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KOLIBRI-Hamburg: Grundlegung einer Kultur unternehmerischer Selbstständigkeit in der Berufsbildung (Verbundprojekt der Länder Schleswig-Holstein, Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen)

http://www.pedocs.de/volltexte/2008/362/pdf/abschlussbericht_kolibri_projektgruppe.pdfExterner Link

Unternehmerisches Denken und Handeln ließe sich schon in kleinen Realprojekten verwirklichen. Unter einer Kultur aber wird so eine veränderte Werthaltung verstanden, die die Momente des unternehmerischen Denkens so weit verinnerlicht hat, dass sie auf neue Problemlagen selbstverständlich Anwendung finden.
Deshalb werden mit dem Programmelement Hamburg die strategischen Ziele “Dauerhafte Integration der Praxis in die Ausbildung“ und “Schaffung institutioneller Rahmenbedingungen für eine Kultur unternehmerischen Denkens und Handelns“ verfolgt. Über die Vernetzung der Hamburger Realprojekte und deren kaufmännische Betreuung und Vermarktung wird ein dauerhafter Lösungsansatz für das Problem geschaffen. Die Schulkooperation zwischen der Berufsschule für Industriekaufleute Schlankreye und der Berufsschule für Großhandelskaufleute Wendenstraße schafft die organisatorischen und personellen Voraussetzungen für eine feste Bezugsgruppe, also eine Organisationseinheit, die die “Unternehmensberatung“ der Realprojekte verantwortlich gewährleistet. Die Integration der Praxis wird über zwei Ansätze erreicht. In der Vorbereitungsphase gehört die Einbeziehung externer Stellen als Berater und/oder Referenten bzw. als Informationsquellen zum notwendigen Bestandteil der Schülerarbeit. In der Arbeitsphase gehört die Kooperation mit externen Institutionen und Unternehmen zu den notwendigen Voraussetzungen einer Beratungsleistung bzw. der Vermarktung. Die Tatsache, dass es sich bei den Klienten um gewerblich ausgerichtete Projekte handelt, erhöht die Anforderungen an das Fachwissen insofern, als in diesen Berufen die rechtliche Selbstständigkeit einen viel größeren Stellenwert besitzt als bei den Beratern aus Industrie- und Großhandelskaufleuten.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Förderung unternehmerischer Selbstständigkeit in der Berufsausbildung.

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Schlagwörter

Berufsbildung, Unternehmer, Denken, Kultur, Selbstständigkeit, Integration, Praxis, Ausbildung, Unternehmensberatung,

Titel KOLIBRI-Hamburg: Grundlegung einer Kultur unternehmerischer Selbstständigkeit in der Berufsbildung (Verbundprojekt der Länder Schleswig-Holstein, Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen)
Kurztitel KUS Hamburg
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen K 0960
Bildungsbereich Berufliche Bildung
Innovationsbereich Lehr-/Lernprozesse
Organisationsstruktur Zuständiges Landesministerium:
Behörde für Bildung und Sport, ehemals Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung, Hamburger Straße 31, 22083 Hamburg, Tel. (040) 42863-0

Projektdurchführung:
Staatliche Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Schlankreye, Schlankreye 1, 20144 Hamburg, Tel. (040/42) 8823-0

Wissenschaftliche Begleitung:
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften, Institut für Berufs- und Betriebspädagogik (IBBP), Zschokkestr. 32, 39104 Magdeburg, Prof. Reinhard Bader, Tel. (0391) 67-16525, E-Mail: reinhard.bader@gse-w.uni-magdeburg.de
Projektbeginn 01.10.2000
Projektende 30.06.2003
Beteiligte Bundesländer Hamburg
Letzte Änderung am
Ist Teilprojekt von: Kooperation der Lernorte in der beruflichen Bildung

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