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KuBiM Rheinland-Pfalz: Hör-Spiele - Förderung einer demokratisch-partizipativen Musikkultur

http://www.pedocs.de/volltexte/2008/440/pdf/abschlussbericht_kubim_programmtraeger.pdfExterner Link

In diesem Projekt wurde Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Altersstufen, Kulturkreisen und sozialen Schichten Musik in Begegnung mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen improvisatorisch als Kommunikationsmittel neu erlebbar gemacht. Diese Art der Kommunikation eröffnet die Chance, auf freie Weise zu entdecken, was es heißt zu hören, sich Gehör zu verschaffen, selbständig und selbstverantwortlich mit Tönen zu sprechen und produktiven Anteil zu nehmen an einem gemeinschaftlichen musikalischen Gespräch und damit unmittelbar an kulturellen Prozessen.
Gleichzeitig widmete sich das Projekt der Frage, welche Bildungsprozesse in musikästhetischen Gestaltungsprozessen stattfinden und wie Unterricht gestaltet werden muss, um diese Bildungsprozesse zu ermöglichen.
Die für das Untersuchungsdesign formulierten Thesen lassen sich auf drei Ebenen darstellen:
Auf der Sachebene wurde vorausgesetzt, dass die gestaltende Beschäftigung mit Ansätzen und Verfahrensweisen der neuen Musik im Anfangsunterricht der Sekundarstufe I aller Schularten der ganzheitlichen ästhetischen Bildung von Schülerinnen und Schülern förderlich ist, und dass in diese Gestaltungsprozesse die neuen Medien kompetenzfördernd integriert werden können.
Auf der Handlungsebene wurde davon ausgegangen, dass diese Arbeit demokratisch-partizipative Prozesse initiiert, an denen alle Schülerinnen und Schüler gleichberechtigt und voraussetzungslos partizipieren sowie diese nach gemeinsam vereinbarten demokratischen Regeln gestalten können. Dadurch sollen die Grundlagen für kulturelle Partizipation gelegt werden.
Die geleistete Unterstützung auf methodisch-didaktischer Ebene basierte auf der Annahme, dass die Lehrkräfte zur Umsetzung der Inhalte und Ziele des Modellversuchs besondere Kompetenzen brauchen nicht nur in Bezug auf fachliches Wissen und Können, sondern vor allem in Bezug auf Initiierung, Begleitung und Evaluation kreativer Gestaltungsprozesse. Diese Kompetenzen sollten in Fortbildungsmodulen erworben werden, an denen die beteiligten Musiklehrkräfte und z.T. auch die Klassenleitungen teilnahmen.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Weiterentwicklung ästhetischer Bildung mit dem Schwerpunkt auf der Kombination von auditiven und anderen ästhetischen Ausdrucksformen und der dadurch initiierten demokratischen Partizipation.

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Schlagwörter

Ästhetische Bildung, Partizipation, Musikkultur, Neue Medien, Methodik, Didaktik, Kompetenz, Lehrer, Fortbildung, Unterricht, Musik, Musikunterricht, Ausdruck, Improvisation, Kommunikationsmittel, Kommunikation, Hören, Kulturelle Aktivität, Bildungsprozes,

Titel KuBiM Rheinland-Pfalz: Hör-Spiele - Förderung einer demokratisch-partizipativen Musikkultur
Kurztitel Hör-Spiele
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bund und beteiligte Länder
Förderkennzeichen A 6681
Bildungsbereich Sekundarbereich I
Innovationsbereich Lehr-/Lernprozesse
Organisationsstruktur Zuständiges Landesministerium:
Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, ehemals Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz, Mittlere Bleiche 61, 55116 Mainz, Tel. (06131) 16-0, E-Mail: poststelle@mbwjk.rlp.de

Projektdurchführung:
Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz (IFB), Ute Ena Iaconis (Projektleitung), Butenschönstraße 2-4, 67346 Speyer, Tel. (06232) 659-232, E-Mail: Iaconis@ifb.bildung-rp.de
Projektbeginn 01.01.2001
Projektende 31.12.2003
Beteiligte Bundesländer Rheinland-Pfalz
Letzte Änderung am 01.01.1997
Siehe auch: Projekte, Initativen zur Hör- und Zuhörförderung
Ist Teilprojekt von: Kulturelle Bildung im Medienzeitalter

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