Empowerment
Empowerment - Möglichkeiten und Grenzen geistig behinderter Menschen zu einem selbstbestimmten Leben zu finden
http://www.a-wagner-online.de/empowerment/empinh.htm
Das Treffen von Entscheidungen über die Köpfe der Betroffenen hinweg, obwohl sie dazu selbst in der Lage wären, kommt einer Entmündigung gleich. Damit wird ignoriert, daß behinderte Menschen die gleichen Rechte haben, wie nicht behinderte Menschen. Auch behinderte Menschen haben ein Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und somit auf eine selbstbestimmte Gestaltung des eigenen Lebens. Aber nicht nur das. Es stellt sich auch die Frage, wie behinderte Menschen zu mehr Selbständigkeit und Mündigkeit hingeführt werden sollen, wenn ihnen schon die kleinsten Möglichkeiten vorenthalten und genommen werden, einmal etwas selbst zu entscheiden?
Empowerment als Handlungsorientierung für die Arbeit mit schwerstbehinderten Menschen
http://www.lebenshilfe.de/wDeutsch/aus_fachlicher_sicht/downloads/Theunisse-Empowerment.pdf
Der Beitrag stellt insbesondere Personen mit schweren kognitiven und/oder mehrfachen Beeinträchtigungen, zusätzlichen Verhaltensauffälligkeiten, psychischen Störungen oder auch chronischen Krankheiten in der Blickpunkt und stellt die Frage, was Empowerment für diesen Personenkreis bedeutet kann.
Empowerment und Professionalisierung - unter besonderer Berücksichtigung der Arbeit mit Menschen, die als geistig behinderte gelten
http://www.heilpaedagogik-online.com/heilpaedagogik_online_0403.pdf
Der Begriff Empowerment stammt aus den USA. Sinngemäß lässt er sich übersetzen als Selbstbefähigung, Selbstermächtigung, Selbstbemächtigung oder auch ´´als Gewinnung oder Wiedergewinnung von Stärke, Energie und Fantasie zur Gestaltung eigener Lebensverhältnisse´´ (LENZ 2002, 13). Hinter dem Wort Empowerment verbergen zusätzlich sich eine Philosophie, theoretische Annahmen und Leitideen wie aber auch Prozesse, Programme oder Konzepte, die über alle Differenzierungen hinweg vier zentrale begriffliche Zugänge signalisieren. Vor dem Hintergrund dieser vier Zugänge, die in einem engen, interdependenten Zusammenhang stehen, möchte Theunissen das Thema der Professionalisierung am Beispiel der Arbeit mit Menschen, die als geistig behindert gelten, skizzieren. Dabei handelt es sich um Überlegungen, die in erster Linie für die Erwachsenenarbeit bestimmt sind.
Selbstbestimmung und Sinnfindung in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen - Logotherapie und Existenzanalyse im Diskurs mit Empowerment
http://bidok.uibk.ac.at/library/beh3-4-01-helm-sinnfindung.html?hls=Selbstbestimmung
Inwiefern die Logotherapie und Existenzanalyse, eine Psychotherapierichtung, mit ihrer grundlegenden Aussage, dass der Mensch primär sinnorientiert ist, mit dem Empowerment-Konzept, dem zentralen Leitkonzept der Arbeit mit geistig behinderten Menschen, verknüpft werden kann, wird im Beitrag untersucht und diskutiert.
Selbstermächtigung jenseits pädagogischer Verfügungsansprüche?
http://bidok.uibk.ac.at/library/sauck-selbstermaechtigung-dipl.html
Eine Befragung des Empowermentkonzeptes für geistig behinderte Menschen. Diplomarbeit 2008
Empowerment in der ambulanten Behindertenarbeit Eine qualitativ-empirische Untersuchung von Beratungsformen für Menschen mit Behinderung
http://bidok.uibk.ac.at/library/contag-empowerment-dipl.html
Das Empowerment gilt als klassisches Handlungskonzept einer zeitgemäßen Behindertenarbeit. Es steht für eine Grundhaltung, den aktuellen Paradigmen Selbstbestimmung und Inklusion entsprechend. Obwohl das Konzept als maßgeblich in der Behindertenarbeit gilt, stellt sich die Frage, inwiefern es konkret zum Einsatz kommt. Die vorliegende Arbeit versteht sich als Beitrag zu einer Positionierung des Empowerment-Konzepts innerhalb der ambulanten Behindertenarbeit.
