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familY-Programm

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Ziel des Programms ist es, die familiären Lernausgangsbedingungen von Schüler*innen insbesondere aus Familien, die in benachteiligten Stadtteilen leben, zu verbessern und somit einen wichtigen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit zu leisten.

Bereits die PISA-Studie 2001 zeigte, dass der Bildungserfolg von Kindern in Deutschland wesentlich von der familiären Herkunft bestimmt wird. Das Programm wird in Kooperation mit den jeweiligen Jugendämtern in zunächst drei Kommunen etabliert: Es richtet sich an die Eltern, stellt jedoch die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt. In Elterngruppentreffen, die von speziell trainierten familY-Begleitern moderiert werden, erhalten die teilnehmenden Familien die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu informieren. Der Fokus des Programms liegt dabei auf der Zeit des Übergangs von der Kita in die Grundschule.

In den drei Jahren der Projektlaufzeit soll ein Konzept entwickelt und erprobt werden, das im Anschluss bundesweit von Kommunen eingesetzt werden kann. Bereits während der Pilotphase wird das Programm von renommierten Forschungseinrichtungen sowohl qualitativ als auch quantitativ evaluiert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Begleitforschung des familY-Programms unter dem Titel “Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Sozialer Wandel und Strategien der Förderung“.

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Stärkung der Teilhabemöglichkeiten und Teilhabefähigkeiten aller Familien an den Bildungsprozessen ihrer Kinder.

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Schlagwörter

Benachteiligtenförderung, Benachteiligtes Kind, Benachteiligung, Bildungschance, Elternarbeit, Familie, Übergang Vorschulstufe - Primarstufe, Bildungsgerechtigkeit,

Titel familY-Programm
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund; Sonstiger Träger
Bildungsbereich Elementarbereich
Innovationsbereich Förderung von Bildungsbenachteiligten
Organisationsstruktur

Projektleitung:
buddY e.V. – Forum Neue Lernkultur

Wissenschaftliche Begleitung:
Die PH Heidelberg übernimmt die wissenschaftliche Begleitung des laufenden Prozesses, während die Universität Bielefeld für die Wirkungsevaluation zuständig ist.
Ansprechpartner für die formative Evaluation:
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Ansprechpartner für die summative Evaluation:
Universität Bielefeld, Abteilung Psychologie der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft

Projektbeginn 30.11.2009
Projektende 30.11.2012
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte https://education-y.de/wp-content/uploads/2016/11/‌expertise_familie_schafft_chancen.pdf
Zuletzt geändert am 04.06.2021
Siehe auch: Programme / Kurse und Methoden der ElternbildungFrühe Bildung 4/2020 – Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf im Spiegel des Deutschen Bildungsservers

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