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Struktur und Qualität entscheiden darüber, wie wirksam und gerecht ein Bildungssystem ist. Die Beiträge in dieser Rubrik informieren über Bildungsstandards und Kompetenzmessung, internationale und nationale Vergleichsstudien, Strukturveränderungen sowie die Weiterentwicklung, Verbesserung, Bewertung und Sicherung von Qualität im Bildungswesen. Dabei spielen auch Unterstützungssysteme und Bildungsnetzwerke eine Rolle. 

Top-Thema Bildung

16.09.2009 - Laut einer forsa-Studie für die Zeitschrift ELTERN ist für 81 Prozent der Eltern Bildung das Top-Thema, und für 62 Prozent spielen Bildungs- und Familienfragen bei der Entscheidung für eine Partei eine genauso große Rolle wie z. B. die Wirtschaftskrise. Bildungsfragen gehören 2009 offensichtlich zu den wichtigsten Themen bei dieser Bundestagswahl. Die Online-Redaktion befragte deshalb die im Bundestag vertretenen Parteien zu ihren bildungspolitischen Schwerpunkten, zu Ganztagsschulen, zur Zusammenarbeit von Bund und Ländern in diesem Bereich, zur Bildungsgerechtigkeit sowie zum längeren gemeinsamen Lernen. Im zweiten Teil äußern sich FDP, Die LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

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Top-Thema Bildung

11.09.2009 - Laut einer forsa-Studie für die Zeitschrift ELTERN ist für 81 Prozent der Eltern Bildung das Top-Thema, und für 62 Prozent spielen Bildungs- und Familienfragen bei der Entscheidung für eine Partei eine genauso große Rolle wie z. B. die Wirtschaftskrise. Bildungsfragen gehören 2009 offensichtlich zu den wichtigsten Themen bei dieser Bundestagswahl. Die Online-Redaktion befragte deshalb die im Bundestag vertretenen Parteien zu ihren bildungspolitischen Schwerpunkten, zu Ganztagsschulen, zur Zusammenarbeit von Bund und Ländern in diesem Bereich, zur Bildungsgerechtigkeit sowie zum längeren gemeinsamen Lernen. Im ersten Teil äußern sich die CDU und die SPD.

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Rechtzeitig in die Berufsvorbereitung starten

03.09.2009 - Anfang des Jahres 2009 hat die Bundesregierung ein neues Programm aufgelegt, die „Berufseinstiegsbegleitung“. Diese unterstützt Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse dabei, sich auf das Leben nach der Schule vorzubereiten und einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Mit diesem präventiven Vorgehen soll die Integration von Haupt- und Sonderschülern in den Berufsalltag verbessert werden.

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Bildrechte: Bildungsmonitor 2009

Besserung in Sicht?

28.08.2009 - Seit 2004 erstellt das Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft eine Ländervergleichsstudie. Die Bildungssysteme der Bundesländer werden anhand von über 100 Kriterien verglichen. Dabei wurde deutlich, dass auch ärmere Bundesländer gute Bildungschancen bieten. Sachsen hat in diesem Vergleich seine Spitzenposition ausgebaut. Der Handlungsdruck bei den Betreuungsbedingungen und im MINT-Bereich bleibt allerdings hoch.

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Bildrechte: Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO)

Es geht um Ausbildungsqualität

06.08.2009 - In den vergangenen fünf Jahren wurde die Ausbilder-Eignungsverordnung ausgesetzt, um Ausbildungshemmnisse in den Betrieben abzubauen und mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. Da dies aber auch zu einer Verschlechterung der Ausbildungsqualität führte, müssen mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2009 berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse für die Ausbildung von Lehrlingen wieder nachgewiesen werden.

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Prof. Dr. Manfred Prenzel

Unterricht gemeinsam weiterentwickeln

30.07.2009 - Nach fünf Jahren Laufzeit geht das Programm SINUS-Transfer Grundschule in diesem Jahr zu Ende. Die Online-Redaktion sprach mit dem Leiter des Projekts, Professor Dr. Manfred Prenzel, von der Koordinierungsstelle am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) über erste Ergebnisse, die Arbeit mit den Modulen und das Nachfolgeprojekt SINUS an Grundschulen.

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Bildrechte: Lesen weltweit

„Asa-Doku“ - Leseförderung auf Japanisch und mehr

22.07.2009 - „Asa-Doku“ ist Japanisch und bedeutet „Morgenlesung“. Ein populäres Programm, das an Japans Grundschulen allmorgendlich die ersten 10 bis 15 Minuten des Schultags fürs Lesen reserviert. Ein Interview dazu ist zu finden auf den Seiten von „Lesen weltweit“ - einem Portal, das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom Deutschen Bildungsserver gemeinsam mit der Stiftung Lesen verantwortet wird.

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Prof. Dr. Ingrid Gogolin

Es geht voran!

09.07.2009 - Nach fünf Jahren Laufzeit geht das von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) geförderte Programm „Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund – FÖRMIG“ in diesem Jahr zu Ende. Zehn Bundesländer haben sich seit dem 1. September 2004 in verschiedenen Teilprojekten darauf konzentriert, die Sprachbildung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Das Institut für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg hat mit der Programmträgerschaft die wissenschaftliche Begleitung des Modellprogramms FörMig übernommen. Die Online-Redaktion sprach mit der Sprecherin des Programmträgers, Prof. Dr. Ingrid Gogolin, über Ergebnisse und Transfermöglichkeiten des Projekts.

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Immer mehr junge Freiwillige zieht es ins Ausland, Quelle: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Schule – und dann?

26.06.2009 - Immer mehr Jugendliche entscheiden sich nach der Schule zunächst für ein Bildungs- und Orientierungsjahr, in dem sie erste berufliche Erfahrungen sammeln können. Das Angebot so genannter Freiwilligendienste wird immer größer. Im Inland gibt es das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr. Im Ausland dominieren entwicklungspolitische und soziale Dienste.

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Kaum Fortschritte bei der Integration

16.06.2009 - Die Bilanz des ersten Integrationsindikatorenberichts ist ernüchternd. Migranten finden weit häufiger keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und sind noch immer schlechter (aus-)gebildet als ihre deutschen Mitbürger. Obwohl auch Fortschritte zu verzeichnen sind – so ist die Schulabbrecherquote gesunken –, gibt es bspw. in der frühkindlichen Bildung der drei- bis sechsjährigen Kinder nichtdeutscher Herkunft akuten Nachholbedarf. Darüber hinaus ist das Risiko zu verarmen bei Migranten doppelt so hoch wie bei der Gesamtbevölkerung. Dazu sagte die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer: "Wir haben die richtigen Schritte eingeleitet, aber unser Ziel haben wir noch lange nicht erreicht."

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