
Warum wir CO₂ wieder einfangen müssen
Der Klimawandel ist nicht Zukunft – er passiert jetzt. Überall steigen die Temperaturen und die Extremereignisse nehmen zu und werden stärker.
Viele Menschen wissen: Wir müssen etwas gegen die Klimakrise unternehmen. Deshalb haben sich vor etwa zehn Jahren fast alle Länder der Welt in Paris getroffen. Sie haben versprochen, die Erderwärmung auf unter 2 °C zu begrenzen.
Forschende haben berechnet: Das klappt nur, wenn wir etwa ab der Mitte dieses Jahrhunderts keine Treibhausgase mehr in die Atmosphäre ausstoßen. Doch ganz ohne geht es nicht. Einige Treibhausgase entstehen zwangsläufig – vor allem in der Landwirtschaft. Kühe und Reisfelder produzieren Methan, Dünger setzt Lachgas frei. Auf Landwirtschaft können wir aber nicht verzichten, sonst hätten viele Menschen nichts zu essen. Auch Kohlendioxid (CO₂) kann man nicht komplett vermeiden – zum Beispiel bei der Herstellung von Zement und Stahl.
Darum brauchen wir einen Ausgleich für diese unvermeidbaren Treibhausgase. Und hier kommt CO₂ ins Spiel: Das wichtigste vom Menschen in die Atmosphäre freigesetzte Treibhausgas CO₂ kann man teilweise wieder aus der Luft herausholen, z.B. durch das Pflanzen von Bäumen.

Aber das reicht nur, wenn wir gleichzeitig das größte Problem lösen: Wir müssen aufhören, Kohle, Öl und Gas zu verbrennen. CO₂ aus der Luft zu entfernen, hilft nur dann, wenn wir die vermeidbaren CO₂-Emissionen so schnell wie möglich stoppen.
In unserem Klimawiki gibt es noch mehr Infos zum Thema:
Erstellt am 03.07.2026, zuletzt geändert am 03.07.2026
Dieser Text steht unter der CC BY-SA 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Dieter Kasang und Anja Hermans für klima2know. Für Bilder, Videos und andere Elemente gelten die jeweiligen Angaben.Auch interessant
Bildrechte: Peggychoucair / Pixabay- Treibhausgase
