Suche

Gebärdensprache DGS-Button Leichte Sprache LS-Button
Erweiterte Suche

Ariadne Pfad:

Inhalt

Struktur und Qualität entscheiden darüber, wie wirksam und gerecht ein Bildungssystem ist. Die Beiträge in dieser Rubrik informieren über Bildungsstandards und Kompetenzmessung, internationale und nationale Vergleichsstudien, Strukturveränderungen sowie die Weiterentwicklung, Verbesserung, Bewertung und Sicherung von Qualität im Bildungswesen. Dabei spielen auch Unterstützungssysteme und Bildungsnetzwerke eine Rolle. 

Das Bild zum Artikel
Bildrechte: OECD

Deutschland verliert weiter an Boden

11.09.2008 - Jährlich erscheint das Kompendium der OECD mit international vergleichbaren Bildungsstatistiken. Es beleuchtet bildungspolitische Fragen aus einer internationalen Perspektive. Quantitativ gesehen setzt sich der seit Jahrzehnten zu beobachtende rasante Anstieg der Zahl der Bildungsteilnehmer und der Absolventen fort, in Deutschland allerdings ist in den vergangen Jahren der Anteil der Studienanfänger wie auch der Graduierten je Jahrgang langsamer gewachsen als in den meisten OECD-Ländern. Obwohl in kaum einem anderen OECD-Land ein größerer Anteil der Studierenden einen Abschluss in naturwissenschaftlich-technischen Fächern erwirbt, sind aufgrund der insgesamt geringen Absolventenquote in Deutschland Hochqualifizierte in diesen Fächern deutlich unterrepräsentiert.

mehr . . .

Das Unfassbare fassbarer machen

07.08.2008 - Wie kann man den Holocaust im Schulunterricht vermitteln? Wie das Unfassbare des millionenfachen Judenmordes durch Deutsche fassbar machen? Wie erreicht man heutzutage Schüler der vierten Nachkriegsgeneration, die keine persönliche Beziehung zu den Tätern, Opfern, Mitläufern und Zeitgenossen mehr haben? Zeitzeugen, die den Kindern und Jugendlichen von ihren Erlebnissen erzählen können, werden immer seltener. Viele Lehrer dagegen haben Sorge, ihre Schüler nicht richtig zu erreichen und moralisierend zu wirken. Dabei ist das Interesse für den Holocaust bei Schülern nach wie vor groß. Es gilt jedoch, neue Wege der Vermittlung zu finden. Dieser Aufgabe widmet sich ein in Deutschland bislang einmaliger Studiengang am „Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance“ in Berlin.

mehr . . .

Das Bild zum Artikel
Bildrechte: "Selbständige Schule NRW"

Mehr Freiheiten in Unterricht und Management

31.07.2008 - Das 2002 gestartete Modellprogramm „Selbstständige Schule“ des Landes Nordrhein-Westfalen endet nach sechs Jahren – und hat doch erst angefangen. Denn der Gedanke, dass Schulen eigenverantwortlich und selbstständig wirksamer handeln können, ist auch nach dem Regierungswechsel in Nordrhein-Westfalen im neuen Schulgesetz des Landes vom Juni 2006 verankert worden. Auch die übrigen Schulen erhalten dadurch größere personelle, finanzielle und organisatorische Gestaltungsspielräume. Das vielleicht größte Schulentwicklungsprogramm Deutschlands seit den Strukturreformen der 70er Jahre, an dem zunächst 278 Schulen in 19 Regionen beteiligt waren und durch Korrespondenzschulen insgesamt 800 Schulen erreichte, hat die Schullandschaft schon jetzt verändert. Grund genug, ein Resümee zu ziehen.

mehr . . .

Das Bild zum Artikel
Prof. Dr. Hans Döbert

„Es tut sich eine ganze Menge“

10.07.2008 - Anfang Juni wurde der Bildungsbericht 2008 veröffentlicht, der eine umfassende empirische Bestandsaufnahme des deutschen Bildungssystems darstellt. Im Gespräch mit der Online-Redaktion erläutert Prof. Dr. Hans Döbert vom DIPF, der Mitglied der Autorengruppe ist, wichtige Grundlagen des Berichts, die politischen Konsequenzen für die Bildungspolitik und die Notwendigkeit, möglichst viel Geld in die frühe Förderung zu investieren. Darüber hinaus spricht er über das Schwerpunktthema des diesjährigen Berichts – die Übergänge nach der allgemein bildenden Schule und die schwierige Situation von Absolventen mit Hauptschulabschlüssen.

mehr . . .

Das Bild zum Artikel
Bildrechte: Bericht "Bildung in Deutschland 2008“.

Vom Bildungsbericht zum Bildungsgipfel

17.06.2008 - Mit dem zweiten nationalen Bildungsbericht liegt eine umfassende empirische Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens vor. Analysiert wurde das gesamte institutionelle Gefüge des Bildungswesens von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung über das allgemein bildende Schulwesen, die berufliche Ausbildung und die Hochschulbildung bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Die Ergebnisse des Bildungsberichts unterstreichen erneut, wie notwendig es ist, Bildungschancen für alle unabhängig von der sozialen Herkunft zu schaffen und jedem die Möglichkeit zum Aufstieg durch Bildung zu geben.

mehr . . .

