Deutscher Bildungsserver

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Meilensteine in der Entwicklung des Deutschen Bildungsservers

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2009

Integration des Internetauftritts schulmediothek.de in den Portalverbund des Deutschen Bildungsservers.

2008

Der zweite nationale Bildungsbericht wird publiziert.

Im November 2008 wird im Auftrag des BMBF das Portal Lesen weltweit realisiert; es dokumentiert internationale Good-Practice-Beispiele im Bereich der Leseförderung.

Abschluss des Entwicklungsprojektes „Bildungsserver 2.0“, in dessen Rahmen Social-Software-Anwendungen für den DBS erprobt und entwickelt wurden (Wikis, Weblogs, Podcasts u. a.)

Online-Gang des Portals Lehrer werden.

2007

Bund und Länder beschließen im Verwaltungsabkommen vom 4. Juni 2007, die öffentlich geförderten Internetportale im Bildungsbereich beim Deutschen Bildungsserver zu bündeln.

2006

Im Januar 2006 geht der Deutsche Bildungsserver mit einem weiter entwickelten Logo und einer komplett neu strukturierten und gestalteten Homepage online.

Im Juni 2006 wird der Internetauftritt des ersten nationalen Bildungsberichtes Bildung in Deutschland auf einer Plattform des Deutschen Bildungsservers der Öffentlichkeit präsentiert.

Im Oktober geht das Innovationsportal des Deutschen Bildungsservers online; es dokumentiert Projekte und Modellversuche des Bundes und der Länder, die auf bildungspolitisch innovative Maßnahmen abzielen.

2005

Im Januar 2005 wird die bundesweite Suchmaschine für Weiterbildungskurse, das InfoWeb Weiterbildung (IWWB), in das Informationsangebot des Deutschen Bildungsservers integriert.

Lesen in Deutschland - das gemeinsame Portal von Bund und Ländern zur außerschulischen Leseförderung geht im März 2005 online.

Das FWU sammelt und systematisiert deutschsprachige Internetquellen zum Thema Medien und Bildung. Der Themenkatalog wird im April 2005 freigeschaltet.

2004

Die Nutzerstudie "Wegweiser im Netz - Empirische Untersuchungen zur Qualität und Nutzung von Bildungsportalen" wird 2005 veröffentlicht. Sie ist das Ergebnis des von November 2002 bis März 2004 geförderten Projekts Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung von Bildungsportalen des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Im Oktober 2004 geht das Fachportal für Schulbibliothekare, Lehrer und Schüler Schulmediothek online. Entwickelt wurde es von der Expertengruppe "Bibliothek und Schule" des Deutschen Bibliothekverbands (DBV) in enger Zusammenarbeit mit DIPF und FWU.

Der Themenbereich Sozialpädagogik wird im Dezember 2004 freigeschaltet; er ist ein Kooperationsprojekt mit dem Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

2003

Ein erstes gemeinsames Treffen der Redakteure der Landesbildungsserver und des Deutschen Bildungsservers im Januar 2003 ist der Auftakt zu einer redaktionellen Zusammenarbeit in jährlichen Redaktionskonferenzen und themenbezogenen Workshops.

Seit September 2003 bietet der Deutsche Bildungsserver gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) Informationen für Weiterbildungsinteressenten an.

Der gemeinsam mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) entwickelte Themenbereich Elementarbildung - Bildung und Erziehung in Kindertagesbetreuung wird im Dezember 2003 freigeschaltet.

2002

Das vom FWU mit Fördermitteln des Deutschen Bildungsservers entwickelte Portal Karriere mit Zukunft für Interessenten am Beruf "Berufschullehrer" wird freigeschaltet.

Mit Bildung PLUS, einer aus der ehemaligen Bund-Länder-Initiative "Forum Bildung" hervorgegangenen Website, erhält der Deutsche Bildungsserver ein journalistisch ausgerichtetes Partner-Portal zum Thema Bildungsreform.

Das SchulWeb erhält ein neues Design.

2001

Seit April 2001 gibt es für internationale Nutzer des Deutschen Bildungsservers ein englischsprachiges Angebot.

Das vom Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes entwickelte Portal Rechtsfragen von Multimedia und Internet in Schule und Hochschule geht online.

Bilingualer Unterricht Online, ein vom Hessischen Landesinstitut für Pädagogik betriebenes Portal, wird auf dem hessischen Bildungsserver freigeschaltet.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) entwickelt in Kooperation mit dem Deutschen Bildungsserver zwei Datenbanken: die Lehrplandatenbank der KMK und die Rechtsnormen-Datenbank.

Mit dem Institut für Hochschulforschung (HoF Wittenberg) und dessen Informations-Dokumentations-System Hochschule (ids) beginnt im Juni 2001 eine Kooperation zum Ausbau des Themengebietes Hochschulbildung.

Im Sommer 2001 geht der gemeinsam mit dem ZDF erarbeitete ZDF-Katalog für Unterricht und Medienarbeit ans Netz.

Der gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Dortmund entwickelte Themenschwerpunkt Behindertenpädagogik geht im Herbst 2001 online.

2000

Im Rahmen eines umfassenden technischen und grafischen Relaunch erhält der Deutsche Bildungsserver im November 2000 ein neues Logo und sein charakteristisches Erscheinungsbild, das er in den nächsten fünf Jahren behalten wird.

Auf technischer Seite ermöglicht eine umfassende Neuprogrammierung, mit der die statischen Strukturen auf datenbankgestützte Funktionalitäten umgestellt werden, eine flexible Verwaltung und Aktualisierung des umfangreicher werdenden Informationsangebotes.

