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Pilotstudie: Jugendliteratur und soziale Netzwerke (JL 2.0)

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Transmedia Storytelling Projekt im Vorfeld des White Ravens Festivals

19.01.2012

© Internationale Jugendbibliothek
Logo des Festivals, © IJB

Welche Vorteile und Chancen für die kulturelle Bildungsarbeit mit Jugendlichen stecken in sozialen Netzwerken wie facebook, twitter, youtube & Co? Wie können die kommunikativen und partizipativen Elemente des Web 2.0 für die kulturelle Bildungsarbeit genutzt werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Pilotstudie „Jugendliteratur und soziale Netzwerke (JL 2.0)“, die die Internationale Jugendbibliothek zurzeit vorbereitet und die im Februar mit einer intensiven Kommunikation und Berichterstattung durchstartet. Den Förderpartner Bayerische Sparkassenstiftung interessieren dabei insbesondere die allgemein gültigen und übertragbaren Ergebnisse.

Austausch über anspruchsvolle Jugendliteratur im Web 2.0
Die Studie ist an das White Ravens Festival für internationale Kinder- und Jugendliteratur gebunden, das die Internationale Jugendbibliothek vom 15. bis 20. Juli 2012 bereits zum zweiten Mal in München veranstaltet. Zu diesem Literaturfestival kommen Autorinnen und Autoren anspruchsvoller, spannender und aktueller Jugendliteratur aus der ganzen Welt. In Form eines Transmedia Storytelling Projektes sollen die eingeladenen Gäste und ihre Romane im Web 2.0 ins Gespräch gebracht werden. Jugendliche Nutzer sozialer Netzwerke bekommen so bereits im Vorfeld des Festivals die Möglichkeit, an den authentischen und fiktiven (Lebens)-Geschichten der Autorinnen und Autoren aktiv teilzuhaben. Ziel ist es, eine Transmedia-Community vornehmlich jugendlicher User und Leser aufzubauen, die sich für das White Ravens Festival, die Festivalautoren und letztlich für anspruchsvolle Jugendliteratur begeistert und austauscht.

Potenzial sozialer Netzwerke für eine literarisch-kulturelle Bildungsarbeit
Um dem internationalen Charakter des Festivals und des Web 2.0 gerecht zu werden, sind Blog-Einträge in verschiedenen Sprachen geplant, so dass auch Jugendliche im Ausland erreicht werden können. Im besten Falle vernetzen sich die User aus anderen Ländern mit ihren in Deutschland lebenden Freunden und treten ebenfalls der Transmedia Community bei.

Damit ist nach Abschluss der Studie nicht nur eine Aussage über das transmediale, sondern auch über das interkulturelle Potenzial der sozialen Netzwerke für eine literarisch-kulturelle Bildungsarbeit möglich, die auch für andere Sparten von Interesse sein dürfte. Die Pilotstudie „Jugendliteratur und soziale Netzwerke (JL 2.0)“ wird von der Bayerischen Sparkassenstiftung gefördert sowie vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München unterstützt.

Informationen über den Projektverlauf:
Facebook: www.facebook.com/pages/White-Ravens-Festival
Twitter: www.twitter.com/#!/WhiteRavens2012

Kontakt:
Carola Gäde
Internationale Jugendbibliothek
Schloss Blutenburg
81247 München
E-Mail: carolagaede@ijb.de
Internet: www.ijb.de

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