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Schulleben und Unterricht demokratisch gestalten (Sachsen)

h t t p s : / / l e r n a r c h i v . b i l d u n g . h e s s e n . d e / s e k / p o w i / f d / m e d i e n / m e t h o d e n / e d u _ 1 3 0 8 2 4 3 2 6 9 . h t m lExterner Link

Ziel des Projekts war die Entwicklung von Demokratieverständnis in der Schule als System mit hierarchischen Strukturen. Dies beinhaltete die Entwicklung von Handlungskompetenzen bei Lehrenden und Lernenden, so dass Demokratie als Qualität des gelebten Alltags begriffen und als Gewalt entgegen gestelltes Prinzip verstanden werden konnte.

Zwei Schwerpunkte wurden gesetzt: Zum einen wurde Demokratieerziehung im Rahmen der Implementierung neuer Lehrpläne durch Umsetzung kooperativer Unterrichtsformen realisiert, zum anderen Schulqualität durch Entwicklung von Kommunikations- und Konfliktlösefähigkeit gesichert.

Auf der Unterrichtsebene entwickelten und erprobten die Schulen u.a. Programme zum sozialen Lernen, fächerverbindende Projekte, Methodentrainings für Lehrende und Lernende, Formen der Freiarbeit und des Werkstattunterrichts. Die Schüler*innen lernten, mit Sachthemen, mit sich selbst und mit anderen auf eine für alle Beteiligten konstruktive Weise umzugehen.
Ziel war es dabei, den Kindern bzw. Jugendlichen Lernanlässe zu bieten, die es ermöglichen, Selbstkompetenzen zu entwickeln, die zu einer gelungenen Lebensgestaltung befähigen, sowie Sozialkompetenzen, um sich in einer dynamischen Welt zu bewähren, die Mitwelt verantwortlich und aktiv mitzugestalten und Sachkompetenz in Form von fachlich-methodischem Know-how zu erwerben.

Auf der Schulebene wurden Formen der schulischen Kommunikation, des Konfliktmanagements, der Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie ein methodisches Verständnis für Beteiligungsmodelle erprobt. Die Zufriedenheit von Schüler*innen mit ihrer Schule als Lebensraum und damit die pädagogische Grundatmosphäre sollten durch vielfältige Partizipationschancen verbessert werden.

Das innovative Potenzial des Projekts lag in der Entwicklung demokratischer Handlungskompetenzen bei Schüler*innen und Lehrkräften als Bestandteil einer demokratischen Schulkultur.

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Schlagwörter

Demokratie, Handlungskompetenz, Kommunikative Kompetenz, Kompetenz, Konfliktfähigkeit, Lehrer, Professionalisierung, Schüler, Schule, Schulentwicklung, Schulkultur, Schulqualität, Selbstwirksamkeit, Soziale Kompetenz, Unterricht, Demokratische Erziehung,

Titel Schulleben und Unterricht demokratisch gestalten (Sachsen)
Kurztitel SUD
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen A 6683
Bildungsbereich Primarbereich; Sekundarbereich I
Innovationsbereich Demokratie- und Werteerziehung, Gewaltprävention; Kompetenzentwicklung pädagogischen Personals
Organisationsstruktur Zuständiges Landesministerium:
Sächsisches Staatsministerium für Kultus, Carolaplatz 1, 01097 Dresden, Tel. (0351) 564-2513, E-Mail: info@smk.sachsen.de

Projektleitung:
Sächsisches Bildungsinstitut (SBI), ehemals Sächsisches Staatsinstitut für Bildung und Schulentwicklung - Comenius Institut, Abteilung 1, Ralf Seifert (Projektleitung), Dresdener Str. 78 c, 01445 Radebeul, Tel. (0351) 8324-496, E-Mail: ralf.seifert@ci.smk.sachsen.de
Irina Pistorius (Netzwerkkoordination), Comenius-Institut, Tel. (0351) 8324-321, E-Mail: irina.pistorius@ci.smk.sachsen.de
Projektbeginn 01.09.2002
Projektende 31.03.2007
Beteiligte Bundesländer Sachsen
Zuletzt geändert am 25.01.2021
Ist Teilprojekt von: Demokratie lernen & leben

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