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Bachbett neben einem Fußweg in der Stadt, im Hintergrund Hochhäuser.
Bildrechte: Colourbox.de

Wenn Städte zu Schwämmen werden

Starkregen, lange Trockenzeiten und Hitze gehören inzwischen zum Alltag in unseren Städten. Straßen laufen nach heftigen Regenfällen über, Bäume vertrocknen im Sommer, weil die Stadt nicht genug Wasser speichern kann.

Das KI-generierte Bild zeigt eine künstliche Welt mit Schwammgebäuden und Kanälen.
Sehen so zukünftige Städte aus? | Bildrechte: KI-generiert von HBS, CC0

Genau hier setzt die Idee der Schwammstadt an. Eine Schwammstadt funktioniert wie ein echter Schwamm: sie nimmt Wasser auf, speichert es und gibt es nach und nach wieder ab.

 

Warum ist das wichtig?

Viele Städte sind stark bebaut und versiegelt. Regenwasser kann dadurch nicht im Boden versickern, sondern fließt unkontrolliert ab. Das führt zu:

  • Überschwemmungen bei Starkregen,
  • überlasteten Kanälen,
  • Wassermangel in heißen und trockenen Zeiten.

 

Wie funktioniert die Schwammstadt?

Mit vielen kleinen und großen Maßnahmen wird der natürliche Wasserkreislauf zurück in die Stadt geholt:

  • Entsiegelung: Asphalt und Beton wird reduziert, damit Wasser besser versickern kann.
  • Grünflächen und Mulden: Straßenbegleitende Mulden oder bepflanzte Flächen speichern Regenwasser.
  • Begrünte Dächer und Fassaden: Pflanzen an Häusern spenden Schatten, kühlen die Umgebung und puffern Regenwasser ab.
  • Rückhaltebecken, Versickerungsanlagen und offene Wasserflächen: speichern Wasser gezielt und geben es langsam wieder ab.

 

Was bringt das?

All diese Maßnahmen sorgen dafür, dass Wasser nicht einfach verschwindet, sondern sinnvoll genutzt wird. Das bedeutet:

  • weniger Überschwemmungen,
  • mehr Wasser in Trockenzeiten,
  • kühlere Städte und
  • mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Die Schwammstadt macht Städte "klimafit". Sie hilft, besser mit Extremwetter umzugehen und unsere Städte gleichzeitig grüner, lebenswerter und zukunftssicher.

 


Quellen:


 

Erstellt am 29.09.2026, zuletzt geändert am 29.09.2026
Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Text steht unter der CC BY-SA 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Sandra Cheetham und Anja Hermans für klima2know. Für Bilder, Videos und andere Elemente gelten die jeweiligen Angaben.

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