Die Mörder sind unter uns

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Der Chirurg Hans Mertens ist aus dem Krieg in das zerstörte Berlin zurückgekehrt. In einer halbzerbombten Mietshauswohnung hat sich der mittlerweile dem Alkohol verfallene Arzt zurückgezogen. Er lebt dort isoliert und ohne Hoffnung, unfähig, seine Erfahrungen aus dem Krieg zu verarbeiten. Die frühere Mieterin seiner Wohnung ist Susanne Wallner. Sie, die im Konzentrationslager war, hilft Mertens in ihrer Liebe zu ihm aus seiner Depression heraus. Mertens war 1942 in Polen Zeuge einer Erschießung unschuldiger Geiseln, unter ihnen viele Frauen und Kinder. Diese Hinrichtung nicht verhindert zu haben, quält sein Gewissen. Der für den Erschießungsbefehl verantwortliche Hauptmann Brückner, von Mertens in der Hoffnung auf göttliche Gerechtigkeit für tot gehalten, lebt noch. Er ist mittlerweile ein kleiner Fabrikant und hat mühelos in der Nachkriegsgegenwart Tritt gefasst. Am Weihnachtsabend 1945 versucht Mertens, Brückner zu töten, um endlich Gerechtigkeit zu schaffen. Susanne Wallner kann ihn jedoch im letzten Moment von der Tat zurückhalten. Mertens begreift, dass Gerechtigkeit nur die Sache aller sein kann. Material u.a. Sequenzprotokoll,Einstellungsprotokoll,Filmansicht,Filmanalyse und -kritik.

Bildungsebene:

Sekundarstufe I; Sekundarstufe II; Erwachsenenbildung; Fort- und Weiterbildung; Hochschule

Lernressourcentyp:

Arbeitsmaterial; Bild

Lizenz:

Keine Angabe

Schlagwörter:

Spielfilm; Nachkriegsgeschichte

freie Schlagwörter:

2. Weltkrieg; Wolfgang Staudte

Sprache:

Deutsch

Themenbereich:

Geschichte;Zeitgeschichte;Deutsche Geschichte;