Neue Navigationsmöglichkeiten werden entwickelt: Neben dem inzwischen erweiterten Themenkatalog, den Informationssammlungen für bestimmte Adressatengruppen, den "Angeboten für", werden mit der Erweiterten Suche die Möglichkeiten der Datenbankrecherche ausgebaut.

Realisiert wurde das neue Design im Kontext des Entwicklungsprojekts DBS 2000 an der Humboldt-Universität zu Berlin, das in seinen insgesamt 10 Entwicklungsvorhaben / Teilprojekten die technische und redaktionelle Weiterentwicklung des Deutschen Bildungsservers zum Ziel hatte. Projektlaufzeit: März 2000 bis Dezember 2002.

Die Jobbörse für Erziehungswissenschaftler, ein gemeinsames Projekt der DGfE mit dem Deutschen Bildungsserver, geht im März 2000 online.

Eine vom Deutschen Bildungsserver geförderte Datenbank Genealogie der Ausbildungsberufe, erarbeitet vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), geht ans Netz.

Die mit Hilfe von Fördermitteln des Deutschen Bildungsservers entwickelte Plattform Arbeitsschutz, Gesundheitsvorsorge, Sicherheit in Schulen des hessischen Bildungsministeriums wird freigeschaltet.

1999

Im Oktober 1999 wird die koordinierende Geschäftsstelle des Deutschen Bildungsservers am DIPF eingerichtet. Verwandte Initiativen der Bund-Länder-Kommission (BLK) und der Kultusministerkonferenz (KMK) im Bereich der Online-Informationssysteme münden in den Deutschen Bildungsserver ein. Eine Steuerungsgruppe aus Vertretern des Bundes und der Länder sowie Sachverständigen berät und begleitet die weitere Entwicklung des Deutschen Bildungsservers.

Auf der Homepage des Deutschen Bildungsservers können Nutzer in der Rubrik "DBS-Datenbank" selbst Informationen in die Datenbanken des Deutschen Bildungsservers eintragen - auch in die gemeinsam mit der DGfE betriebene Personendatenbank.

Verantwortlicher Partner für den Schulbereich beim Deutschen Bildungsserver wird das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU), das auch für das SchulWeb - nunmehr Unterportal des Deutschen Bildungsservers - zuständig ist.

Mit der nachhaltigen Verankerung des Deutschen Bildungsservers am DIPF gehen weitere Aufgaben einher: der inhaltliche (und technische) Ausbau des Informationsangebots durch eine Online-Redaktion sowie der Auftrag, innovative Projekte der Bildungsinformation im Internet zu fördern. Die dafür bereitgestellten finanziellen Mittel werden in den folgenden Jahren in unterschiedliche Projekte, Portale und Arbeitsvorhaben investiert (Übersicht DBS-Projekte).

Im November 1999 weist der Deutsche Bildungsserver in Grundzügen die ihn bis heute kennzeichnende Navigationsstruktur auf.

1998

Im Dezember 1998 geht der gemeinsam mit der DGfE betriebene Veranstaltungskalender des Deutschen Bildungsservers ans Netz.

1997

Beginnend mit einer Übersicht zu den meistgenutzten Seiten und Zusammenstellungen für wichtige Interessentengruppen wie Lehrer, Schüler und Ausbilder wird die Homepage des Deutschen Bildungsservers zielgruppenorientiert ausgebaut.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften(DGfE) wird der Grundstein für die Institutionendatenbank gelegt: Die Adressen und Beschreibungen der erziehungswissenschaftlichen Hochschulen und Institutionen des "Handbuch Erziehungswissenschaften" werden erfasst und elektronisch auf dem Deutschen Bildungsserver bereitgestellt.

Das SchulWeb, dessen Prototyp bereits im Frühjahr 1995 entstanden war, geht mit eigenem Logo und Design online.

1996

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beginnt mit der Förderung des Deutschen Bildungsservers als Entwicklungsprojekt der Humboldt-Universität zu Berlin. Projektträger ist der Verein zur Förderung zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes (DFN-Verein); kooperiert wird dabei mit dem Offenen Deutschen Schulnetz (ODS). Der Deutsche Bildungsserver ist zudem Teil der Bildungsinitiative "Schulen ans Netz".

Im April 1996 geht der Deutsche Bildungsserver in einer vorläufigen Arbeitsversion mit seiner ersten Homepage online. Die Rubriken Kommunikation, Information und Materialien bilden die Plattform des Metaservers. Informationen zur ursprünglichen Konzeption stehen im Projektantrag, in der Konzeption des Deutschen Bildungsservers vom 2. April 1996 und in einem Thesenpapier des Mitbegründers Prof. Dr. Peter Diepold Über das Konzept des Deutschen Bildungsservers.

Im September 1996 erhält der Deutsche Bildungsserver sein erstes Logo und wird für die Öffentlichkeit freigeschaltet. Sein Ziel, "zentraler Wegweiser im deutschen Bildungsnetz" zu sein, verfolgt er mit den Rubriken Forum, Teilnehmer und Materialien.

Eine seiner Kernaufgaben ist es, "offizielle Dokumente von Servern des Bundes und der Länder" - also Informationen wie Beschlüsse, Statistiken, Curricula oder Rechtsvorschriften - zu sammeln und bereitzustellen.

Die Entwickler des Deutschen Bildungsservers und der Landesbildungsserver treffen sich im November 1996 zu einer ersten gemeinsamen Arbeitstagung. Die so genannte Bonsai-Gruppe trifft sich seither in regelmäßigen Abständen.

Weitere Informationen und Quellen zur Entwicklung des Deutschen Bildungsservers sind auch im Archiv zu finden.

Das Konzept des Deutschen Bildungsservers

Eine kurze Darstellung der Funktionsweise, Zielstellungen und Inhalte des Deutschen Bildungsservers

Archiv des Deutschen Bildungsservers

 


 

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