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Förderdiagnostik bei Schülern mit spezifischem Förderbedarf

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Link: http://bidok.uibk.ac.at/library/bertrand-eisenstadt.html

Die Zielfrage der sonderpädagogischen Diagnostik wird ersetzt durch die Frage nach den Stärken und Schwierigkeiten des einzelnen Kindes, die Frage nach der Beschreibung des konkreten individuellen Förderbedarfs und der Veränderungen des Unterrichts. Es herrscht nicht mehr die Annahme vor, dass eine geistige Behinderung (oder Lernbehinderung) ein Defekt ist, der die Lebenschance des Individuums für immer festlegt, sondern die Vorstellung, dass dieser Defekt zu verändern ist. Der Wandel in den Denkvorstellungen verlagert den Blick in die Richtung der Entfaltung der Persönlichkeit des Individuums als Teil seiner Umwelt in einem lebenslangen Prozeß, einem life long learning. Diese Veränderungen bezüglich der Ausrichtung in der Sonderpädagogik verlangen nach einer stark individuell orientierten Diagnostik, sowie einer Einheit von Diagnose und Therapie.

Schlagwörter: Diagnostik; Förderdiagnostik; Sonderpädagogische Förderung;
Fach, Sachgebiet: BehindertenpädagogikDiagnostik Behinderter
Autor/Kontakt: Bertrand, Lucien; lucien.bertrand@srea.etat.lu
Erscheinungsjahr: 2001
Sprache: Deutsch
Datensatz aktualisiert am: 25.04.2007


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