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Das Foto zeigt eine Häuserreihe mit komplett begrünten Fassaden.
Bildrechte: Abir Abdullah / Climate Visuals Countdown / Climate Visuals , CC BY-NC-ND 4.0

Klarkommen mit der Klimakrise

Der Klimawandel ist längst da – und wir merken ihn immer stärker.

Die Temperaturen steigen, Hitzewellen kommen häufiger vor und extreme Wetterlagen wie heftiger Starkregen oder lange Dürren passieren öfter und überraschen uns immer wieder. Selbst wenn wir weltweit viel für den Klimaschutz tun, können wir diese Veränderungen nicht komplett stoppen.
Darum brauchen wir neben Klimaschutz auch Klimaanpassung. Das bedeutet: Wir treffen Maßnahmen, damit wir mit den Folgen des Klimawandels besser klarkommen und Schäden möglichst gering halten.

Klimaanpassung heißt nicht, den Klimawandel zu stoppen – sondern damit umzugehen.
Es geht darum, sich auf die Folgen einzustellen. Das passiert zum Beispiel kurzfristig durch Notfallpläne bei Hitze oder Hochwasser. Aber auch langfristig müssen sich Städte, die Landwirtschaft oder Straßen und Gebäude verändern, damit sie besser klarkommen.
Das Ziel: Schäden möglichst klein halten, Risiken verringern und dafür sorgen, dass wir trotz der neuen Bedingungen gut leben können.

 

Das KI-generierte Bild zeigt links eine graue, versiegelte Stadt ohne Grünflächen.
Rechts: Eine klimaangepasste Stadt mit begrünten Fassaden, vielen Bäumen und Wasserflächen.
Links: Eine graue, versiegelte Stadt ohne Grünflächen. Rechts: Eine klimaangepasste Stadt mit begrünten Fassaden, vielen Bäumen und Wasserflächen. | Bildrechte: KI-generiert von Anja Hermans, CC BY-SA 4.0

Ein gutes Beispiel für Klimaanpassung ist die Hitze in Städten. Weil dort viele Gebäude eng beieinander stehen und es oft wenig Grün gibt, heizen sich Innenstädte im Sommer extrem auf. Anpassung kann heißen: mehr Bäume pflanzenDächer und Wände begrünen, Wasserflächen anlegen oder Schattenplätze schaffen. Das kühlt die Luft ab und macht die Stadt angenehmer.

Ein anderes Beispiel ist Starkregen. Wenn in kurzer Zeit viel Regen fällt, kommt es schnell zu Überschwemmungen. Städte können sich schützen, indem sie Orte schaffen, an denen Wasser versickern oder gesammelt werden kann – zum Beispiel Parks, Grünflächen oder spezielle Becken, die Regen auffangen.

Auch in der Landwirtschaft ist Klimaanpassung wichtig. Längere Trockenzeiten können Ernten zerstören. Landwirte können darauf reagieren, indem sie Pflanzen anbauen, die besser mit Trockenheit klarkommen, oder indem sie cleverere Bewässerungssysteme nutzen. Ein gesunder Boden, der viel Wasser speichern kann, hilft ebenfalls gegen Dürre.

Klimaanpassung betrifft also viele Bereiche unseres Lebens: Gebäude, Straßen, Wasser, Ernährung, Gesundheit und Natur. Am besten funktioniert sie, wenn Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und wir alle zusammenarbeiten. Maßnahmen müssen rechtzeitig geplant und an die Situation vor Ort angepasst werden – nur dann bringen sie wirklich etwas.

Klimaanpassung ist eine langfristige Aufgabe, aber auch eine Chance: Wir können unsere Städte und Landschaften widerstandsfähiger, grüner und lebenswerter machen.

 


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Erstellt am 15.04.2026, zuletzt geändert am 26.04.2026
Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Text steht unter der CC BY-SA 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Sandra Cheetham und Anja Hermans für klima2know. Für Bilder, Videos und andere Elemente gelten die jeweiligen Angaben.

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