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Meilensteine in der Entwicklung des Deutschen Bildungsservers
2011
Der Deutsche Bildungsserver wird im März 2011 mit dem »Medienpreis Bildung 2010« des Aktionsrates Bildung ausgezeichnet.
Ende Februar 2011 legt das mit der Evaluierung des Portals beauftragte Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) den Abschlussbericht zur Studie "Nutzungspotenziale des Internetportals Deutscher Bildungsserver" vor.
2010
Veröffentlichung des dritten nationalen Bildungsberichtes »Bildung in Deutschland 2010«
Das BMBF fördert ab März 2010 den weiteren Ausbau des Internetdienstes »Lesen weltweit«.
In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement der Universität Duisburg-Essen setzt die Geschäftsstelle Deutscher Bildungsserver das Entwicklungsvorhaben »edutags« auf, das der Erprobung von Social-Bookmarking-/Social-Tagging-Plattformen im Rahmen des Bildungsservers dient.
Der Bund, die Länder und das für den Betrieb und die strategische Weiterentwicklung des Portals zuständige Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) verständigen sich darauf, den Bildungsserver im Rahmen einer Studie hinsichtlich seiner Nutzungs- und Entwicklungspotenziale evaluieren zu lassen.
Der Deutsche Bildungsserver und das Fachportal Pädagogik entwickeln im Rahmen des Fachportals das gemeinsame Angebot "Themenkatalog Erziehungswissenschaft".
2009
Am 1.11.2009 feiert die koordinierende Geschäftsstelle des Deutschen Bildungsservers am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) ihr zehnjähriges Bestehen.
Integration des Internetauftritts schulmediothek.de in den Portalverbund des Deutschen Bildungsservers.
Der durch Bund und Länder erfolgte Auftrag zur Bündelung weiterer öffentlich geförderter Internetportale unter dem Dach des Deutschen Bildungsservers, darunter das Innovationsportal, der Webauftritt des nationalen Bildungsberichtes sowie die Portale "Bildung PLUS" und "Lesen in Deutschland", erhält zum 1.1.2009 den Status einer Daueraufgabe.
2008
Der zweite nationale Bildungsbericht wird publiziert.
Im November 2008 wird im Auftrag des BMBF das Portal Lesen weltweit realisiert; es dokumentiert internationale Good-Practice-Beispiele im Bereich der Leseförderung.
Abschluss des Entwicklungsprojektes „Bildungsserver 2.0“, in dessen Rahmen Social-Software-Anwendungen für den DBS erprobt und entwickelt wurden (Wikis, Weblogs, Podcasts u. a.)
Online-Gang des Portals Lehrer werden.
2007
Bund und Länder beschließen im Verwaltungsabkommen vom 4. Juni 2007, die öffentlich geförderten Internetportale im Bildungsbereich beim Deutschen Bildungsserver zu bündeln.
2006
In Zusammenarbeit mit mehreren Landesbildungsservern beginnt die Arbeit an einem kollaborativen Tool zum überregionalen Content-Sharing, das im Kontext der gemeinsamen Initiative ELIXIER (Elaborated Lists in XML for Internet Educational Resources) weiterentwickelt wird.
Im Januar 2006 geht der Deutsche Bildungsserver mit einem weiterentwickelten Logo und einer komplett neu strukturierten und gestalteten Homepage online.
Im Juni 2006 wird der Internetauftritt des ersten nationalen Bildungsberichtes Bildung in Deutschland auf einer Plattform des Deutschen Bildungsservers der Öffentlichkeit präsentiert.
Im Oktober geht das Innovationsportal des Deutschen Bildungsservers online, das Projekte und Modellversuche des Bundes und der Länder, die auf bildungspolitisch innovative Maßnahmen abzielen, dokumentiert.
2005
Im Januar 2005 wird die bundesweite Suchmaschine für
Weiterbildungskurse InfoWeb Weiterbildung (IWWB) in den Deutschen Bildungsserver integriert.
Lesen in Deutschland - das gemeinsame Portal von Bund und Ländern zur außerschulischen Leseförderung geht im März 2005 online.
Das FWU sammelt und systematisiert deutschsprachige Internetquellen zum Thema Medien und Bildung. Der Themenkatalog wird im April 2005 freigeschaltet.
2004
Die Nutzerstudie "Wegweiser im Netz - Empirische Untersuchungen zur
Qualität und Nutzung von Bildungsportalen" wird 2005 veröffentlicht. Sie ist das Ergebnis eines von November 2002 bis März 2004 geförderten Projektes "Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung von Bildungsportalen" des Fachbereichs Erziehungswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin.
