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Bildung + Innovation

Das Online-Magazin zum Thema Innovation und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen

[ Chronologischer Zugang zum Archiv ]

Thematischer Zugang zum Archiv

Die Beiträge von Bildung + Innovation im Archiv sind hier entlang der Innovationsbereiche des Innovationsportals gegliedert (die inhaltliche Definition der Innovationsbereiche ist im Innovationskonzept beschrieben):

  • Begabtenförderung

    Begabtenförderung
    Der Begriff der Begabtenförderung wurde dem der Eliteförderung vorgezogen, weil er offener ist und den Fokus dieses Innovationsbereichs deutlicher macht: Klassifiziert werden hiermit Maßnahmen zu unterschiedlichen Aspekten von Förderangeboten für besonders Begabte.

  • Berufsqualifizierende Vollzeitschulen

    Berufsqualifizierende Vollzeitschulen
    Das Innovationsfeld der Stärkung der schulischen Berufsausbildung, eine terminologische Umschreibung, die auch angeregt wurde, lässt sich mit dem Begriff Berufsqualifizierende Vollzeitschulen prägnanter fassen.

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung

    Bildung für nachhaltige Entwicklung
    Hier handelt es sich um einen Innovationsbereich, der von verschiedenen Seiten eingebracht (und von der Vollversammlung der Vereinten Nationen als Motto der Weltdekade für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufen) wurde. Er klassifiziert Projekte, deren Schwerpunkt in der Vermittlung von Kompetenzen und Einstellungen liegt, die gewährleisten, dass auch künftige Generationen eine lebenswerte Welt vorfinden, und bezieht explizit auch das Thema Umweltbildung mit ein. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern um handlungsorientiertes politisches Lernen.

  • Bildung im internationalen Kontext

    Bildung im internationalen Kontext
    Dieser Begriff beschreibt innovative Vorhaben, die sich mit der Anerkennung und Vereinheitlichung von Bildungsgängen und Bildungsabschlüssen auf europäischer und internationaler Ebene auseinandersetzen.

  • Bildungsnetzwerke

    Bildungsnetzwerke
    Mit dem Begriff Bildungsnetzwerke zur Beschreibung eines innovativen Handlungsfeldes werden verschiedene Diskussionsvorschläge zusammengefasst, die zumeist sehr spezifisch und darüber hinaus an bestimmte Bildungsbereiche gebunden sind (z.B. Lernortkooperation, Ausbildungsverbünde oder Berufliche Schulen als regionale Kompetenzzentren).

  • Bildungsstandards, Kompetenzen, Tests

    Bildungsstandards, Kompetenzen, Tests
    Bundesweit geltende Bildungsstandards sind Bestandteile eines umfassenden Systems der Qualitätssicherung, das auch Schulentwicklung, interne und externe Evaluation umfasst. Die von der Kultusministerkonferenz verabschiedeten Bildungsstandards greifen allgemeine Bildungsziele auf und legen fest, welche Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler bis zu einer bestimmten Jahrgangsstufe erworben haben sollen. Dabei konzentrieren sich die Bildungsstandards auf Kernbereiche eines Fachs und beschreiben erwartete Lernergebnisse. ?Bildungsstandards, Kompetenzen, Tests? charakterisiert den innovativen Gehalt von Projekten, die auf die Sicherung der Qualität schulischer Bildung, die Vergleichbarkeit schulischer Abschlüsse sowie die Durchlässigkeit des Bildungssystems im föderalen Wettbewerb zielen.

  • Demokratie- und Werteerziehung, Gewaltprävention

    Demokratie- und Werteerziehung, Gewaltprävention
    Der Begriff zielt auf die Erfassung des innovativen Gehalts von Projekten, die sich mit der Demokratisierung von Lernprozessen beschäftigen, die Urteilsfähigkeit und Bereitschaft junger Menschen zur aktiven Mitwirkung an der Zivilgesellschaft fördern und Kompetenzen und Einstellungen vermitteln, die geeignet sind, Gewalt vorzubeugen oder zu deeskalieren.

