Liebe 47

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Spielfilm nach dem Bühnenstück Draußen vor der Tür von Wolfgang Borchert. Am Elbufer begegnen sich zwischen den Nachkriegstrümmern zwei Menschen, die mit dem Leben Schluss machen wollen: Unteroffizier Beckmann und Anna Gehrke. Aber dann beginnen sie miteinander zu reden, beschließen, ihren Tod gleichsam aufzuschieben, und Anna nimmt den obdachlosen Beckmann mit auf ihr Zimmer. In den Gesprächen der beiden verzweifelten Menschen wird - in Rückblenden - deren Schicksal erzählt. Russlandheimkehrer Beckmann fühlt sich verantwortlich für den Tod von elf Soldaten, deren Angehörige ihn in nächtlichen Alpträumen heimsuchen. Die Verantwortung will er seinem ehemaligen Oberst zurückgeben, doch der lacht nur über seine Schuldgefühle. Seine Eltern, ehemalige Parteimitglieder, haben sich umgebracht, sein Kind ist gestorben, seine Frau hat einen anderen. Ohne Arbeit, Heim und Familie will er nicht mehr leben. Anna Gehrke hat ihren Mann im Krieg verloren, ihr Kind ist bei der Flucht vor den Russen verunglückt. Ihr Alleinsein bringt sie mit Männern zusammen, die "uns Frauen nicht brauchen, sondern gebrauchen". Je länger die beiden unglücklichen Menschen miteinander reden, desto ferner rückt der Gedanke an Suizid. Schließlich deutet sich die Möglichkeit eines glücklichen Miteinanders an.

Bildungsebene:

Sekundarstufe I; Sekundarstufe II; Erwachsenenbildung; Fort- und Weiterbildung; Hochschule

Lernressourcentyp:

Website

Lizenz:

Keine Angabe

Schlagwörter:

Spielfilm; Literaturverfilmung

Sprache:

Deutsch

Themenbereich:

Geschichte;Zeitgeschichte;Deutsche Geschichte;
Schule; sozialkundlich-philosophische Fächer; Geschichte
Schule; Sprachen und Literatur; Deutsch