Verboten, verfolgt, erinnert. Jugendliche gedenken der nationalsozialistischen Bücherverbrennung von 1933
19.05.2026, 10:00 Uhr - 19.05.2026, 12:00 Uhr
NS-Dokumentationszentrum München
Max-Mannheimer-Platz 1
80333 München
Bayern
Deutschland
nsdoku@muenchen.de
Als am 10. Mai 1933 in Berlin Bücher brannten, stand Erich Kästner in der Menge und sah zu, wie Menschen seine Werke stapelweise ins Feuer warfen. Auch Kinderbücher standen auf der „Schwarzen Liste“ der Nationalsozialisten und wurden aus Bibliotheken und Buchhandlungen verbannt, darunter alle Bücher von Erich Kästner mit Ausnahme von „Emil und die Detektive“. An jenem Tag wurden auch auf dem Königsplatz in München Bücher verbrannt. Der 10. Mai steht heute für die brutale Verfolgung jüdischer und politisch unliebsamer Autorinnen und Autoren. Im Nachgang zu diesem Gedenktag beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit dem Leben und Werk einiger verbotener und verfolgter Autorinnen und Autoren, darunter Erich Kästner, Mascha Kaléko und Ruth Rewald, und erarbeiten dazu gemeinsam eine szenische Performance.
Schlagwörter
Bücherverbrennung, Gedenktag, Lesekultur, Lesemotivation, Lesen, Lesung,
| Art der Veranstaltung | Lesung / Literatur / Buchvorstellung |
|---|---|
| Inhaltsbereich der Veranstaltung | Sekundarstufe I; Sekundarstufe II |
| Adressaten | Schüler/-innen |
| Tagungssprache | Deutsch |
| Relevanz | regional |
| Veranstalter |
NS-Dokumentationszentrum München |
| Zuletzt geändert am | 16.03.2026 |