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Ethnisierung von Religion und Kultur in der Integrationsgesellschaft

http://risp-duisburg.de/index.php?article_id=140&clang=0&prj_id=69Externer Link

Ziel des Projekts ist die Entwicklung, Erprobung und Verbreitung eines neuen Pr√§ventionsangebots gegen religi√∂s wie s√§kular bedingte Formen von Fremdenfeindlichkeit, die durch ethnisierte Wahrnehmungsmuster hervorgerufen werden. Das Pr√§ventionsangebot will auf handlungs- und erlebnisorientierte Weise Gelegenheit bieten, andere und sich selbst jenseits kollektiver Stereotypen und ethnisierter Wahrnehmungsmuster als Personen mit unterschiedlichen oder √§hnlichen Glaubensformen und s√§kularen Wertorientierungen wahrzunehmen. Hauptzielgruppe des Projekts sind staatliche bzw. kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure, die in der Bildungs- und Integrationsarbeit t√§tig sind. In enger Zusammenarbeit mit ihnen werden passgenaue Fortbildungskonzepte erstellt. Auch Jugendliche und Erwachsene aus der Bev√∂lkerung Duisburgs werden in alle Etappen des Vorhabens direkt mit eingebunden. Die Besonderheit des Fortbildungskonzepts besteht darin, dass nicht erst nachtr√§glich Multiplikatorenschulungen durchgef√ľhrt werden, sondern bereits die Entwicklung des Angebots kooperativ erfolgt.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der kooperativen Entwicklung, Erprobung und Verbreitung von Präventions- und Fortbildungsangebote gegen alle Formen von Extremismus aufgrund ethnisierter Wahrnehmungsmuster im kommunalen Verbund von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die in der Bildungs-, Begegnungs- und Integrationsarbeit tätig sind, wobei ein muslimisch geprägter Ort der Bildung und Begegnung, die Begegnungsstätte zu Duisburg-Marxloh, dabei im Mittelpunkt steht und zusammen mit religiösen und säkularen Bildungseinrichtungen der Kommune die Maßnahme entwickelt und erprobt. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass nicht nur der interreligiöse Dialog zwischen den Gläubigen, sondern auch das interkulturelle Gespräch mit den Nicht-Gläubigen und Religionskritikern gepflegt wird. Zum innovativen Gehalt zählt weiterhin, dass eine Maßnahme zugleich gegen religiöse wie säkular bedingte Formen von Fremdenfeindlichkeit entwickelt wird und nicht beide gegeneinander ausgespielt werden.

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Schlagwörter

Nordrhein-Westfalen, Fremdenfeindlichkeit, Extremismus, Prävention, Bildungsarbeit, Integration, Fortbildung, Multiplikator,

Titel Ethnisierung von Religion und Kultur in der Integrationsgesellschaft
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Bildungsbereich Primarbereich; Sekundarbereich I; Sekundarbereich II; Berufliche Bildung; Erwachsenenbildung; Außerschulische Jugendbildung
Innovationsbereich Interkulturelle Bildung; Demokratie- und Werteerziehung, Gewaltprävention
Organisationsstruktur Peter Krumpholz, Tel. (0203) 28099-13, E-Mail: peter.krumpholz@uni-due.de
Projektbeginn 01.04.2011
Projektende 31.03.2014
Beteiligte Bundesländer Nordrhein-Westfalen
Letzte √Ąnderung am
Ist Teilprojekt von: Toleranz fördern - Kompetenz stärken

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