Die Independent Living Bewegung Empowerment-Bewegungen machen mobil (I)
http://bidok.uibk.ac.at/library/beh3-4-01-theunissen-independent.html?hls=Independent
Die Independent Living Bewegung körper- und sinnesbehinderter Menschen steht in der Tradition US-amerikanischer Empowermentbewegungen. Eine parallele Entwicklung fand auch in Deutschland statt, im Beitrag wird die vergangene und gegenwärtige Situation in Deutschland zusammengefaßt.
Die Self-Advocacy Bewegung, Empowerment-Bewegungen machen mobil (II)
http://bidok.uibk.ac.at/library/beh3-4-01-theunissen-self-advocacy.html?hls=Self\\-Advocacy
Aus den skandinavischen Ländern wie auch aus dem angloamerikanischen Sprachraum stammen Berichte, denen zu entnehmen ist, dass genauso wie Menschen mit Körper- oder Sinnesbehinderungen Personen mit Lern- oder geistiger Behinderung für ihre Belange und Rechte öffentlich eintreten.
Autonome Lebensformen von und für Menschen mit Behinderung
http://bidok.uibk.ac.at/library/beh1-00-selbstbestimmung.html?hls=Selbstbestimmung
Die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung hat wesentlich dazu beigetragen, um den Prozeß der Bemächtigung behinderter Menschen einzuleiten. Sie hat die fachliche Diskussion auf Probleme und Mißstände gelenkt, und so einen radikalen Wandel in der Arbeit mit behinderten Menschen bewirkt. Die Erfolge der Selbstbestimmt Leben Bewegung geben Hoffnung, daß das alte Paradigma der Fürsorge, Sonder- und Heilpädagogik durch das Paradigma der Selbstbestimmung abgelöst wird. Diese würde eine Machtverschiebung bewirken und viele Menschen mit Behinderung ermächtigen, selbst Verantwortung in den verschiedensten Lebensbereichen zu übernehmen. Nur so kann es gelingen, daß trotz erheblicher Widerstände seitens der traditionellen Behindertenarbeit die längst notwendige Neuorientierung umgesetzt wird.
Label: Non-YARVIS - Von der Etikettierung zum Verstehen behinderter Menschen
http://bidok.uibk.ac.at/library/beh2-99-label.html?hls=Non\\-YARVIS
Der vorliegende Beitrag greift ein Thema auf, das zusehends Aktualität erfährt: Es geht um den Versuch, sozial benachteiligte, geistig-, lern- und psychisch behinderte Menschen, die bislang zum ´harten Kern` von Psychiatrie, (Psycho-)Therapie und Heilpädagogik zählten, sog. ´Non-YARVIS`-Patienten oder Klienten, als ´kompetente Akteure ihrer Entwicklung` zu verstehen, um Anknüpfungspunkte für eine tragfähige, am Empowerment-Konzept orientierte Einzelhilfe zu finden. Ausgehend von einer kurzen Darstellung der methodischen Vorgehensweise werden anhand eines Beispiels aus der Praxis Aspekte einer `verstehenden Sichtweise` aufgezeigt und für die handlungspraktische Ebene einer lebensweltbezogenen Behindertenarbeit fruchtbar gemacht.
Psychotherapie für Menschen mit intellektueller Behinderung
http://bidok.uibk.ac.at/library/berger-intellektuell.html
Bei einer Psychotherapie handelt es sich um einen bewussten und geplanten Prozess zur Beeinflussung von Verhaltensstörungen und Leidenszuständen in Richtung auf ein definiertes Ziel mittels lehrbarer Techniken. Die verschiedenen Techniken für die Behandlung geistig Behinderter werden in vorliegendem Beitrag, bei dem es sich um einen Vortrag aus dem Jahr 1995 handelt, disskutiert.