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Kompetenzfeststellungsverfahren komPASS³

Laufzeit: 01.01.2017 - 31.10.2017

h t t p s : / / w w w . b e r u f s o r i e n t i e r u n g s p r o g r a m m . d e / b o p / d e / a n g e b o t - f u e r - z u g e w a n d e r t e / p r o j e k t e - f u e r - z u g e w a n d e r t e - d e r - i n i t i a t i v e - b i l d u n g s k e t t e n / _ d o c u m e n t s / k o m p e t e n z f e s t s t e l l u n g s v e r f a h r e n - k o m p a s s - i n - n r w . h t m l ? n n = 1 9 7 4 1 8Externer Link

Ziel des Projekts ist die Entwicklung des handlungsorientierten Kompetenzfeststellungsverfahren komPASS³ mit hohem berufspraktischen Bezug speziell für Jugendliche mit geringen Deutschkenntnissen.

Das Verfahren basiert auf Arbeitsanleitungen, Tests und Abschlussprofilen, die für Sprachanfänger weitgehend nonverbal über Icons, Piktogramme und Symbole verständlich gemacht werden, ist ausschließlich stärkenorientiert und soll bestehende Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen deutlich machen.

Die Teilnehmenden durchlaufen an drei Tagen Arbeitsproben, Lernprojekte und Tests, die durch geschulte Multiplikator*innen betreut werden. Den Abschluss bilden eine Visionsentwicklung und ein Gespräch zu den individuellen beruflichen Zielen. So entsteht für jede*n Teilnehmer*in ein berufliches Kompetenzprofil, das den Übergang in Berufspraktika erleichtert.

An über 90 berufsbildenden Schulen in Niedersachsen werden Lehrkräfte und Mitarbeitende als Multiplikator*innen zu komPASS³ geschult. Hier kommt das Kompetenzfestellungsverfahren im Wesentlichen beim Übergang von SPRINT in SPRINT-dual zum Einsatz. Auch an 25 nordrhein-westfälischen Berufskollegs werden Multiplikator*innen ausgebildet, ebenso wurde das Verfahren in 14 Jugendwerkstätten durchgeführt.

komPASS³ richtet sich vor allem an Neuzugewanderte, die der Schulpflicht in der Sekundarstufe II unterliegen, noch nicht über die erforderlichen Deutschkenntnisse für die erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht in Bildungsgängen des Berufskollegs verfügen und deshalb eine Internationale Förderklasse besuchen.  

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Entwicklung und bundesweiten Einführung eines handlungsorientierten Kompetenzfeststellungsverfahren mit hohem berufspraktischen Bezug speziell für Jugendliche mit geringen Deutschkenntnissen.

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Schlagwörter

Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Berufsorientierung, Flüchtling, Jugendlicher, Kompetenzmessung, Potenzialanalyse, Kompetenzprofil, Zuwanderer, Stärkenorientierung,

Titel Kompetenzfeststellungsverfahren komPASS³
Kurztitel komPASS³
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Bildungsbereich Berufliche Bildung
Innovationsbereich Förderung von Bildungsbenachteiligten
Organisationsstruktur

Projektförderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Bildungsketten-Initiative;
Niedersächsisches Kultusministerium;
Niedersächsisches Sozialministerium

Projektparner:
Landes-Gewerbeförderungsstelle des Nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (LGH)

Evaluation:
Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung der Leibniz-Universität-Hannover

Projektbeginn 01.01.2017
Projektende 31.10.2017
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/‌neues-kompetenzfeststellungsverfahren-fuer-zugewanderte-schuelerinnen-und-schueler---heiligenstadt-individuelle-potenziale-der-schuelerinnen-und-schueler-sichtbar-machen-und-bestmoeglich-foerdern-153618.html
Beteiligte Bundesländer Niedersachsen; Nordrhein-Westfalen
Zuletzt geändert am 31.03.2022

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