
Die Atmosphäre – unser Schutzschild im All
Das Wort Atmosphäre klingt vielleicht erstmal nach Physik-Unterricht, aber ohne sie wären wir ziemlich aufgeschmissen. Der Name kommt aus dem Griechischen: atmós heißt "Dampf" oder "Hauch", sphaira bedeutet "Kugel". Also im Grunde: ein dünner Gasmantel, der die Erde wie eine Decke umhüllt.

Diese Hülle besteht größtenteils aus Stickstoff (etwa 78 %) und Sauerstoff (rund 21 %) – also genau die Mischung, die wir zum Atmen brauchen. Dazu kommen noch ein paar Extra-Gase wie Argon, Kohlendioxid und Wasserdampf – klein, aber ziemlich wichtig.
Und was kann die Atmosphäre so alles?
- Sie blockt gefährliche Strahlung von der Sonne ab (UV & Röntgen).
- Sie hält die Temperaturen halbwegs stabil – sonst wäre es entweder brutal heiß oder eisig kalt.
- Und: Sie sorgt dafür, dass überhaupt Wetter entstehen kann – Regen, Wind, Schnee, Gewitter… das volle Programm.
Die Atmosphäre besteht aus verschiedenen Schichten – wie bei einer Zwiebel:
- Troposphäre (ganz unten – hier spielt sich das Wetterleben ab)
- Stratosphäre
- Mesosphäre
- Thermosphäre
- Exosphäre (ganz oben – hier geht’s langsam in den Weltraum über)
Ohne diese Schichten und ihre Funktionen? Kein Leben auf der Erde. Punkt.
Im Klimawiki gibt es noch mehr Infos zum Thema:
Erstellt am 20.04.2026, zuletzt geändert am 24.04.2026
Dieser Text steht unter der CC BY-SA 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Anja Hermans für klima2know. Für Bilder, Videos und andere Elemente gelten die jeweiligen Angaben.Auch interessant
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