  • Durchlässigkeit von Bildungsangeboten

    Durchlässigkeit von Bildungsangeboten
    Das Handlungsfeld der Durchlässigkeit von Bildungsangeboten charakterisiert Vorhaben, die die Anerkennung von in unterschiedlichen Bildungsgängen und Bildungsbereichen erworbenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Abschlüssen zum Thema machen. Gemeint sind damit bspw. auch kooperative und modular aufgebaute Bildungsangebote aus unterschiedlichen Bildungsbereichen. Der Begriff subsummiert sehr spezifisch formulierte Vorschläge, die sich auf die Vernetzung von Bildungsangeboten der Hochschule und der Berufliche Bildung beziehen (Durchlässigkeit/Verzahnung von Berufs- und Hochschulbildung: Anrechnung von Qualifikationen, duales Studium).

  • E-Learning

    E-Learning
    Obwohl dieser Begriff streng genommen ebenfalls nur einen Teilaspekt von Medieneinsatz und Medienbildung beschreibt, wurde er aufgrund der (aktuellen) Reichweite seines innovativen Charakters dennoch hinzugenommen. Er dient als Klassifikation für alle Projekte, die Perspektiven des elektronisch gestützten Lehrens und Lernens fokussieren, und erfasst alle Formen von Lernen, bei denen digitale Medien für die Distribution von Lernmaterialien und/oder die Kommunikation zum Einsatz kommen. Seiner Prägnanz und Eingängigkeit wegen wurde er auch dem Vorschlag von Herrn Hoßmann (Einsatz von Multimedia, IT-Management und E-Learning) vorgezogen.

  • Eigenverantwortlichkeit von Bildungseinrichtungen

    Eigenverantwortlichkeit von Bildungseinrichtungen
    Die zunehmende Komplexität der Anforderungen an Bildung und Qualifizierung erfordert zunehmend mehr Eigenverantwortlichkeit der Bildungseinrichtungen. Mehr Eigenverantwortung bedingt jedoch auch die Notwendigkeit zur Rechenschaftslegung, d. h. interne und externe Evaluation müssen praktiziert werden, um die Selbststeuerung von Einrichtungen zu ermöglichen. Auch eine veränderte und deutlich mehr auf Verantwortung angelegte Ausbildung des pädagogischen Personals sind hierzu notwendig. Das Handlungsfeld erfasst den innovativen Charakter von Projekten, die Maßnahmen und Anforderungen im Umfeld einer Entwicklung zu mehr Eigenverantwortlichkeit von Bildungseinrichtungen untersuchen und erproben.

  • Förderung von Bildungsbenachteiligten

    Förderung von Bildungsbenachteiligten
    Der gewählte (KMK-)Begriff ist offen genug, um den innovativen Charakter unterschiedlicher Projekte zu beschreiben, deren Fokus auf der Förderung Bildungsbenachteiligter liegt.

  • Ganztagsangebote

    Ganztagsangebote
    Mit diesem (KMK-)Begriff werden Projekte klassifiziert, die sich mit dem Auf- und Ausbau schulischer und außerschulischer Ganztagsangebote beschäftigen, um erweiterte Bildungs- und Fördermöglichkeiten vor allem für Kinder und Jugendliche mit Bildungsdefiziten oder besonderen Begabungen zu schaffen.

  • Gender Mainstreaming

    Gender Mainstreaming
    Projekte, die sich mit den Themen Genderforschung und Gleichstellung der Geschlechter beschäftigen, werden mit diesem Begriff klassifiziert. Dabei geht es inhaltlich sowohl um den Auf- und Ausbau von besonderen Förderangeboten z.B. für Frauen und Mädchen als auch um die Optimierung bestehender Bildungsangebote im Hinblick auf die Umsetzung des Gleichstellungsziels.

  • Gesundheitsbildung

    Gesundheitsbildung
    Der in verschiedenen Vorschlägen enthaltene Begriff der Gesundheitsbildung zielt auf die Erfassung des innovativen Ansatzes von Projekten, die sich der Förderung umfassender Gesundheitskompetenz widmen. Angesprochen sind damit auch Fragen z.B. der Ernährungserziehung und Drogenprävention.

  • Grundbildung

    Grundbildung
    Mit diesem aus dem (KMK-)Handlungsfeld Grundschulbildung abgeleiteten Begriff werden Projekte klassifiziert, die den Aufbau und die Verbesserung von Grundfertigkeiten (z.B. Lesefähigkeit, mathematisch-naturwissenschaftliches Verständnis) erproben. Die Förderung dieser Grundfertigkeiten ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Bildungsprozess (nicht nur) in den weiterführenden Schulen und kann mit dem Begriff Grundbildung angemessen charakterisiert werden.