Im Oktober 2004 geht das Fachportal für
Schulbibliothekare, Lehrer und Schüler Schulmediothek ans Netz. Entwickelt wurde es von der Expertengruppe "Bibliothek und Schule" des Deutschen Bibliothekverbands (DBV) in enger Zusammenarbeit mit DIPF und
FWU.
Der Themenkatalog Sozialpädagogik wird im Dezember 2004 freigeschaltet; er ist ein Kooperationsprojekt mit dem Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
2003
Ein erstes gemeinsames Treffen der Redakteure der Landesbildungsserver
und des Deutschen Bildungsservers im Januar 2003 ist der Auftakt zu einer
redaktionellen Zusammenarbeit in jährlichen Redaktionskonferenzen und
themenbezogenen Workshops.
Seit September 2003 bietet der Deutsche Bildungsserver gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) Informationen für Weiterbildungsinteressenten an.
Der gemeinsam mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) entwickelte Themenbereich
Elementarbildung - Bildung und Erziehung in Kindertagesbetreuung wird im Dezember 2003 freigeschaltet.
2002
Das vom FWU mit Fördermitteln des Deutschen Bildungsservers
entwickelte Portal Karriere mit Zukunft für Interessenten am Beruf "Berufschullehrer" wird freigeschaltet.
Mit Bildung PLUS, einer aus der ehemaligen Bund-Länder-Initiative "Forum Bildung" hervorgegangenen Website, erhält der Deutsche Bildungsserver ein journalistisch ausgerichtetes Partner-Portal zum Thema Bildungsreform.
Das SchulWeb erhält ein neues Design.
2001
Seit April 2001 gibt es für internationale Nutzer des Deutschen
Bildungsservers ein englischsprachiges Angebot.
Das vom Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes entwickelte
Portal Rechtsfragen von Multimedia und Internet in Schule und Hochschule geht online.
Bilingualer Unterricht Online, ein vom Hessischen
Landesinstitut für Pädagogik betriebenes Portal, wird auf dem
hessischen Bildungsserver freigeschaltet.
Die Kultusministerkonferenz (KMK) entwickelt in Kooperation mit dem Deutschen Bildungsserver zwei Datenbanken: die Lehrplandatenbank der KMK und die Rechtsnormen-Datenbank.
Mit dem Institut für Hochschulforschung (HoF Wittenberg) und dessen Informations-Dokumentations-System Hochschule (ids) beginnt im Juni 2001 eine Kooperation zum Ausbau des Themengebietes Hochschulbildung.
Im Sommer 2001 geht der gemeinsam mit dem ZDF erarbeitete ZDF-Katalog für Unterricht und Medienarbeit ans Netz.
Der gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Dortmund entwickelte
Themenschwerpunkt Behindertenpädagogik geht im Herbst 2001 online.
2000
Im Rahmen eines umfassenden technischen und grafischen Relaunch
erhält der Deutsche Bildungsserver im November 2000 ein neues Logo und
sein charakteristisches Erscheinungsbild, das er in den nächsten fünf
Jahren behalten wird.
Auf technischer Seite ermöglicht eine umfassende Neuprogrammierung, mit der die statischen Strukturen auf datenbankgestützte Funktionalitäten umgestellt werden, eine flexible Verwaltung und Aktualisierung des umfangreicher werdenden
Informationsangebotes.
Neue Navigationsmöglichkeiten werden entwickelt: Neben dem inzwischen erweiterten Themenkatalog, den Informationssammlungen für bestimmte Adressatengruppen, den "Angeboten für", werden mit der Erweiterten Suche die Möglichkeiten der Datenbankrecherche ausgebaut.
Realisiert wurde das neue Design im Kontext des Entwicklungsprojekts DBS 2000 an der Humboldt-Universität zu Berlin, das in seinen insgesamt 10 Entwicklungsvorhaben / Teilprojekten die technische und redaktionelle Weiterentwicklung des Deutschen Bildungsservers zum Ziel hatte. Projektlaufzeit: März 2000 bis Dezember 2002.
Die Jobbörse für Erziehungswissenschaftler, ein gemeinsames Projekt der DGfE mit dem Deutschen Bildungsserver, geht im März 2000 online.
Eine vom Deutschen Bildungsserver geförderte Datenbank Genealogie der
Ausbildungsberufe, erarbeitet vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB),
geht ans Netz.
Die mit Hilfe von Fördermitteln des Deutschen Bildungsservers entwickelte Plattform Arbeitsschutz, Gesundheitsvorsorge, Sicherheit in Schulen des hessischen Bildungsministeriums wird freigeschaltet.
