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Kulturagenten für kreative Schulen NRW

Laufzeit: seit 2019

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Das Kulturagenten-Programm zielt darauf ab, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen einen Zugang zur Welt der Künste zu eröffnen: Dies soll nicht nur außerunterrichtlich im AG-Bereich oder in Projektwochen geschehen, sondern auch, indem im Unterricht vielfältige, ganzheitliche und kreative Arbeitsweisen aus Kunst und Kultur eröffnet werden.

Sogenannte Kulturagent*innen entwickeln gemeinsam mit Lehrkräften, Schulleitung, Eltern, Künstler*innen, Kulturinstitutionen und Schüler*innen ein künstlerisches und kulturelles Schulprofil. Sie agieren als Berater*innen und Prozessbegleiter*innen und initiieren die Erprobung neuer Projekt- und Unterrichtsformate. Die Zusammenarbeit von Schulen mit kommunalen Kultureinrichtungen und den Kommunen selbst soll gestärkt werden, indem Bildungspartnerschaften zwischen kulturellen und pädagogischen Einrichtungen langfristig angelegt werden.

Über mehrere Jahre werden Maßnahmenpläne für konkrete Vermittlungs- und Kooperationsformate entwickelt, mit Hilfe engagierter Künstler*innen und Kultureinrichtungen umgesetzt, evaluiert und – sofern erfolgreich und zielführend – schließlich im Schulprogramm verankert. Dabei sind sowohl Synergieeffekte zu identifizieren als auch Unterschiede in Organisations- und Zeitstrukturen zu überwinden. Dieser Prozess, an dessen Ende langfristige Kooperationen mit Kulturinstitutionen und lokalen, freien Künstler*innen stehen sollen, umfasst idealerweise drei bis fünf Jahre.

Im Schuljahr 2025/2026 nehmen neunundzwanzig Schulen am Programm "Kulturagenten für kreative Schulen NRW" teil. Jeweils drei bis fünf Schulen werden in einem lokalen Netzwerk von einem/einer Kulturagent*in betreut: in den Städten Aachen, Bielefeld, Essen, Gummersbach, Marl, Münster, Neukirchen-Vluyn, Oberhausen sowie in der StädteRegion Aachen (Herzogenrath, Alsdorf) und in einem Zusammenschluss der Städte Herne, Herten und Dorsten.

Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Förderung gezielter Schulprogrammarbeit und Unterrichtsentwicklung mit dem Schwerpunkt "kulturelle Bildung" in Schulen mit gebundenem Ganztag.

Schlagwörter

Aachen, Alsdorf, Bielefeld, Dorsten, Essen (Stadt), Gummersbach, Herne, Herten, Herzogenrath, Marl, Münster (Westf), Neukirchen, Nordrhein-Westfalen, Oberhausen, Außerschulische Einrichtung, Bildende Kunst, Ganzheitliche Bildung, Ganztagsschule, Jugendlicher, Kind, Kooperation, Künstler, Kultur, Kulturelle Bildung, Kunst, Literatur, Musik, Netzwerk, Persönlichkeitsentwicklung, Schule, Schulentwicklung, Schulprofil, Teilhabe, Theater, Unterricht, Unterrichtsentwicklung,

Titel Kulturagenten für kreative Schulen NRW
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Nordrhein-Westfalen
Bildungsbereich Primarbereich; Sekundarbereich I; Sekundarbereich II
Innovationsbereich Bildungsnetzwerke; Kompetenzentwicklung pädagogischen Personals
Organisationsstruktur

Projektförderung 2019–2024:
Ministerium für Schule und Bildung NRW; 
Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

Projektförderung seit 2024:
Ministerium für Schule und Bildung NRW

Projektkoordination: 
Arbeitsstelle "Kulturelle Bildung NRW"

Ursprünglich wurde das Projekt von der Stiftung Mercator und der Kulturstiftung des Bundes 2011 ins Leben gerufen. 

Ab 2025 sind die Schulen für die Finanzierung von künstlerischen Projekten im Rahmen der kulturellen Schulentwicklung selbst verantwortlich. Sie werden bei der Akquise von Fördergeldern von ihren Kulturagent*innen unterstützt. Seit 2019 ist es in Nordrhein-Westfalen ein Landesprogramm.

Das Programm gibt es auf Bundesebene außerdem in Berlin, Hamburg und Thüringen.

Projektbeginn 2019
Projektende
Beteiligte Bundesländer Nordrhein-Westfalen
Zuletzt geändert am 16.04.2026
Ist Nachfolger von: Kulturagenten für kreative Schulen

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