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Demokratie leben!

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Ziel des Bundesprogramms ist die Unterstützung von Initiativen, Vereinen und anderen engagierten Akteuren, die sich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander in Deutschland einsetzen. Es werden besonders Projekte gefördert, die sich in der Demokratieförderung und der Extremismusprävention engagieren.
Kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse) werden dabei unterstützt, „Partnerschaften für Demokratie“ als strukturell angelegte lokale bzw. regionale Bündnisse aufzubauen, in denen Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft zusammenkommen. Deutschlandweit werden bis zu 220 Kommunen finanziell und durch Beratungs- und Coaching-Angebote gefördert.
In jedem Bundesland unterstützen „Landes-Demokratiezentren“ die Weiterentwicklung von Konzepten und Strategien zur Förderung von Demokratie und Vielfalt und sorgen für eine Vernetzung der lokalen Aktivitäten, insbesondere der kommunalen Partnerschaften für Demokratie. Darüber hinaus koordinieren sie auf Landesebene die Arbeit der Beratungs- und Präventionsangebote und fungieren als Ansprechpartner für Hilfesuchende.
Wichtige nichtstaatliche Organisationen, die in den Bereichen Demokratieförderung sowie Bekämpfung von Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit bundesweit tätig sind, werden durch das Bundesprogramm bei ihrer Professionalisierung und der Verstetigung ihrer Arbeit unterstützt. („Förderung zur Strukturentwicklung bundeszentraler Träger“)
Modellprojekte entwickeln und erproben innovative Ansätze im Bereich der Demokratieförderung und der Präventionsarbeit. Ziel ist vor allem die Weiterentwicklung der pädagogischen Praxis in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die eine Gruppe der vom Bundesprogramm unterstützten Modellprojekte widmet sich ausgewählten Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit – aktuellen Formen des Antisemitismus, Antiziganismus, aktuellen Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit, Homophobie und Transphobie – und Ansätzen zur Demokratiestärkung im ländlichen Raum. Eine andere Gruppe von Projekten widmet sich der Prävention von Radikalisierungsprozessen in den Bereichen Rechtsextremismus, Ultranationalismus, gewaltförmige islamistische Phänomene bzw. Instrumentalisierungen des Islam sowie gewaltförmige und demokratiefeindliche Erscheinungsformen linker Militanz. Entsprechend der unterschiedlichen gesellschaftlichen Verbreitung der genannten Phänomene sowie den verschiedenen Ausprägungen, Wechselwirkungen und Ursachen von Radikalisierungsprozessen bei jungen Menschen sollen die Modellprojekte heterogene Zugänge, verschiedene sozialräumliche Ansätze sowie unterschiedliche Deeskalations- und Distanzierungsstrategien erproben.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Unterstützung und Vernetzung vielfältiger Initiativen zur Demokratieförderung in Deutschland.

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Schlagwörter

Deutschland, Demokratie, Gewaltprävention, Beratung, Infrastruktur, Vernetzung, Regionale Zusammenarbeit, Modellversuch, Projekt, Demokratieerziehung, Extremismusprävention, Radikalisierungsprävention, Modellprogramm,

Titel Demokratie leben!
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Bildungsbereich Elementarbereich; Primarbereich; Sekundarbereich I; Sekundarbereich II; Sonderpädagogik; Hochschulbereich; Berufliche Bildung; Erwachsenenbildung; Außerschulische Jugendbildung
Innovationsbereich Interkulturelle Bildung; Demokratie- und Werteerziehung, Gewaltprävention; Bildungsnetzwerke
Organisationsstruktur Projektförderung:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ginkastraße 24, 10117 Berlin, E-Mail: poststelle@bmfsfj.bund.de

Programmleitung:
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Regiestelle „Demokratie leben!“, Frank von Woedtke, Spremberger Str. 31, 02959 Schleife, Tel. (035773) 7399-122, E-Mail: frank.v.woedtke@bafza.bund.de

Wissenschaftliche Begleitung:
Deutsches Jugendinstitut (DJI), Nockherstr. 2, 81541 München, E-Mail: info@dji.de;
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. (ISS, Frankfurt am Main), Zeilweg 42, 60439 Frankfurt am Main, E-Mail: info@iss-ffm.de;
Camino – Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH (Berlin), Boppstr. 7, 10967 Berlin, E-Mail: mail@camino-werkstatt.de

Programmevaluierung:
Deutsches Jugendinstitut (DJI), Nockherstr. 2, 81541 München, E-Mail: info@dji.de
Projektbeginn 01.01.2015
Projektende 31.12.2019
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte http://www.bildungsserver.de/Demokratie-und-Vielfalt-leben-Radikalisierung-und-Extremismus-verhindern-11306.html
Beteiligte Bundesländer Baden-Württemberg; Bayern; Berlin; Brandenburg; Bremen; Hamburg; Hessen; Mecklenburg-Vorpommern; Niedersachsen; Nordrhein-Westfalen; Rheinland-Pfalz; Saarland; Sachsen; Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein; Thüringen
Letzte Änderung am

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