1999
Im Oktober 1999 wird die koordinierende Geschäftsstelle des
Deutschen Bildungsservers am DIPF eingerichtet. Verwandte Initiativen der Bund-Länder-Kommission (BLK) und der Kultusministerkonferenz (KMK) im Bereich der Online-Informationssysteme münden in den Deutschen Bildungsserver ein. Eine Steuerungsgruppe aus Vertretern des Bundes und der Länder sowie Sachverständigen berät und begleitet die weitere
Entwicklung des Deutschen Bildungsservers.
Auf der Homepage des
Deutschen Bildungsservers können Nutzer in der Rubrik "DBS-Datenbank" selbst Informationen in die Datenbanken des Deutschen Bildungsservers eintragen - auch in die gemeinsam mit der DGfE betriebene
Verantwortlicher Partner für den Schulbereich beim Deutschen Bildungsserver wird das Institut für Film
und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU), das auch für das SchulWeb -
nunmehr Unterportal des Deutschen Bildungsservers - zuständig ist.
Mit der nachhaltigen Verankerung des Deutschen Bildungsservers am DIPF gehen
weitere Aufgaben einher: der inhaltliche (und technische) Ausbau des
Informationsangebots durch eine Online-Redaktion sowie der
Auftrag, innovative Projekte der Bildungsinformation im Internet zu
fördern. Die dafür bereitgestellten finanziellen Mittel werden in den
folgenden Jahren in unterschiedliche Projekte, Portale und Arbeitsvorhaben
investiert (Übersicht DBS-Projekte).
Im November 1999 weist der Deutsche Bildungsserver in Grundzügen die ihn bis heute kennzeichnende Navigationsstruktur auf.
1998
Im Dezember 1998 geht der gemeinsam mit der DGfE betriebene Veranstaltungskalender des Deutschen Bildungsservers ans Netz.
1997
Beginnend mit einer Übersicht zu den meistgenutzten Seiten und
Zusammenstellungen für wichtige Interessentengruppen wie Lehrer,
Schüler und Ausbilder wird die Homepage des Deutschen Bildungsservers zielgruppenorientiert ausgebaut.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen
Gesellschaft für Erziehungswissenschaften(DGfE) wird der Grundstein
für die Institutionendatenbank gelegt: Die Adressen und Beschreibungen der
erziehungswissenschaftlichen Hochschulen und Institutionen des "Handbuch Erziehungswissenschaften" werden erfasst und elektronisch
auf dem Deutschen Bildungsserver bereitgestellt.
Das SchulWeb, dessen Prototyp bereits im Frühjahr 1995 entstanden war, geht mit eigenem Logo
und Design online.
1996
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beginnt mit
der Förderung des Deutschen Bildungsservers als Entwicklungsprojekt der
Humboldt-Universität zu Berlin. Projektträger ist der Verein zur
Förderung zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes
(DFN-Verein); kooperiert wird dabei mit dem Offenen Deutschen Schulnetz (ODS).
Der Deutsche Bildungsserver ist zudem Teil der Bildungsinitiative "Schulen ans
Netz".
Im April 1996 geht der Deutsche Bildungsserver in einer
vorläufigen Arbeitsversion mit seiner ersten Homepage online. Die Rubriken Kommunikation, Information und
Materialien bilden die Plattform des Metaservers. Informationen zur
ursprünglichen Konzeption stehen im Projektantrag, in der Konzeption des
Deutschen Bildungsservers vom 2. April 1996 und in einem Thesenpapier des
Mitbegründers Prof. Dr. Peter Diepold Über das Konzept des Deutschen
Bildungsservers.
Im September 1996 erhält der Deutsche
Bildungsserver sein erstes Logo und wird für die Öffentlichkeit
freigeschaltet. Sein Ziel, "zentraler Wegweiser im deutschen Bildungsnetz" zu
sein, verfolgt er mit den Rubriken Forum, Teilnehmer und Materialien.
Eine seiner Kernaufgaben ist es, "offizielle Dokumente von Servern des Bundes
und der Länder" - also Informationen wie Beschlüsse, Statistiken,
Curricula oder Rechtsvorschriften - zu sammeln und bereitzustellen.
Die Entwickler des Deutschen Bildungsservers und der Landesbildungsserver
treffen sich im November 1996 zu einer ersten gemeinsamen Arbeitstagung. Die so genannte Bonsai-Gruppe trifft sich seither in regelmäßigen Abständen.
Weitere Informationen und Quellen zur Entwicklung des Deutschen Bildungsservers sind auch im Archiv zu finden.

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