  • Individuelle Förderung

    Individuelle Förderung
    Mit diesem Begriff werden Projekte klassifiziert, die Maßnahmen und Angebote der individuellen Förderung erproben. Dabei geht es neben dem Ausbau von Ganztagsangeboten und/oder Ganztagsschulen um eine Vielzahl von zielgruppenspezifischen Maßnahmen (zusätzliche Förderangebote für benachteiligte, lernschwache Kinder und Jugendliche z. B. in Form von Förderklassen; Verstärkung integrativer Unterrichtsformen; Ausbau der Angebote vor allem für ältere Schüler an Hauptschulen, die einen Bezug zur späteren Berufspraxis herstellen; neue Angebote für hochbegabte Schüler wie z. B. Internate und Ferienakademien).

  • Informelles Lernen

    Informelles Lernen
    Reformvorhaben, die die Einbeziehung und Anerkennung informell erworbener Fähigkeiten und Fertigkeiten befördern, sollen mit diesem Begriff klassifiziert werden.

  • Interkulturelle Bildung

    Interkulturelle Bildung
    Interkulturelle Bildung charakterisiert den innovativen Gehalt von Projekten, die auf die Integration von multikulturellen, globalen und sprachlichen Lernfeldern zielen.

  • Kompetenzentwicklung pädagogischen Personals

    Kompetenzentwicklung pädagogischen Personals
    Das von der KMK definierte Handlungsfeld Lehrerprofessionalität war sehr eng auf schulische Zusammenhänge bezogen. Die vorgenommene Erweiterung zielt nun auch auf nichtschulische Bildungsbereiche und bezieht neben den Lehrern auch in anderem Rahmen pädagogisch Tätige mit ein. Auch in diesem Begriff sind spezifischere Vorschläge aufgegangen (z.B. Lehrerbildung ? insbesondere Phase II).

  • Kooperation Bildung-Wirtschaft, Wissenstransfer

    Kooperation Bildung-Wirtschaft, Wissenstransfer
    Der Vorschlag des innovativen Handlungsfeldes Kooperationsvorhaben Wissenschaft-Wirtschaft, Wissenstransfer wurde mit Blick auf die Bildungsbereiche erweitert (neben Kooperationsvorhaben zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gibt es bspw. auch solche zwischen Schulen und Wirtschaft).

  • Lebenslanges Lernen

    Lebenslanges Lernen
    Der Begriff dient der bildungsbereichsübergreifenden Klassifizierung von Projekten, deren innovativer Ansatz auf die Förderung des lebenslangen Lernens zielt und bezieht das Thema Lernen im Alter explizit mit ein.

  • Lehr-/Lernprozesse

    Lehr-/Lernprozesse
    Der Begriff soll den innovativen Charakter von Projekten erfassen, die sich mit der Qualität, Weiterentwicklung und Optimierung von Lehr-/Lernprozessen beschäftigen. Dabei geht es um alle planmäßig herbeigeführten und unabsichtlich sich ergebenden Lehr-Lern-Situationen, und das Interesse richtet sich vorrangig auf die unmittelbare Untersuchung und Erprobung didaktischer Prozesse des Lehrens und Lernens im Kontext der jeweiligen Lernbedingungen. Neben kognitiven und sozial-psychologischen Problemen der Instruktion und Interaktion im schulischen Unterricht ? Gegenstand sind z.B. Lernmotivation, Lernzeit, Selbstkonzept, Interaktion, Selbststeuerung, Unterrichtsklima, kognitive Strukturen, Lehrstoffhierarchien - nimmt dieses bildungsbereichsübergreifende Innovationsfeld ebenso auch das Lehren und Lernen in außerschulischen Institutionen (z.B. Sozialarbeit, Erwachsenenbildung, Hochschule) in den Blick.

  • Medienbildung

    Medienbildung
    Der Begriff zielt auf die Beschreibung des innovativen Gehalts von Projekten, die sich mit dem Einsatz von Medien in Lehr- und Lernprozessen, aber auch mit der kompetenten Mediennutzung beschäftigen. Der ebenfalls diskutierte Begriff der Medienkompetenz erfasst nur einen Teilaspekt von Medienbildung und wurde aus diesem Grunde verworfen.

  • Modularisierung von Bildungsangeboten

    Modularisierung von Bildungsangeboten
    Der Vorschlag zielt auf die Klassifizierung von innovativen Projekten zum Thema Auf- und Ausbau von modularen Bildungsangeboten. Dabei wird bewusst die Fokussierung auf einen bestimmten Bildungsbereich vermieden, um die notwendige Offenheit des Begriffs zu gewährleisten.

