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Perspektivwechsel ¬Ė Bildungsinitiativen gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit

http://www.zwst-perspektivwechsel.deExterner Link

Das Projekt wurde zun√§chst im Rahmen des Bundesprogramms ¬ĄVIELFALT TUT GUT. Jugend f√ľr Vielfalt, Toleranz und Demokratie¬ď, anschlie√üend im Rahmen von ¬ďTOLERANZ f√∂rdern - KOMPETENZ st√§rken¬ď gef√∂rdert und in Tr√§gerschaft der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland gemeinsam mit der Landesstelle Gewaltpr√§vention des Freistaates Th√ľringen durchgef√ľhrt. Das Hauptziel dieses pr√§ventiven Bildungsprojekts besteht in der Unterst√ľtzung p√§dagogischer Fachkr√§fte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Jugend- und Erwachsenenbildung in kommunalen und ordnungspolitisch engagierten Einrichtungen in ihrem Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und in der Vermittlung grundlegender ziviler und menschenrechtsorientierter Prinzipien einer liberalen Demokratie. Der Ansatz der historisch-politischen Bildungsarbeit im Sinne des geschichtlichen Lernens alleine reicht nicht aus, um aktuellen sozialen Ph√§nomenen wie dem zunehmenden Antisemitismus, der Fremdenfeindlichkeit und der Verbreitung rechtsextremen Gedankenguts nachhaltig entgegenzuwirken. Angesichts der kulturell vielf√§ltigen gesellschaftlichen Wirklichkeit in Deutschland bedarf es der Entwicklung anschlussf√§higer Bildungskonzepte, die - zus√§tzlich zu der historisch ausgerichteten Wissensvermittlung - Handlungswissen und soziale Kompetenzen ihrer Adressaten f√∂rdern. Die angebotenen Lernprogramme sollen daher nicht nur Wissen vermitteln und die Sensibilit√§t der Adressaten f√ľr die anhaltende Aktualit√§t sch√§rfen, sondern zugleich ihre Kompetenz im Umgang mit jeglichen Erscheinungsformen von Intoleranz und Ausgrenzung st√§rken. Dazu wird hier z.B. der Anti-Bias-Ansatz verwendet. Projektziele sind neben der Sensibilisierung f√ľr die bleibende Aktualit√§t antisemitischer und fremdenfeindlicher Ressentiments folglich die Erarbeitung neuer methodisch-didaktischer Zug√§nge in der Auseinandersetzung mit aktuellen Formen von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit und die Konzipierung von p√§dagogischen Arbeitshilfen zum Umgang mit denselben.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Entwicklung anschlussf√§higer Bildungskonzepte f√ľr eine zeitgem√§√üe p√§dagogische Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit, die - zus√§tzlich zu der historisch ausgerichteten Wissensvermittlung - Handlungswissen und soziale Kompetenzen ihrer Adressaten f√∂rdern.

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Schlagwörter

Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtsextremismus, Vielfalt, Diskriminierung, Wert, Demokratisches Verhalten, Demokratische Erziehung, Politische Bildung, Handlungskompetenz, Bildungsprogramm, Menschenrecht,

Titel Perspektivwechsel ¬Ė Bildungsinitiativen gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit
Kurztitel Perspektivwechsel
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Bildungsbereich Primarbereich; Sekundarbereich I; Sekundarbereich II; Erwachsenenbildung; Außerschulische Jugendbildung
Innovationsbereich Interkulturelle Bildung; Demokratie- und Werteerziehung, Gewaltprävention
Organisationsstruktur Gesamtverantwortung f√ľr das Projekt:
Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V., Benjamin Bloch (Direktor), Hebelstraße 6, 60318 Frankfurt am Main, Tel. (069) 944371-0, E-Mail: zentrale@zwst.org

Projektleitung:
Marina Chernivsky, Zweigstelle Berlin, Oranienburger Straße 31, 10117 Berlin, Tel. (030) 21403273, E-Mail: info@zwst-perspektivwechsel.de

Projektverwaltung:
René André Dittrich, Johannesstraße 13, 99084 Erfurt, Tel. (0361) 78912-77, E-Mail: zwst-thueringen@web.de

Wissenschaftliche Projektberatung:
Prof. Dr. Doron Kiesel, Tel. (069) 915089-56, E-Mail: kiesel@fh-erfurt.de
Projektbeginn 2007
Projektende
Zuletzt geändert am 11.09.2017
Ist Teilprojekt von: Toleranz fördern - Kompetenz stärken

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