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Geschäfts- und arbeitsprozessbezogene dual-kooperative Ausbildung in ausgewählten Industrieberufen mit optionaler Fachhochschulreife

http://web.archive.org/web/20070124092548/http://www.gab.uni-bremen.de/itb_frameset_gab.htmExterner Link

 [Bitte beachten Sie, dass die hier verlinkte Internetadresse/URL des Vorhabens eine Kopie aus dem Internet-Archiv vom 24.01.2007 ist, da die Originalseite nicht mehr zur Verfügung steht.]

Die schnell fortschreitende technische Entwicklung, in der die Innovationszeiten von Produkten und Leistungen eine starke Verkürzung erfahren, fördert die Kurzlebigkeit von speziellen fachlichen Kenntnissen und Fertigkeiten. Die sich daraus ableitbaren wandelnden Qualifikationsanforderungen machen ein Umdenken in der Ausbildung und das Überarbeiten traditioneller Berufsbilder notwendig.
Die zukünftige bearfsgerechte Moderinsierung der Berufsausbildung im dualen System muss von integrierten beruflichen Kompetenzen ausgehen, die sich insbesondere am Arbeits- und Geschäftsprozess des Unternehmens orientiert. Die Ausbildung wird dadurch wieder betriebsnäher, d. h. sie wird inhaltlich und auch räumlich stärker an betriebliche Prozesse und Arbeitsabläufe angegliedert.

Der Modellversuch GAB verfolgte in diesem Zusammenhang folgende Ziele:
Ein gemeinsam erstelltes Curriculums für die gesamte Ausbildung (schulischer und betrieblicher Teil) sollte eine Orientierung der Berufsbilder an technischen Funktionen überwinden und stattdessen eine arbeits- und geschäftsprozessorientierte, betriebsnahe Ausbildung umsetzen.
Die betriebliche Ausbildung sollte wieder betriebsnäher werden, d. h. auf eine lehrgangsorientierte Ausbildung soll weitgehend verzichtet werden, um Einarbeitungszeiten nach der Ausbildung zu verkürzen.
In Experten-Facharbeiter-Workshops sollten typische, den Beruf charakterisierende Facharbeitsaufgaben identifiziert und Lern- und Arbeitsaufgaben für die Ausbildung erarbeitet werden.
Die bisher an Fächern statt an Geschäfts- und Arbeitsprozessen orientierte berufliche Fachsystematik in den Berufsschulen sollte überwunden werden; beide Lernorte sollten sich auf betriebliche Geschäfts- und Arbeitsprozesse beziehen.
Möglichkeiten zur Doppelqualifizierung sollten erprobt werden, d. h. Ausbildung und gleichzeitiger Erwerb der Fachhochschulreife.

Das innovative Potenzial des Projekts lag in der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit von Berufsschulen und Betrieben zur Optimierung der Lehr- und Lernprozesse in der dualen Ausbildung.

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Schlagwörter

Ausbildung, Berufsschule, Betrieb, Curriculum, Doppelqualifikation, Fachhochschulreife, Kooperation, Lehr-Lern-Prozess,

Titel Geschäfts- und arbeitsprozessbezogene dual-kooperative Ausbildung in ausgewählten Industrieberufen mit optionaler Fachhochschulreife
Kurztitel GAB
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen K 2022
Bildungsbereich Berufliche Bildung
Innovationsbereich Lehr-/Lernprozesse; Kooperation Bildung-Wirtschaft, Wissenstransfer
Organisationsstruktur Zuständiges Landesministerium:
Niedersächsisches Kultusministerium, Schiffgraben 12, 30159 Hannover, Tel. (0511) 120-0, E-Mail: pressestelle@mk.niedersachsen.de
Hessisches Kultusministerium, Luisenplatz 10, 65185 Wiesbaden, Tel. (0611) 368-0, E-Mail: poststelle@hkm.hessen.de
Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport, Carolaplatz 1, 01097 Dresden, Tel. (0351) 564-2510, E-Mail: info@smk.sachsen.de

Projektdurchführung:
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), ehemals Niedersächsisches Landesinstitut für Fort- und Weiterbildung im Schulwesen und Medienpädagogik (NLI), Keßlerstr. 52, 31134 Hildesheim, Tel. (05121) 16950, E-Mail: Poststelle@nlq.niedersachsen.de

Wissenschaftliche Begleitung:
Universität Bremen, Institut Technik und Bildung (ITB), Prof. Dr. Felix Rauner (Leitung), Am Fallturm 1, 28359 Bremen, Tel. (0421) 218-4634, E-Mail: rauner@uni-bremen.de
Projektbeginn 01.02.1999
Projektende 28.02.2003
Beteiligte Bundesländer Hessen; Niedersachsen; Sachsen
Zuletzt geändert am 09.03.2018
Ist Teilprojekt von: Neue Lernkonzepte in der dualen Berufsausbildung

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