Vielschichtig und verworren: Studienfinanzierung in Deutschland

21.05.2008 - Ein Studium lohnt sich, denn es verbessert nachweislich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, aber es ist auch teuer. Zwölf Semester Studium an einer deutschen Universität kosten durchschnittlich 55.000 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks von 2006. Dabei sind die erst seit Sommer 2007 zu errichtenden Studiengebühren – meist um die 500 Euro pro Semester – noch nicht mit eingerechnet. Wie bringen deutsche Studierende die stattliche Summe von 55.000 Euro auf? Wie finanzieren sie ihren Lebensunterhalt? Welche staatlichen Hilfen gibt es? Das deutsche Studienfinanzierungssystem ist, auch aufgrund der föderalen Bildungsstruktur, besonders vielschichtig – und darin, mal wieder, das verworrenste in Europa.

mehr . . .

Das Bild zum Artikel
Bildrechte: Das Deutsch-Israelische Wissenschaftsjahr 2008

„Wissenschaft als Diplomatie des Vertrauens“

15.05.2008 - Die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sind heute auf wirtschaftlichem, politischem, kulturellem, aber auch auf wissenschaftlichem Gebiet so eng wie noch nie. Der Besuch von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im März 2008 in Israel und ihre auf Deutsch gehaltene Rede im israelischen Parlament, der Knesset, sind ein beredter Ausdruck dafür. Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan und ihr israelischer Kollege, Wissenschaftsminister Galeb Majadle, wollen den wissenschaftlichen Austausch zwischen beiden Ländern intensivieren. Sie haben deshalb am 8. April das Deutsch-Israelische Jahr der Wissenschaft und Technologie eröffnet. Es steht unter dem Motto „Wissenschaft als Diplomatie des Vertrauens“.

mehr . . .

Das Bild zum Artikel
Bildrechte: OECD

OECD mahnt Bildungsreformen an

15.04.2008 - Regelmäßig analysiert die OECD die Volkswirtschaften ihrer Mitgliedsländer. Die Wirtschaftsberichte enthalten zudem konkrete Empfehlungen für die Wirtschaftspolitik des untersuchten Landes und spiegeln den Konsens der OECD-Mitgliedsländer wider. Ein Schwerpunkt des OECD-Wirtschaftsberichtes 2008 für Deutschland war die Bildung. So konnte OECD-Generalsekretär Angel Gurría feststellen, dass Deutschland sich der Bedeutung der Bildung bewusst ist und weitreichende Reformen durchgeführt hat. Zugleich betonte er, dass schwächere Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich in der Regel schlecht abschneiden und der sozioökonomische oder Migrationshintergrund einen starken Einfluss auf die Ergebnisse hat. Reformen zur Erhöhung der Teilnahme an der Vorschulerziehung, Verbesserung der Lehrerqualität und Verringerung des Grads der Gliederung seien in dieser Hinsicht von Bedeutung

mehr . . .

Das Bild zum Artikel
Bildrechte: Bologna-Process

(K)ein Wunderkind? Der „Bachelor“ an deutschen Unis

10.04.2008 - Die deutsche Hochschullandschaft steckt mitten im vielleicht einschneidendsten Wandel seit den Bildungsreformen durch Wilhelm von Humboldt vor 200 Jahren. Bis 2010, so die Vorgabe im Vertrag von Bologna, soll unter anderem die Umstellung vom alten Studiensystem zum zweistufigen Bachelor-Master-System in Europa unter Dach und Fach sein. Bis dahin sind es nicht einmal zwei Jahre – Zeit also, Bilanz zu ziehen.

mehr . . .

Das Bild zum Artikel
Bildrechte: Jahr der beruflichen Bildung 2008

„Deine Zukunft startet jetzt“

19.03.2008 - Die Industrie- und Handelskammern haben 2008 zum Jahr der beruflichen Bildung ausgerufen. In Schleswig-Holstein finden aus diesem Anlass seit Anfang Februar mehr als 70 Wettbewerbe, Diskussionsrunden, Informationstage und Ausstellungen statt. Sie sollen den großen Stellenwert der beruflichen Schulen im deutschen Ausbildungssystem verdeutlichen. Denn in der Öffentlichkeit werde die Bedeutung der Berufsschulen meist zu wenig wahrgenommen, hob die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave am 8. Februar 2008 auf der Pressekonferenz zum Auftakt des Berufsbildungsjahres hervor.

mehr . . .


Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)

Teile diese Seite:
  • Externer Link, öffnet neuen Tab: Mastodon
  • Externer Link, öffnet neuen Tab: Facebook
  • Externer Link, öffnet neuen Tab: X
  • Externer Link, öffnet neuen Tab: Whatsapp
  • Externer Link, öffnet neuen Tab: LinkedIn
  • Externer Link, öffnet Mailanwendung: E-Mail
  • Copylink: URL in Zwischenablage

Logos vom Deutschen Bildungsserver und dem Innovationsportal