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Behinderung als demokratische Konstruktion

http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/195/201Externer Link

Der vorliegende Beitrag f√ľhrt eine kritische Auseinandersetzung mit der 2008 in Kraft getretenen UN-Konvention √ľber die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Dabei wird der Blick von der oberfl√§chlichen Rezeption des manifesten Inhalts auf die latenten Bedeutungsstrukturen des ¬āTextes¬Ď verlagert und unter anderem den Fragen nachgegangen, welche objektive Konstruktion von Behinderung der Konvention zugrunde liegt und inwiefern diese in Relation mit einem ¬ādemokratischen Grundverst√§ndnis¬Ď steht. Entgegen des verbreiteten Meinungsbildes kommt der Autor zu dem Schluss, dass innerhalb der UN-Konvention ein demokratiespezifisches Bild von Behinderung vorherrscht, das mittels der weltweiten Sendungskraft der UN global verbreitet und im Zuge der Ratifizierung durchgesetzt wird. Das implizite Bestreben zur transnationalen Etablierung eines westlich-demokratisch gepr√§gten Behinderungsbegriffs geht einher mit einer mehr oder minder indirekten Aufforderung zur Demokratisierung nicht-demokratischer L√§nder, sodass die Ratifizierung der Konvention durch nicht-demokratische L√§nder auch einen ¬ācultural impact¬Ď mit sich bringt. Die UN-Konvention √ľber die Rechte von Menschen mit Behinderungen l√§sst sich demnach auch als kulturimperialistisch anmutender Akt bezeichnen.

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Fach, Sachgebiet
Schlagwörter

Umsetzung, Behinderung, Partizipation, Demokratie, Internationale Beziehungen, Vereinte Nationen, Behindertenrechtskonvention, Teilhabe, Kultureller Einfluss,

Bildungsbereich Sonderschule / Behindertenpädagogik
Ressourcenkategorie Artikel/Aufsatz/Bericht/Thesenpapier
Medienkategorie Internet
Sprache Deutsch
Gehört zu URL http://www.inklusion-online.net/
Entnommen aus Zeitschrift f√ľr Inklusion, 4-2013
Angaben zum Autor der Ressource / Kontaktmöglichkeit Trescher, Hendrik
Rechte Keine Angabe, es gilt die gesetzliche Regelung
Zuletzt geändert am 10.12.2015

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