  • Qualitätsmanagement, Evaluation

    Qualitätsmanagement, Evaluation
    Die Qualität des Bildungswesens ist eines der zentralen Themen in der nationalen Bildungspolitik und Bildungspraxis. Das von der KMK mit Qualitätssicherung bezeichnete Handlungsfeld wird erweitert und schließt auf diese Weise bewusst die Weiterentwicklung und Sicherung von Bildungsqualität mit ein. Der Begriff ist offen genug, um den innovativen Charakter von Projekten zu erfassen, deren Schwerpunkt in der Optimierung von Bildungsprozessen und in der Weiterentwicklung, Verbesserung, Bewertung und Sicherung von Qualität im Bildungswesen liegt, und kann auf unterschiedliche Bildungsbereiche bezogen werden. Er deckt darüber hinaus auch Begrifflichkeiten ab, die nur sehr spezifische Aspekte von Qualitätsentwicklung und ?sicherung erfassen (z.B. Bildungspläne für die frühe Kindheit, Studiengebühren, Wettbewerb Exzellenzinitiative).

  • Selbst gesteuertes Lernen

    Selbst gesteuertes Lernen
    Der Begriff dient der Beschreibung von Projekten, die sich mit dem Auf- und Ausbau der innovativen Lernform des selbst gesteuerten Lernens beschäftigen. Selbst gesteuertes Lernen meint dabei die Fähigkeit, aus sich selbst heraus Lernprozesse in Gang setzen und auch entsprechend optimieren zu können. Der hier ausgewählte Begriff wurde gegenüber der sprachlichen Variante des selbst organisierten Lernens favorisiert, weil er die Fähigkeit der Lernprozessoptimierung stärker hervorhebt (Selbststeuerung).

  • Sprachförderung

    Sprachförderung
    Das Handlungsfeld der KMK lautete Sprachkompetenz. Der Begriff Sprachförderung wird vorgeschlagen, weil er umfassender ist als Sprachkompetenz. Er schließt den kompletten Aufbau von Sprachfähigkeit (Prozesse der Alphabetisierung) wie auch die Optimierung von Sprachfähigkeit (z.B. bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund) mit ein.

  • Strukturveränderung im Bildungswesen

    Strukturveränderung im Bildungswesen
    Der innovative Gehalt von Projekten, die sich mit den Voraussetzungen, Bedingungen und Konsequenzen strukturverändernder Maßnahmen im Bildungswesen beschäftigen, soll mit diesem Handlungsfeld erfasst werden. Die Klassifizierung versteht sich dabei als bildungsbereichsübergreifend und eher oberbegrifflich und vereinigt verschiedene auch differenzierter ausgewiesene Innovationsfelder wie bspw. Eigenverantwortlichkeit von Bildungseinrichtungen, Durchlässigkeit und Modularisierung von Bildungsangeboten, den Auf-, Aus- und Umbau von Studienangeboten und schulischem Unterricht, Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Sicherung der Bildungsqualität sowie Reformbestrebungen hinsichtlich der Lehrerausbildung und Qualifizierung des pädagogischen Personals.

  • Studienangebote: Weiterentwicklung, Umstrukturierung (Bologna-Prozess)

    Studienangebote: Weiterentwicklung, Umstrukturierung (Bologna-Prozess)
    Der innovative Gehalt von Projekten zum Auf-, Aus- und Umbau von Studienangeboten soll mit diesem Begriff klassifiziert werden. Damit werden verschiedene Diskussionsvorschläge zusammengeführt, die in den meisten Fällen nur Teilaspekte des Handlungsfeldes erfassen (z.B. Neue innovative Studiengänge bzw. Umstrukturierung vorhandener Studienangebote).

  • Unterstützungssysteme

    Unterstützungssysteme
    Bildungseinrichtungen unterliegen heute zahlreichen Reformprozessen, die ohne Beratung, Erfahrungsaustausch und Vernetzung, ohne Fortbildung, qualifizierende Maßnahmen und den Einsatz avancierter Medien- und Computertechnik nicht zu bewältigen sind. Der Begriff erfasst den innovativen Charakter von Projekten, deren Schwerpunkt auf die Entwicklung und Erprobung von Unterstützungssystemen für schulische und außerschulische Bildungseinrichtungen zielt.