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Berufsausbildung - Aufbau und Struktur
Die folgenden Erläuterungen sind Auszüge aus dem nationalen Informationsdossier Das Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland, das von der Informationsstelle der Länder im Sekretariat der Kultusministerkonferenz in Zusammenarbeit mit der Informationsstelle des Bundes im Bundesbildungsministerium für das "Informationssnetz zum Bildungswesen in Europa" EURIDYCE erstellt wurde. Die gesamte Broschüre ist in deutscher und englischer Sprache online verfügbar.
Die Berufsausbildung für die 16 - 19-jährigen im Sekundarbereich II erfolgt in beruflichen Schulen in Vollzeit- oder Teilzeitform sowie in Ausbildungsbetrieben des dualen Systems.
Das duale System bietet Ausbildung an zwei Lernorten: im Betrieb und in der Berufsschule. Ziel der Ausbildung im dualen System ist es, eine breit angelegte berufliche Grundbildung und die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit notwendigen fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse in einem geordneten Ausbildungsgang zu vermitteln. Der erfolgreiche Abschluss befähigt zur Berufsausübung als qualifizierte Fachkraft in einem von ca. 355 anerkannten Ausbildungsberufen.
Zu den beruflichen Vollzeitschulen gehören:
Berufsfachschulen sind Vollzeitschulen, die der Vorbereitung auf eine Berufstätigkeit oder der Berufsausbildung dienen und gleichzeitig die Allgemeinbildung fördern. Zugangsvoraussetzung ist je nach dem angestrebten Ausbildungsziel in der Regel das Abschlusszeugnis der Hauptschule oder das Abschlusszeugnis der Realschule bzw. ein Mittlerer Schulabschluss. Die Bildungsgänge an Berufsfachschulen sind je nach beruflicher Fachrichtung und Zielsetzung von unterschiedlicher Dauer (1-3 Jahre).
Fachoberschulen umfassen die Jahrgangsstufen 11 und 12 und bauen auf einem Mittleren Schulabschluss auf. Sie vermitteln allgemeine, fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse und Fähigkeiten und führen zur Fachhochschulreife. Es gibt Fachoberschulen für Technik, für Wirtschaft und Verwaltung, für Ernährung/Hauswirtschaft, für Agrarwirtschaft, für Sozialwesen, für Gestaltung, für Seefahrt u.a. Die fachpraktische Ausbildung findet während des Besuchs der Jahrgangsstufe 11, also im ersten Jahr statt und erstreckt sich über das ganze Jahr an jeweils vier Tagen in der Woche. Daneben finden wöchentlich mindestens acht Stunden Unterricht statt.
Berufliche Gymnasien/Fachgymnasien sind in einigen Ländern in der Form der Gymnasialen Oberstufe mit berufsbezogenen Schwerpunkten eingerichtet und umfassen einen dreijährigen Bildungsgang. Aufbauend auf einem Mittleren Schulabschluss mit besonderem Leistungsprofil, der zum Eintritt in die Gymnasiale Oberstufe berechtigt, oder einem gleichwertigen Abschluss führt das Berufliche Gymnasium bzw. Fachgymnasium in der Regel zur Allgemeinen Hochschulreife.
Berufsoberschulen führen in zweijährigem Vollzeitunterricht zur Fachgebundenen Hochschulreife und mit einer zweiten Fremdsprache zur Allgemeinen Hochschulreife. Die Berufsoberschule kann auch in Teilzeitform mit entsprechend längerer Dauer geführt werden.
Fachschulen bieten berufliche Weiterbildung mit dem Ziel, Fachkräfte mit beruflicher Erfahrung zu befähigen, Aufgaben im mittleren Funktionsbereich zu übernehmen, d.h. Betriebe ihres Fachbereichs selbständig zu leiten und den Berufsnachwuchs heranzubilden, oder gehobene Funktionen innerhalb abgegrenzter Verantwortungsbereiche auszuüben. Fachschulen setzen grundsätzlich den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und eine entsprechende Berufstätigkeit voraus.
Lehrämter für die Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen
Die Ausbildung der Lehrkräfte mit einer Lehramtsbefähigung für Fachrichtungen des beruflichen Schulwesens zum Unterricht in Fachtheorie sowie allgemeinbildenden Fächern erfolgt in der Regel durch ein 9-semestriges Studium mit einem Studienvolumen von etwa 160 Semesterwochenstunden. Ferner ist eine fachpraktische Tätigkeit von mindestens 12-monatiger Dauer vorgeschrieben, die in Bezug auf die gewählte berufliche Fachrichtung einschlägig sein muss und bis zur Ersten Staatsprüfung abgeschlossen sein soll.
Nach einer Vereinbarung der Kultusministerkonferenz umfasst das Studium etwa zur Hälfte das vertiefte Studium einer beruflichen Fachrichtung. Die andere Hälfte umfasst das erziehungswissenschaftliche Studium und das Studium eines berufsfeldübergreifenden oder eines allgemeinbildenden Unterrichtsfaches oder das Studium einer speziellen oder weiteren beruflichen oder einer sonderpädagogischen Fachrichtung etwa im Verhältnis 3:5. Fachdidaktische Studien und Schulpraktika sind in das Studium einzubeziehen.
Die folgenden Fachrichtungen können als Studienfächer gewählt werden: Wirtschaft und Verwaltung, Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik, Holztechnik, Textiltechnik und Bekleidung, Chemie/Physik/Biologie (Verfahrenstechnik), Drucktechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Gestaltungstechnik, Körperpflege, Gesundheit, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Sozialpädagogik, Pflege.
