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Die psychosoziale Stellung von Eltern behinderter Kinder im Zeitalter der Pränataldiagnostik

http://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/volltexte/2005/1216/pdf/Dissertation_Wolfgang-Lenhard.pdfExterner Link

Die raschen Fortschritte der medizinischen, insbesondere der genetischen Diagnostik sind für Eltern von Kindern mit Behinderung Fluch und Segen zugleich: Einerseits stellt Unsicherheit hinsichtlich der Ursache der Behinderung für Eltern eine massive Belastung dar, die den Coping-Prozess wesentlich erschwert. Die Ausschöpfung der diagnostischen Möglichkeiten und das dann mögliche Auffinden des Grundes der Behinderung kann den effektiven Einsatz von Bewältigungsstrategien wesentlich erleichtern. Vorgeburtlich dagegen führt ein mit denselben Diagnosemethoden erhobener auffälliger Befund aufgrund des Mangels an therapeutischen Möglichkeiten sehr häufig zum Abbruch der Schwangerschaft. Mittels einer Fragebogenstudie an 925 Eltern von Kindern mit Down-Syndrom, Eltern von Kindern mit einem Kind mit geistiger Behinderung unklarer Ursache und Eltern nicht-behinderter Kinder wurde untersucht, ob diese Entwicklung zur Herausbildung eines neo-eugenischen Automatismus von pränataler Diagnose und Schwangerschaftsabbruch führt, als dessen Folge Menschen mit angeborener Behinderung als vermeidbare Last erscheinen und Eltern von Kindern mit angeborenen Behinderungen gesellschaftlich ausgegrenzt werden. (PDF-Dokument, 266 S., Stand 2005)

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Fach, Sachgebiet
Schlagwörter

Eltern, Pränatale Diagnostik, Down-Syndrom, Geistige Behinderung, Schwangerschaftsabbruch, Eugenische Indikation, Behindertes Kind,

Bildungsbereich Sonderschule / Behindertenpädagogik; Sozialarbeit / Sozialpädagogik
Ressourcenkategorie Monographie/Buch/Dissertation
Medienkategorie Internet
Sprache Deutsch
Gehört zu URL http://www.bibliothek.uni-wuerzburg.de/
Entnommen aus Würzburg, Univ., Diss., 2005
Angaben zum Autor der Ressource / Kontaktmöglichkeit Lenhard, Wolfgang
Zuletzt geändert am 10.05.2012

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