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aut.Side Workshop-Camp für Autist:innen

29.04.2027, 10:00 Uhr - 08.05.2027, 17:30 Uhr

Dalsland-Studio
Fabriksvägen 7
66695  Dals Långed

Schweden
info@zak-germany.de

h t t p s : / / w w w . z a k p e e r a c a d e m y . d e / w o r k s h o p - c a m p /Externer Link

Neurodiversität von Anfang an mitdenken. (Autistische) Kinder fragen nicht, ob sie dazugehören. Sie erleben, ob sie dazugehören. Autismus beginnt nicht mit einem Befund, sondern begleitet Kinder von Beginn ihres Lebens an. Umso wichtiger ist es, schon in Frühförderung und Kita Entwicklungsbedürfnisse zu erkennen, Beziehungen bewusst zu gestalten und Neurodiversität selbstverständlich mitzudenken. In Frühförderung und Kita entstehen die Grundlagen dafür, ob Kinder sich angenommen fühlen, Eltern Halt und Orientierung erfahren und Übergänge sicher gestaltet werden können. Genau hier kommt den ersten pädagogischen Lebenswelten eine besondere Bedeutung zu. Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis werfen wir einen Blick auf die ersten Lebensjahre autistischer Kinder- auf bedeutsame Kontaktmomente, den sensiblen Umgang mit einem Diagnoseverdacht, eine entwicklungsfreundliche Umgebung, beziehungsorientierte Begleitung, gelingende Übergänge und neuroaffirmative Pädagogik. Dieser Fachtag verbindet langjährige Praxiserfahrung und aktuelle Erkenntnisse und bietet viele konkrete Ideen für den pädagogischen Alltag. Freuen Sie sich auf inspirierende Vorträge, neue Blickwinkel und einen Handwerkskoffer voller Impulse für die Arbeit mit Kindern und ihren Familien. 22.05.2027, 10.00-17.00 Uhr Ort: Online Kosten: 85 € Programm Ulrich Rohlfing : Eine Essenz des Wesentlichen. Worauf es wirklich ankommt. Zur Einführung in diesen Fachtag schenkt uns Ulrich Rohlfing ein Resümée aus 30 Jahren Förderung und Fachberatung. Worauf kommt es aus seiner Sicht wirklich an in der autismus-spezifischen Förderung? Britta Wolff : Da ist doch was!?“- Umgang mit einer Verdachtsdiagnose Seit vielen Jahren begleitet Britta Wolff Kinder, Familien und pädagogische Einrichtungen. Sie erlebt dabei immer wieder, wie prägend der Moment sein kann, in dem erstmals ein Verdacht auf Autismus ausgesprochen wird. Der Vortrag sensibilisiert für die Perspektive von Eltern, macht die Gefühle und Herausforderungen dieser Phase sichtbar und zeigt auf, wie ein Diagnoseverdacht achtsam, wertschätzend und beziehungsorientiert angesprochen werden kann. Denn manchmal sind es nicht mögliche Diagnosen, sondern vor allem Worte, die lange nachwirken. Svenia Teupen : Das Kind bekommt einen Namen. Vom Verdacht zur Diagnose. Von Svenia Teupen erfahren wir, welche Leitsymptome und Entwicklungsauffälligkeiten ausschlaggebend für eine Autismus-Diagnose sind. Sie geht auf Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Blick auf frühe Hilfen für das Kind und die Familie ein. Tabea Prasse : Schön, dass du da bist! Eingewöhnung und Übergang in die Schule begleiten Wie eine individuell gestaltete Eingewöhnung in den Kindergarten gestaltet und der Übergang in die Schule vorbereitet werden kann, und welche Rolle Beziehung dabei spielt, erläutert in diesem Vortrag Tabea Prasse. Außerdem geht sie darauf ein, wie die verschiedenen Fachkräfte das Kind und das Familiensystem gut bei diesen Übergängen begleiten können. Natascha Németh : Wie geht das jetzt echt?! - Ein Blick in die Praxis Natascha Németh geht auf die vielfältigen Möglichkeiten der Entwicklungsbegleitung ein. Anhand von Praxisbeispielen zeigt sie uns, wie unterschiedliche Methoden und Materialien dabei sinnvoll zum Einsatz kommen können. Carolyn Hennig : Es gibt eine Sache, die können wir immer tun: Geteilte Momente Der Alltag in der Kita ist oft geprägt von unterschiedlichen Herausforderungen und wachsenden Anforderungen. Nicht immer gelingt es, jedem Kind die Aufmerksamkeit zu schenken, die wir ihm eigentlich geben möchten. Doch auch wenn ausgedehnte Eins-zu-eins-Zeit nicht immer möglich ist, bleibt uns etwas, das im Alltag einen großen Unterschied machen kann: kurze, bewusst gestaltete Kontaktmomente. Wie diese gelingen können, berichtet Carolyn Hennig. André Frank Zimpel : Neurodiversität mitdenken- von Anfang an Viele der Barrieren, denen Kinder mit Autismus oder ADHS im gesellschaftlichen Kontext begegnen, könnten vermieden werden. Sie entstehen nicht im eigentlichen Sinne durch die diagnostischen Merkmale der Kinder, sondern durch mangelndes Grundwissen und fehlende Konzepte in Facheinrichtungen und Kitas. Prof. Zimpel plädiert für neuroaffirmative Konzepte in der frühkindlichen Bildung und lädt uns ein, neue Wege zu denken. Preis: 85 Euro Kursleitung: Ulrich Rohlfing, Britta Wolff, Svenia Teupen, Tabea Prasse, Natascha Németh, Carolyn Hennig Veranstaltungsort: online

Schlagwörter

Autismus, Behinderung, Frühförderung, Frühpädagogik, Neurodiversität, Schulbegleitung, Sensorische Integration, Sonderpädagogik, Teilhabe, ADHS, Schulische Inklusion, Marte Meo, Herausforderndes Verhalten,

Art der Veranstaltung Arbeitsgruppe / Seminar
Inhaltsbereich der Veranstaltung Allgemeinbildung; Jugendbildung; Erwachsenenbildung/Weiterbildung; Behindertenpädagogik; Soziale Arbeit/Sozialpädagogik
Adressaten Allgemeine Öffentlichkeit; Studierende; Auszubildende; Weiterbildungsinteressierte
Tagungssprache Deutsch
Relevanz bundesweit
Veranstalter

ZAK Germany - Zentrum für Autismus-Kompetenz und Inklusion

Zuletzt geändert am 11.09.2026

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