Die Berufsausbildung für die 16 - 19-jährigen im Sekundarbereich II erfolgt in beruflichen Schulen in Vollzeit- oder Teilzeitform sowie in Ausbildungsbetrieben des dualen Systems.
Das duale System bietet Ausbildung an zwei Lernorten: im Betrieb und in der Berufsschule. Ziel der Ausbildung im dualen System ist es, eine breit angelegte berufliche Grundbildung und die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit notwendigen fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse in einem geordneten Ausbildungsgang zu vermitteln. Der erfolgreiche Abschluss befähigt zur Berufsausübung als qualifizierte Fachkraft in einem von ca. 355 anerkannten Ausbildungsberufen.
Zu den beruflichen Vollzeitschulen gehören:
Berufsfachschulen sind Vollzeitschulen, die der Vorbereitung auf eine Berufstätigkeit oder der Berufsausbildung dienen und gleichzeitig die Allgemeinbildung fördern. Zugangsvoraussetzung ist je nach dem angestrebten Ausbildungsziel in der Regel das Abschlusszeugnis der Hauptschule oder das Abschlusszeugnis der Realschule bzw. ein Mittlerer Schulabschluss. Die Bildungsgänge an Berufsfachschulen sind je nach beruflicher Fachrichtung und Zielsetzung von unterschiedlicher Dauer (1-3 Jahre).
Fachoberschulen umfassen die Jahrgangsstufen 11 und 12 und bauen auf einem Mittleren Schulabschluss auf. Sie vermitteln allgemeine, fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse und Fähigkeiten und führen zur Fachhochschulreife. Es gibt Fachoberschulen für Technik, für Wirtschaft und Verwaltung, für Ernährung/Hauswirtschaft, für Agrarwirtschaft, für Sozialwesen, für Gestaltung, für Seefahrt u.a. Die fachpraktische Ausbildung findet während des Besuchs der Jahrgangsstufe 11, also im ersten Jahr statt und erstreckt sich über das ganze Jahr an jeweils vier Tagen in der Woche. Daneben finden wöchentlich mindestens acht Stunden Unterricht statt.
Berufliche Gymnasien/Fachgymnasien sind in einigen Ländern in der Form der Gymnasialen Oberstufe mit berufsbezogenen Schwerpunkten eingerichtet und umfassen einen dreijährigen Bildungsgang. Aufbauend auf einem Mittleren Schulabschluss mit besonderem Leistungsprofil, der zum Eintritt in die Gymnasiale Oberstufe berechtigt, oder einem gleichwertigen Abschluss führt das Berufliche Gymnasium bzw. Fachgymnasium in der Regel zur Allgemeinen Hochschulreife.
Berufsoberschulen führen in zweijährigem Vollzeitunterricht zur Fachgebundenen Hochschulreife und mit einer zweiten Fremdsprache zur Allgemeinen Hochschulreife. Die Berufsoberschule kann auch in Teilzeitform mit entsprechend längerer Dauer geführt werden.
Fachschulen bieten berufliche Weiterbildung mit dem Ziel, Fachkräfte mit beruflicher Erfahrung zu befähigen, Aufgaben im mittleren Funktionsbereich zu übernehmen, d.h. Betriebe ihres Fachbereichs selbständig zu leiten und den Berufsnachwuchs heranzubilden, oder gehobene Funktionen innerhalb abgegrenzter Verantwortungsbereiche auszuüben. Fachschulen setzen grundsätzlich den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und eine entsprechende Berufstätigkeit voraus.
Lehrämter für die Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen
Die Ausbildung der Lehrkräfte mit einer Lehramtsbefähigung für Fachrichtungen des beruflichen Schulwesens zum Unterricht in Fachtheorie sowie allgemeinbildenden Fächern erfolgt in der Regel durch ein 9-semestriges Studium mit einem Studienvolumen von etwa 160 Semesterwochenstunden. Ferner ist eine fachpraktische Tätigkeit von mindestens 12-monatiger Dauer vorgeschrieben, die in Bezug auf die gewählte berufliche Fachrichtung einschlägig sein muss und bis zur Ersten Staatsprüfung abgeschlossen sein soll.
Nach einer Vereinbarung der Kultusministerkonferenz umfasst das Studium etwa zur Hälfte das vertiefte Studium einer beruflichen Fachrichtung. Die andere Hälfte umfasst das erziehungswissenschaftliche Studium und das Studium eines berufsfeldübergreifenden oder eines allgemeinbildenden Unterrichtsfaches oder das Studium einer speziellen oder weiteren beruflichen oder einer sonderpädagogischen Fachrichtung etwa im Verhältnis 3:5. Fachdidaktische Studien und Schulpraktika sind in das Studium einzubeziehen.
Die folgenden Fachrichtungen können als Studienfächer gewählt werden: Wirtschaft und Verwaltung, Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik, Holztechnik, Textiltechnik und Bekleidung, Chemie/Physik/Biologie (Verfahrenstechnik), Drucktechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Gestaltungstechnik, Körperpflege, Gesundheit, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Sozialpädagogik, Pflege.
Quelle: Das Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland
Weitere Informationen unter:
Berufliche Bildung
Duales System, Ausbildungsberufe, Ausbildungsplatzinitiativen
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