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Flexible Grundschule

h t t p s : / / w w w . b i l d u n g s p a k t - b a y e r n . d e / p r o j e k t e - a b g e s c h l o s s e n - f l e x i b l e - g r u n d s c h u l e /Externer Link

Ziel des Projekts war es, die individuelle kindliche Entwicklung in der Schuleingangsphase stärker zu berücksichtigen.

Kinder, die mit unterschiedlichem Entwicklungsstand in die Grundschule kommen, erhielten in einer flexiblen Eingangsstufe die Zeit, die sie brauchten, um die nötigen Grundkompetenzen im Schreiben, Lesen und Rechnen zu erwerben. Die Verweildauer in dieser Eingangsstufe konnte ein bis drei Jahre betragen.
Hatte ein Kind die vorgesehenen Grundkompetenzen erworben, trat es in die dritte Jahrgangsstufe ein. Damit dauerte die Grundschulzeit an den Modellschulen zwischen drei und fünf Jahren.

Um das Bildungspotenzial jedes Kindes optimal fördern zu können, griff die Flexible Grundschule in der Eingangsstufe folgende Kernelemente auf:

  • Ermittlung der Lernausgangslage,
  • Anknüpfung an vorschulische Bildung und Erziehung,
  • Leistungserhebung,
  • Elternarbeit,
  • individualisierte Lernangebote,
  • jahrgangsgemischte Klassen sowie
  • flexible Verweildauer.

Bei Projektstart nahmen 20 Modellschulen am Schulversuch teil. Diese sogenannten Stammschulen trugen ihre Erkenntnisse aus der Erprobung zusammen und entwickelten das Konzept weiter.
Seit dem Schuljahr 2012/2013 kamen weitere 69 Modellschulen hinzu, zum Schuljahr 2014/2015 führten weitere 63 Grundschulen die Flexible Grundschule ein.

Das innovative Potenzial des Projekts lag in der Konzipierung und Umsetzung einer flexiblen Schuleintrittsphase, die sich an der individuellen Entwicklung des einzelnen Kindes orientiert.

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Schlagwörter

Bayern, Deutschland, Anfangsunterricht, Eingangsstufe, Flexibilisierung, Grundschule, Heterogenität, Individuelle Entwicklung, Individuelle Förderung, Kind, Schuljahr 01, Schuljahr 02,

Titel Flexible Grundschule
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bayern
Bildungsbereich Primarbereich
Innovationsbereich Individuelle Förderung; Strukturveränderung im Bildungswesen
Organisationsstruktur Projektförderung und -leitung:
Stiftung Bildungspakt Bayern, c/o Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Ralf Kaulfuß, Jungfernturmstr. 1, 80333 München, Tel. (089) 2186 2091, E-Mail: ralf.kaulfuss@stmuk.bayern.de;
Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Maria Wilhelm, Salvatorstraße 2, 80333 München, Tel. (089) 2186 2476, E-Mail: maria.wilhelm@stmuk.bayern.de

Kooperationspartner:
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., München

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation:
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), München;
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Speck-Hamdan (München), Prof. Bos (Dortmund), Prof. Hartinger (Augsburg), Prof. Heimlich (München), Prof. Wiater (Augsburg)
Projektbeginn 30.11.2009
Projektende 30.11.2013
Beteiligte Bundesländer Bayern
Zuletzt geändert am 12.11.2020

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