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KuBiM Bremen: Schule als Raum-Bühne – Körperlichkeit im Medienzeitalter

h t t p : / / w w w . p e d o c s . d e / v o l l t e x t e / 2 0 0 8 / 4 4 0 / p d f / a b s c h l u s s b e r i c h t _ k u b i m _ p r o g r a m m t r a e g e r . p d fExterner Link

Ziel des Projekts war die Entwicklung, Erprobung und Evaluation von modularen Unterrichts-, Fortbildungs- und Gestaltungselementen zur Förderung der Wahrnehmung und Gestaltung körperlich-ästhetischer Ausdrucksformen im schulischen Raum.
Durchgeführt wurde das Projekt in einem offenen Dialog zwischen den virtuellen Welten der neuen Medien und der realen Lebenswelt der Schule, die sich im Raum und in der Bewegung vollzieht im Gegensatz zur Zweidimensionalität der Medien. Die Lernenden – Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler gleichermaßen – werden über die Schulung mit Tanz und Bewegungstheaterformen sensibilisiert für die eigene Körperwahrnehmung und sollen zur Identifikation mit ihrem Körper und zu eigenem ästhetisch gestaltendem Köperausdruck geführt werden.
Handlungsfelder waren dabei:
- Bewegungserfahrungen machen und ästhetisch gestaltet anwenden unter Nutzung alter wie neuer Medien (Wirkungen von Medienimpulsen auf den Körper erproben) sowie zeitgenössischer Formen von Musik und Kunst;
- Wahrnehmungsschulung der vernachlässigten Sinne (z.B. Kinästhetik, Haptik, Gleichgewichtssinn) und deren Möglichkeiten für den Ausdruck eigener Innen- und Außenwelt-Erfahrung nutzen lernen (der Körper als Instrument und seine Spielmöglichkeiten);
- Ästhetische Raumgestaltung als Bewegungsumfeld unter Verwendung der tanz- und theatergemäßen Möglichkeiten und Gesetzmäßigkeiten;
- Schaffung von körperlich orientierten, ästhetischen Lern- und Erlebnisräumen in der Schule;
- Erkundungen über die Wechselwirkung von Raum und Bewegung im vorhandenen Repertoire der Schulräume und deren ästhetische Gestaltung während einer Projektwoche zu Raumbühnen für Tanz- und Bewegungstheater.
Die in der Schulpraxis erarbeiteten Elemente sollen dann in der Lehrerfortbildung eingesetzt werden.

Das innovative Potenzial liegt in der Weiterentwicklung der Lehr- und Lernprozesse körperlich-ästhetischer Wahrnehmung und Gestaltung mit Einbezug der neuen Medien.

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Schlagwörter

Ästhetik, Bewegung (Motorische), Bewegungserfahrung, Digitale Medien, Entwicklung, Fortbildung, Gestaltung, Körperlicher Ausdruck, Körperwahrnehmung, Lebenswelt, Lehrer, Raum, Schüler, Schule, Sensibilisierung, Unterricht, Virtuelle Realität, Wahrnehmung, Digitale Bildung,

Titel KuBiM Bremen: Schule als Raum-Bühne – Körperlichkeit im Medienzeitalter
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen A 6681
Bildungsbereich Sekundarbereich I; Sekundarbereich II
Innovationsbereich Lehr-/Lernprozesse
Organisationsstruktur

Zuständiges Landesministerium:
Senator für Bildung und Wissenschaft

Projektdurchführung:
Landesinstitut für Schule (LIS)

Projektbeginn 01.05.2001
Projektende 30.06.2004
Beteiligte Bundesländer Bremen
Zuletzt geändert am 21.08.2019
Ist Teilprojekt von: Kulturelle Bildung im Medienzeitalter

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