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KuBiM Berlin: Kunst und Lernen im Prozess (Zeitgenössische Kunst in die Schule!)

http://knk.punapau.dyndns.org/publisher/site/knk/public/obj/page.php?obj=1882&path=329,23,1357,1881&PHPSESSID=7dbfabd9c1e34ca947ecdbe5f6f909d5Externer Link

Ziel des Projekts war die Erprobung von Möglichkeiten prozesshafte Kunst unter den institutionellen Bedingungen von Schule für Lernprozesse von Kindern und Jugendlichen fruchtbar zu machen.
Vier Klassen der Sekundarstufe I aus Schularten mit einer eher „kunstfernen“ Klientel wurden beginnend ab Klassenstufe 7 über einen Zeitraum von 2 1/2 Jahren gemeinsam von Lehrern und Bildenden Künstlern unterrichtet. Es wurden Künstler gewonnen, deren künstlerisches Handeln nicht vordergründig oder ausschließlich auf ein präsentierbares Ergebnis ausgerichtet ist, die sich mit Methoden und Konzepten beschäftigen, in denen der Prozess der Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Medium von hoher Bedeutung ist. Die Überschreitung von Grenzen zu anderen Kunstarten (Theater, Musik, Sprache, Tanz) und die Einbeziehung von Lehrpersonen anderer Fächer (Darstellendes Spiel, Deutsch, Musik, Sport, Religion, Geschichte) waren beabsichtigt.
Im eigenen künstlerischen Tun und im engen Kontakt zu den einbezogenen Künstlern erarbeiteten sich die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte Zugänge zur zeitgenössischen Kunst. Lernen im Bezug auf prozesshafte Kunst stellt die Frage nach den prozessualen und strukturellen Faktoren des Lernens. Lernkultur(en) und –bedingungen müssen neu thematisiert, reflektiert und verändert werden (neue Zeitmodelle, Neubestimmung der Rolle der Lehrperson, Entwicklung geeigneter Kriterien und Formen von Bewertung usw.). Parallel zur Arbeit an den Schulen wurde ein Programm einer werkstattorientierten Lehrerfortbildung entwickelt, das in fünf Phasen verläuft:
- Gewinnen eigener praktischer Erfahrungen mit Formen und Konzepten prozesshafter Kunst;
- Vertrautmachen mit den Erfahrungen aus der Arbeit der vier Modellversuchsklassen;
- Erarbeitung von Vorstellungen und Modellen für die Übertragung der Erfahrungen in den eigenen Unterricht;
- Erprobung dieser Modelle im eigenen Unterricht;
- Dokumentation und Reflexion erster Ergebnisse.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Erprobung der Veränderung der Lehr- und Lernprozesse im Kunstunterricht.

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Schlagwörter

Lehr-Lern-Prozess, Schüler, Lehrer, Prozesskunst, Kunst, Bildende Kunst, Zeitgenössische Kunst, Lehrerfortbildung, Lernen, Lernkultur, Kind, Jugendlicher, Schuljahr 07, Kunstunterricht, Sekundarstufe I, Bildender Künstler,

Titel KuBiM Berlin: Kunst und Lernen im Prozess (Zeitgenössische Kunst in die Schule!)
Kurztitel KLIP
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen A 6681
Bildungsbereich Sekundarbereich I
Innovationsbereich Lehr-/Lernprozesse; Kompetenzentwicklung pädagogischen Personals
Organisationsstruktur Zuständiges Landesministerium:
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, ehemals Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport, Beuthstraße.6-8, 10117 Berlin, Tel. (030) 90267, E-Mail: briefkasten@senbjs.verwalt-berlin.de

Projektdurchführung:
Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM), Dr. Angelika Tischer (Projektleitung), Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin, Tel. (030) 9021-2800, E-Mail: info@klip-berlin.de
Projektbeginn 01.08.2001
Projektende 31.01.2005
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte http://www.pedocs.de/volltexte/2008/440/pdf/abschlussbericht_kubim_programmtraeger.pdf
Beteiligte Bundesländer Berlin
Letzte Änderung am
Ist Teilprojekt von: Kulturelle Bildung im Medienzeitalter

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