Electric Girl

h t t p s : / / w w w . v i s i o n k i n o . d e / f i l m t i p p s / f i l m t i p p / e l e c t r i c - g i r l

Dieselbe Frage stellt der Film allerdings dem Publikum. Indem er sich ganz auf die Seite seiner Heldin stellt, testet er die Grenzen unserer Toleranz. Sind wir wirklich so erstarrt, dass uns ein wenig Andersartigkeit herausfordert? Die Möglichkeit einer psychischen Erkrankung Mias wird zwar eingeräumt, auch ein familiäres Drama liefert Indizien. Eigentliches Thema ist jedoch ein gesellschaftliches Konzept von Normalität, das Abweichungen kaum mehr akzeptiert. Neben dem Umgang mit Außenseitern kann im Unterricht auch Mias spezifischer Kampf gegen die elektrischen Mächte erörtert werden – der fatalen Abhängigkeit der „Normalen“ vom Internet begegnet sie mit dem spontanen Ausdruck ihrer Persönlichkeit. Zugleich ist sie als eingebildete Superheldin selbst ein Kind medialer Fantasieproduktion. So kann etwa in den künstlerischen Fächern neben der technisch-ästhetischen Machart des Films auch die kommerzielle und künstlerische Funktion „unsterblicher“ Superhelden diskutiert werden, ob in Comic oder Film.

Höchstalter:

18

Mindestalter:

10

Bildungsebene:

Sekundarstufe I; Sekundarstufe II

Lernressourcentyp:

Arbeitsblatt; Unterrichtsplanung

Lizenz:

keine Angabe

Schlagwörter:

Film; Spielfilm; Filmarbeit; Filmanalyse; Filmsprache; Außenseiter; Held; Identität; Trauer; Trauerarbeit

freie Schlagwörter:

psychische Erkrankung

Sprache:

de

Themenbereich:

Schule; Sprachen und Literatur; Deutsch; Kommunikation; Kommunikationsanregung
Schule; fachunabhängige Bildungsthemen; Medienerziehung; Medienpädagogische Handlungsfelder; Film, Video
Schule; fachunabhängige Bildungsthemen; Spiel- und Dokumentarfilm; Langfilm; Spielfilm

Geeignet für:

Lehrer