Open Access-Publizieren
Open-Access-Publizieren ermöglicht es der wissenschaftlichen Gemeinschaft, Forschungsergebnisse digital weltweit frei zugänglich zu machen und so ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Gleichzeitig wirft das Konzept Fragen nach Qualitätssicherung, nachhaltigen Finanzierungsmodellen und Urheberrechten auf. In vielen Disziplinen verändert Open Access Publikationskulturen. Dennoch bestehen weiterhin strukturelle und institutionelle und oft auch finanzielle Hürden, Open Access wissenschaftsgerecht umzusetzen.
Im Folgenden finden Sie grundlegende Informationen zum Konzept des Open Access sowie Hinweise, was beim Publizieren im Open Access zu beachten ist.
Aktuelles
Stockholm Erklärung: Reform des wissenschaftlichen Publizierens
Die Stockholm-Erklärung ist das Ergebnis einer Zusammenkunft von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Es geht darum, dem wissenschaftlichen Publizieren wieder einen Rahmen zurückzugeben, der es erlaubt, dass vornehmlich wissenschaftliche Kriterien über die Publizierbarkeit entscheiden und die sogenannten [...]
Was ist Open Access?
Open Access Network
Das Open Access Network bietet umfangreiche Informationen rund um das Thema Publizieren im Open Access. Das Portal bietet neben grundsätzlichen Erklärungen zum Thema Open Access auch spezifische Hinweise für Fachdisziplinen. Informiert wird über Finanzierungsmodelle, Rechtsfragen und die politischen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus gibt es vielfältige Fortbildungs- und [...]
DFG: Was ist Open Access?
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die Wissenschaft darin im Open Access ihre Forschungsergebnisse zu publizieren. Auf der Webseite der DFG wird kurz definiert, was unter Open Access verstanden wird und was unter einem Diamond Open Access und dem goldenen und grünen Weg zu verstehen ist. Darüber hinaus werden praktische Hinweise gegeben, welche Verzeichnisse für Open [...]
Dokument von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Wissenschaftspolitische Strategiepapiere zu Open Access
Open Access-Strategie des Bundes
Noch unter der letzten Regierung von Angela Merkel wurde 2018 vom Bund eine Open Access-Strategie veröffentlicht, die immer noch gültig ist. Darin wird Open Access als einer der Motoren gefasst, die Digitalisierung in der Wissenschaft zu stärken und auf diesem Weg, Forschungsergebnisse im Sinne eines offenen Zugangs für alle zugänglich zu machen. Das Dokument formuliert Leitprinzipien, [...]
Dokument von: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
DFG: Open Access
Als zentrale Forschungsförderinstitution hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft Informationen rund um das Thema Open Access zusammengetragen und fördert aktiv die Publikation von Forschungsergebnissen im Open Access. Neben der Definition von Open Access, der Unterstützung von Forscher*innen und wie Open Access für Infrastrukturen wichtig ist, finden sich auf der Webseite auch die [...]
Dokument von: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Was muss ich beim Open Access-Publizieren beachten?
Formen des Open Access
Die Universität Münster stellt in übersichtlicher und verständlicher Form die verschiedenen Wege des Open Access dar. Sie unterscheidet zwischen Erst- und Zweitveröffentlichung sowie einem hybriden Modell. Darüber hinaus verweist die Webseite auf die zunehmende Gefahr von predatory journals hin, die mehr am ökonomischen Gewinnstreben, als an wissenschaftlichen [...]
Fördermittel für Open Access
Die Publikationsplattform der Zentralbibliothek Medizin (ZB Med) stellt kurz und übersichtlich dar, welche Vorgaben für Open-Access-Publikationen im Rahmen der Forschungsförderung gemacht werden. Zu diesen gehören die DFG, das Ministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) oder die EU. Dabei ist ausschlaggebend, was in den jeweiligen Richtlinien zur Förderlinie [...]
Fallstricke: predatory publishing
Was ist Predatory Publishing?
Was unter predatory publishing zu verstehen ist, klärt die Zentralbibliothek Medizin (ZB Med) auf ihrer Publikationsplattform publisso. Dabei zeigt sie nicht nur auf, mit welchen Geschäftspraktiken sich solche Anbieter an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wenden, sondern nennt auch Prüfkriterien, mit deren Hilfe jede und jeder wachsam die Angebote auf Seriosität und wissenschaftliche [...]
Identifikation von vertrauenswürdigen Publikationsorganen
Das englischsprachige Portal „Think-Check-Submit“ bietet umfassende Hilfen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, wie das Publizieren in predatory journals verhindert werden kann. Dazu werden umfassende Prüflisten bereit gestellt, mit denen man die verschiedenen Aspekte eines Publikationsangebotes – sowohl für Bücher und Einzelbeiträge als auch für [...]
Welche Open Access-Zeitschrift passt zu meinem Text?
B!SON: über das Finden von Open Access-Zeitschriften
Die TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften in Hannover stellt mit dem online-Angebot B!SON ein Instrument bereit, mit dem eine zu einem Text passende Open-Access-Zeitschrift gefunden werden kann. Mit Hilfe von Titel, Abstract und Referenzen werden über semantische und bibliometrische Verfahren Zeitschriften, die im Directory of Open Access Journals (DOAJ) verzeichnet sind, [...]
B!SON: über das Finden von Open Access-Zeitschriften: Mehr Info
B!SON: über das Finden von Open Access-ZeitschriftenLink als defekt melden
Open Access-Finder
Mit Hilfe des oa.finder lässt sich klären, in welchen Journalen und Verlagen, sich wissenschaftliche Artikel und Bücher im Open Access publizieren lassen. Die Datenbank enthält ca. 57.000 internationalen Zeitschriften, die nach ihrem Open-Access-Status, dem Impact, dem Fachgebiet oder der Höhe der Publikationsgebühren (Article Processing Charges – APCs) durchsuchbar sind [...]
Open Access-Check
-
Think.Check.Submit - Englischsprachiges Video der internationalen Initiative.