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KOLIBRI Baden Württemberg: Gewerkeübergreifende Kundenaufträge als Gegenstand der Lernortkooperation zwischen Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildungsstätte

Laufzeit: 01.10.1999 - 30.09.2002

In dem Modellversuch wird auf inhaltliche Arbeitsbezüge, d.h. auf im Arbeits- bzw. Dienstleistungsprozess sich manifestierende Inhalte fokussiert, die für die beteiligten Gewerke bedeutsam sind. Zentraler Anknüpfungspunkt für eine inhaltliche Ausgestaltung der Lernortkooperation sind dabei gewerkeübergreifende Kundenaufträge als didaktisch-methodische Klammer zwischen den Lernorten. Ein solches Kooperationskonzept legt zugrunde, dass berufliche Handlungskompetenz nicht mehr nur singulär auf den unmittelbaren Beruf selbst zu erweitern ist, sondern bereits frühzeitig – gerade im Hinblick auf die umfassende Dienstleistungskompetenz – durch Zusammenarbeit mit anderen Gewerken erfolgen muss.
Vor diesem Hintergrund werden in Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildungsstätte sowohl unter integrativen, inhaltlichen als auch unter arbeitsprozessorientierten Gesichtspunkten gewerkeübergreifende Ausbildungsangebote entwickelt und erprobt. Hierzu bedarf es auch einer Durchlässigkeit der Organisationsstrukturen der Lernorte zu deren gegenseitiger Durchdringung, die die realen Arbeitsaufgaben, die Bearbeitungskompetenz und das Lernen als “Ernstsituation“ tatsächlich ermöglichen.
Der Modellversuch versteht sich vor allem als ein Beitrag, die bislang vorhandene Trennung von Theorie und Praxis an den einzelnen Lernorten dergestalt zu überwinden, dass Kooperation jeweils spezifische, aber ganzheitliche Lernprozesse sowohl in Schule, Betrieb und überbetrieblicher Ausbildung ermöglicht. Von besonderer Bedeutung für das Vorhaben ist dabei die inhaltlich enge Verzahnung mit dem parallel laufenden Wirtschaftsmodellversuch im etz-Stuttgart “"Selbstlernen im Kundenauftrag –– Gewerkeübergreifende Zusatzqualifikation für die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Elektro- und Sanitär-, Heizungs- und Klima Handwerk"“.

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Optimierung von Lernprozessen durch die Kooperation unterschiedlicher Lernorte.

Schlagwörter

Baden-Württemberg, Ausbildungsangebot, Berufsbildung, Berufsschule, Ganzheitliches Lernen, Handlungskompetenz, Lernortkooperation,

Titel KOLIBRI Baden Württemberg: Gewerkeübergreifende Kundenaufträge als Gegenstand der Lernortkooperation zwischen Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildungsstätte
Kurztitel GKL
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen K 2533
Bildungsbereich Berufliche Bildung
Innovationsbereich Lehr-/Lernprozesse; Bildungsnetzwerke
Organisationsstruktur

Zuständiges Landesministerium:
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Projektdurchführung:
Robert-Mayer-Schule Stuttgart;
Werner-Siemens-Schule Stuttgart

Wissenschaftliche Begleitung:
Universität Bremen, Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung, Prof. Manfred Hoppe

Projektbeginn 01.10.1999
Projektende 30.09.2002
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte https://www.pedocs.de/‌frontdoor.php?source_opus=362
Beteiligte Bundesländer Baden-Württemberg
Zuletzt geändert am 05.08.2025
Ist Teilprojekt von: Kooperation der Lernorte in der beruflichen Bildung

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