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Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung

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Ziel der Initiative ist es, die kognitive und soziale Entwicklung von Kindern in sozioökonomisch und kulturell benachteiligten Familien in den ersten Lebensjahren zu unterstützen. Eine wissenschaftliche Langzeitstudie soll wichtige Informationen über die Wirkungen und zu Strukturen frühkindlicher Förderung liefern.

(Werdende) Eltern, deren Lebenssituation durch bestimmte Herausforderungen geprägt ist, können vom letzten Schwangerschaftsdrittel bis in das erste Grundschuljahr des Kindes hinein Unterstützungsangebote wahrnehmen. Dabei  werden von den Familien wiederholt Auskünfte eingeholt und die Entwicklung des Kindes betrachtet. Die Stadt Bremen gewinnt dadurch neue Erkenntnisse für ihre zukünftige Gestaltung frühkindlicher Unterstützung. Zu den Angeboten gehören die Programme "Pro Kind", das schwangere Frauen in besonderen Lebenssituationen, die ihr erstes Kind erwarten, durch Familienhebammen unterstützt, "TippTapp", das Eltern individuelle Beratung zu Gesundheit und Entwicklung im Säuglingsalter bietet, "Opstapje", in welchem geschulte Fachkräfte die Familien regelmäßig zu Hause besuchen und die Beziehung von Eltern und Kind durch gemeinsame Aktivitäten gestärkt wird, "HIPPY", das Eltern bei der spielerischen Vorbereitung ihres Kindes auf die Schule unterstützt, und "Pyramide“, das sich an Erzieher*innen in Kindertageseinrichtungen richtet und Kinder in den unterschiedlichsten Entwicklungsbereichen fördert. Alltagsintegrierte Angebote zur frühkindlichen und vorschulischen Förderung in den Familien und in den Kindertageseinrichtungen werden systematisch zu einer Förderkette verknüpft, die bereits während der Schwangerschaft einsetzt und bis zum Schuleintritt des Kindes reicht.

Die wissenschaftliche Begleitforschung geht der Frage nach, welche kumulativen Effekte ein koordiniertes Förderprogramm auf die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder hat. Als Vergleichsgruppe werden Kinder betrachtet, deren Familien nach eigenem Ermessen die Förderangebote in der Stadtgemeinde Bremen nutzen. Über einen längeren Zeitraum werden insgesamt bis zu 600 sozioökonomisch und kulturell benachteiligte Bremer Familien als BRISE-Familien in die Stichprobe aufgenommen. Durch die Anbindung sowohl an das sozio-oekonomische Panel (SOEP) als auch an das Nationale Bildungspanel (NEPS) kann BRISE auf weitere hochwertige Vergleichsdaten zurückgreifen.

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der wissenschaftlich begleiteten Stärkung frühkindlicher Entwicklung in sozioökonomisch und kulturell benachteiligten Bremer Familien, um den zum Zeitpunkt der Einschulung beobachtbaren Rückstand von Kindern aus benachteiligten Familien gegenüber privilegierteren Kindern zu reduzieren. 

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Schlagwörter

Bremen, Begleitung (Psy), Benachteiligtes Kind, Benachteiligung, Bildungschance, Chancengleichheit, Familie, Familienbildung, Förderung, Frühkindliche Entwicklung, Kindergartenalter, Kindergartenkind, Kindertagesstätte, Kleinkind, Kognitive Entwicklung, Kompetenzentwicklung, Säuglingsalter, Soziale Entwicklung, Soziale Herkunft, Sozialer Hintergrund, Studie, Unterstützung, Vorschulalter, Frühkindliche Förderung,

Titel Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung
Kurztitel BRISE
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bremen
Bildungsbereich Elementarbereich
Innovationsbereich Förderung von Bildungsbenachteiligten; Bildungsnetzwerke
Organisationsstruktur

Projektförderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF);
Senat der Freien Hansestadt Bremen;
Jacobs Foundation

Wissenschaftliche Begleitung:
Universität Bremen

Projektbeginn 01.08.2017
Projektende 31.07.2025
Beteiligte Bundesländer Bremen
Zuletzt geändert am 06.12.2021

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