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Wege in Ausbildung für Flüchtlinge

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Ziel des Projekts ist es, junge Flüchtlinge, die nicht mehr vollzeitschulpflichtig sind, an eine berufliche Ausbildung (bis 2019 spezifisch im Handwerk) heranzuführen. Dazu wird ein intensives Qualifizierungs- und Betreuungssystem entwickelt und aufgebaut. Die Initiative basiert auf dem Konzept "„Flexibles Qualifizierungs- und Betreuungssystem für anerkannte Asylbewerber, Geduldete und Flüchtlinge mit Bleibeperspektive im Handwerk"“ des Zentralverbands des deutschen Handwerks und sieht ein mehrstufiges Verfahren für den Übergang in eine betriebliche Ausbildung vor.

Die erste Stufe ist ein Integrationskurs des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Hier erwerben die jungen Flüchtlinge Sprachkenntnisse und lernen gesellschaftliche Werte, Rechtsordnung, Geschichte und Kultur kennen.

Als zweite Stufe bietet die Maßnahme "Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk (PerjuF-H)" eine allgemeine Orientierung im Handwerk und vermittelt berufsbezogene Deutschkenntnisse (Dauer: vier bis sechs Monate).

In der Maßnahme "„Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)" bekommen die Teilnehmenden schließlich die Möglichkeit, in Werkstätten und Betrieben bis zu drei Ausbildungsberufe kennenzulernen und dabei ihre Deutschkenntnisse auszubauen (Dauer: 13 Wochen). Zunächst testen die jungen Flüchtlinge in Lehrwerkstätten, ob die ausgewählten Ausbildungsberufe tatsächlich ihrer persönlichen Eignung und Neigung entsprechen. Im Anschluss daran erproben sie sich in ihrem Wunschberuf im Betrieb. Während der Maßnahmen werden sie im Fachspracherwerb unterstützt und individuell von sozialpädagogischen Fachkräften begleitet. BOF steht auch Flüchtlingen offen, die ohne PerjuF-H über entsprechende Kenntnisse verfügen. Sie kommen zum Beispiel direkt aus einem berufsvorbereitenden Bildungsgang an einer Berufsschule.

Im Anschluss sollen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Voraussetzungen erfüllen, in ein Ausbildungsverhältnis übernommen oder in eine Einstiegsqualifizierung (EQ) vermittelt werden.

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Programm ist, dass die jungen Flüchtlinge nicht mehr schulpflichtig und jünger als 25 Jahre alt sind.

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Unterstützung von jungen Flüchtlingen auf dem Weg in eine berufliche Ausbildung im Handwerk.

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Schlagwörter

Asyl Suchender, Berufliche Integration, Berufsausbildung, Berufsorientierung, Berufsvorbereitung, Betriebliche Berufsausbildung, Flüchtling, Handwerk, Junger Erwachsener, Qualifizierungsmaßnahme, Sprachförderung,

Titel Wege in Ausbildung für Flüchtlinge
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Bildungsbereich Berufliche Bildung
Innovationsbereich Förderung von Bildungsbenachteiligten
Organisationsstruktur Projektförderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektpartner:
Bundesagentur für Arbeit (BA), Regensburger Straße 104, 90478 Nürnberg;
Zentralverband des deutschen Handwerks, Haus des Deutschen Handwerks, Mohrenstr. 20-21, 10117 Berlin, Telefon 030 206190, E-Mail: info@zdh.de
Projektbeginn 01.01.2016
Projektende
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte https://www.berufsorientierungsprogramm.de/files/‌Wege%20in%20Ausbildung%20f%C3%BCr%20Fl%C3%BCchtlinge_Infoblatt_bf.pdf
http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/‌bildungplusartikel.html?artid=1137
Zuletzt geändert am 29.04.2019
Teilprojekte: Perspektiven für junge Flüchtlinge im HandwerkBerufsorientierung für Flüchtlinge

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