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Schulleben und Unterricht demokratisch gestalten (Sachsen)

Laufzeit: 01.09.2002 - 31.03.2007

[Die Website des abgeschlossenen Projekts wurde in der Zwischenzeit abgeschaltet. Der Nachweis des Innovationsportals kann damit leider nicht mehr auf eine Internetpräsenz verweisen.]

Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Demokratieverständnis in der Schule als System mit hierarchischen Strukturen. Dies beinhaltet die Entwicklung von Handlungskompetenzen bei Lehrenden und Lernenden, so dass Demokratie als Qualität des gelebten Alltags begriffen und als Gewalt entgegen gestelltes Prinzip verstanden werden kann.

Zwei Schwerpunkte werden gesetzt: Zum einen wird Demokratieerziehung im Rahmen der Implementierung neuer Lehrpläne durch Umsetzung kooperativer Unterrichtsformen realisiert, zum anderen Schulqualität durch Entwicklung von Kommunikations- und Konfliktlösefähigkeit gesichert.

Auf der Unterrichtsebene entwickelten und erproben die Schulen u.a. Programme zum sozialen Lernen, fächerverbindende Projekte, Methodentrainings für Lehrende und Lernende, Formen der Freiarbeit und des Werkstattunterrichts. Die Schüler*innen lernen, mit Sachthemen, mit sich selbst und mit anderen auf eine für alle Beteiligten konstruktive Weise umzugehen.
Ziel dabei ist es, den Kindern bzw. Jugendlichen Lernanlässe zu bieten, die es ermöglichen, Selbstkompetenzen zu entwickeln, die zu einer gelungenen Lebensgestaltung befähigen, sowie Sozialkompetenzen, um sich in einer dynamischen Welt zu bewähren, die Mitwelt verantwortlich und aktiv mitzugestalten und Sachkompetenz in Form von fachlich-methodischem Know-how zu erwerben.

Auf der Schulebene werden Formen der schulischen Kommunikation, des Konfliktmanagements, der Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie ein methodisches Verständnis für Beteiligungsmodelle erprobt. Die Zufriedenheit von Schüler*innen mit ihrer Schule als Lebensraum und damit die pädagogische Grundatmosphäre sollen durch vielfältige Partizipationschancen verbessert werden.

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Entwicklung demokratischer Handlungskompetenzen bei Schüler*innen und Lehrkräften als Bestandteil einer demokratischen Schulkultur.

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Schlagwörter

Sachsen, Demokratie, Handlungskompetenz, Kommunikative Kompetenz, Kompetenz, Konfliktfähigkeit, Lehrer, Professionalisierung, Schüler, Schule, Schulentwicklung, Schulkultur, Schulqualität, Selbstwirksamkeit, Soziale Kompetenz, Unterricht, Demokratische Erziehung,

Titel Schulleben und Unterricht demokratisch gestalten (Sachsen)
Kurztitel SUD
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen A 6683
Bildungsbereich Primarbereich; Sekundarbereich I
Innovationsbereich Demokratie- und Werteerziehung, Gewaltprävention; Kompetenzentwicklung pädagogischen Personals
Organisationsstruktur

Zuständiges Landesministerium:
Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Projektleitung:
Sächsisches Bildungsinstitut (SBI), ehemals Sächsisches Staatsinstitut für Bildung und Schulentwicklung – Comenius Institut, Abteilung 1, Ralf Seifert (Projektleitung), Radebeul, Tel. (0351) 8324-496, E-Mail: ralf.seifert@ci.smk.sachsen.de, Irina Pistorius (Netzwerkkoordination), Tel. (0351) 8324-321, E-Mail: irina.pistorius@ci.smk.sachsen.de

Projektbeginn 01.09.2002
Projektende 31.03.2007
Beteiligte Bundesländer Sachsen
Zuletzt geändert am 25.08.2021
Ist Teilprojekt von: Demokratie lernen & leben

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