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Sonderschulwesen - Aufbau und Struktur

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Auszüge aus dem nationalen Informationsdossier Das Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland: Pädagogische Förderung und Beratung, das von der Informationsstelle der Länder im Sekretariat der Kultusministerkonferenz in Zusammenarbeit mit der Informationsstelle des Bundes im Bundesbildungsministerium für das Informationsnetz EURYDICE erstellt wurde. Die gesamte Broschüre ist in deutscher und englischer Sprache online verfügbar.

“Der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Frühförderung kommt eine herausragende Bedeutung zu.
Sonderpädagogische Förderung soll das Recht der behinderten und von Behinderung bedrohten Kinder und Jugendlichen auf eine ihren persönlichen Möglichkeiten entsprechende schulische Bildung und Erziehung verwirklichen. Sie unterstützt und begleitet diese Kinder und Jugendlichen durch individuelle Hilfen, um für diese ein möglichst hohes Maß an schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbstständiger Lebensgestaltung zu erreichen. Sonderpädagogische Förderung im gemeinsamen Unterricht soll außerdem die Integration von Behinderten fördern und Behinderten wie Nichtbehinderten Möglichkeiten zur wechselseitigen Annäherung und zur Erfahrung von mehr Selbstverständlichkeit im Umgang miteinander bieten.

Im März 2009 ist das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention – BRK) in Deutschland in Kraft getreten. Bund und Länder haben sich damit verpflichtet, die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen sicherzustellen, Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen zu verhindern, geeignete Gesetzgebungs-, Verwaltungs-und sonstige Maßnahmen zu treffen, um die Ziele der Konvention zu verwirklichen. In den Ländern wurde die Entwicklung und Ausgestaltung des Förder-bzw. Sonderschulwesens durch mehrere Beschlüsse der Kultusministerkonferenz vereinheitlicht, insbesondere durch die Empfehlung zur Ordnung des Sonderschulwesens (Beschluss vom März 1972) und Empfehlungen für die einzelnen Schwerpunkte der sonderpädagogischen Förderung. Der gegenwärtige Sachstand ist in den Empfehlungen zur sonderpädagogischen Förderung in den Schulen in der Bundesrepublik Deutschland (Beschluss vom Mai 1994) dokumentiert. Im Frühjahr 2008 hat die Kultusministerkonferenz beschlossen, die Empfehlungen zu überarbeiten, um unter anderem die Intentionen der UN- Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in den Ländern zu berücksichtigen. Im Oktober 2011 hat die KMK den Beschluss Inklusive Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen verabschiedet. Die Empfehlungen orientieren sich an den Vorgaben der Kinderrechtskonvention und der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen. Sie knüpfen an die Grundpositionen der Empfehlungen zur sonderpädagogischen Förderung in den Schulen in der Bundesrepublik Deutschland aus dem Jahr 1994 an und stellen die Rahmenbedingungen einer zunehmend inklusiven pädagogischen Praxis in den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen dar.“

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christina.koenig@fwu.de

 

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