Alter und Behinderung
Alt und behindert in Europa
http://www.beb-ev.de/content/artikel_271_15.html
Vom 4. bis 5. Mai 2006 fand ein internationaler Workshop ´´Alt und behindert in Europa´´ statt. Die Tagungsdokumentation enthält Beiträge zu verschiedenen Themenbereiches des Workshops jeweils aus nationaler und internationaler Sicht.
Eckpunkte zur Eingliederung und Versorgung von alten Menschen mit Behinderung
http://www.bvkm.de/dokumente/pdf/bvkm_aktuell/ov-rs-april-04-2.pdf
Der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. hat ein Eckpunktepapier zur Eingliederung und Versorgung von alten Menschen mit Behinderung verfasst.
Perspektiven alternder Menschen mit schwerster Behinderung in der Familie
http://www.ies.uni-hannover.de/fileadmin/download/Behindert_in_Familie_01.pdf
Das Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung, Hannover, legt die Ergebnisse einer bundesweiten Studie über die Situation und Zukunftsperspektiven von älter werdenden Menschen mit schwerster Behinderung, die in ihrer Herkunftsfamilie leben und betreut werden, vor.
Deklaration von Graz über Behinderung und Alter
http://www.lebenshilfe.de/wData/downloads/aus_fachlicher_sicht/die-deklaration.pdf
Im Rahmen und im Auftrag der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft organisierten Europäische Netzwerke und Österreichische Dachverbände fand die internationale Konferenz Alter und Behinderung - Menschen mit Behinderung werden älter - ältere Menschen werden behindert vom 8. bis 9. Juni 2006 in Graz/Österreich statt. Mit Abschluss der Konferenz wurde eine Deklaration von Graz verabschiedet. Die Empfehlungen und Forderungen dieser Deklaration richten sich sowohl an die Europäische Kommission als auch an die jeweils nationalen Regierungen und Behörden. Die Deklaration hat zum Ziel, die Rechte älterer und hochbetagter Menschen mit Unterstützungsbedarf auszubauen und zu sichern.
Pflegende Angehörige demenzkranker alter Menschen - Darstellung des Bedarfs und Unterstützungsmöglichkeiten
http://hdl.handle.net/2003/2913
Eine Zunahme der dementiellen Erkrankungen muß auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklungen gesehen werden. Dem wachsenden Anteil der Älteren in der Bevölkerung steht ein sich verringernder Anteil an Jüngeren und somit auch potentiell Pflegenden gegenüber. Dies ist insbesondere deshalb von Bedeutung, da z.Zt. etwa 80 bis 90 Prozent der Dementen zu Hause durch ihre Angehörigen versorgt werden (vgl. Häfner, 1992). Die mit der Pflege verbundenen Belastungen der Angehörigen haben nicht nur Einschränkungen der eigenen Lebensqualität zur Folge, sondern oftmals auch psychische Störungen und physische Erkrankungen (vgl. Häfner, 1992, Wilz et al., 1998).
Kompetenznetz Demenz
http://www.kompetenznetz-demenzen.de/
Demenzen sind Hirnerkrankungen, die gehäuft im höheren Lebensalter vorkommen. Neben anfänglichen Gedächtnis- und Orientierungsstörungen treten in fortgeschrittenen Stadien massive geistige und körperliche Beeinträchtigungen auf, in deren Folge die Betroffenen meist nicht mehr selbstständig leben können und zunehmend intensiver Betreuung und Pflege bedürfen. Bei einer besseren Nutzung vorhandener diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten in der Praxis, ließe sich – je nach Art der Demenz – bereits heute der Krankheitsverlauf aufhalten oder zumindest zeitlich hinauszögern. Auch könnte eine stärkere Bündelung vorhandener Forschungskapazitäten gezielte Fortschritte in der Demenzforschung erbringen. Das Kompetenznetz Demenzen will diese zentralen Defizite in der medizinischen Versorgung von Demenzkranken angehen.
Landesinitiative Demenz-Service NRW
http://www.demenz-service-nrw.de/
Die Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen ist als gemeinsame Plattform entstanden, in deren Zentrum die Verbesserung der häuslichen Versorgung demenziell Erkrankter Kunst von Menschen mit Demenz: Ohne Titel, Herr Gander, Acryl, 2005, Werkstatt Demenz e. V.und die Unterstützung der sie pflegenden Angehörigen steht. Mit der ``Landesinitiative Demenz-Service NRW`` soll der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von Initiativen, Modellprojekten und Angeboten für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in Nordrhein-Westfalen gefördert werden und ein Beitrag zur Enttabuisierung von Demenz in der Bevölkerung geleistet werden.
Einschätzung, Veränderungsprozesse und Rehabilitation bei Schwerhörigkeit im Alter
http://hdl.handle.net/2003/2925
Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema ´Einschätzung, Veränderungsprozesse und Rehabilitation bei Schwerhörigkeit im Alter´. Entsprechend befassen sich die erkenntnisleitenden Fragestellungen mit dem Erleben der Schwerhörigkeit, der eigenen Kommunikationsfähigkeit, der Gestaltung des Lebensstils, den Erfahrungen der Betroffenen, dem rehabilitativen Vorgehen bei Schwerhörigkeit im Alter und möglichen Konsequenzen der gewonnenen Einsichten für die zukünftige Praxis.
Altern und Körperbehinderung - Grundlegende Aspekte einer Körperbehindertengeragogik
http://www.heilpaedagogik-online.com/2004/heilpaedagogik_online_0304.pdf
Der Beitrag nimmt die Besonderheiten des Alterungsprozesses bei einer lebenslangen Körperbehinderungserfahrung in den Blick. Es wird der Frage nachgegangen, welche Eigentümlichkeiten hinsichtlich des körperlichen, sozialen und psychischen Alterns bei zugrunde liegender, lang anhaltender Behinderungserfahrung gegeben sind. Darüber hinaus werden Vergleiche zum weiteren Entwicklungsprozess von Menschen gezogen, die sich im Alter mit einer Körperbeeinträchtigung konfrontiert sehen. Der Artikel zielt darauf ab, wesentliche Grundlagen einer Pädagogik bei Körperbehinderung im Alter - genauer einer Körperbehindertengeragogik - zu umreißen.
Lebenswelten älterer Menschen mit Behinderung
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung3/Pdf-Anlagen/dokumentation-des-workshops-lebenswelten,property=pdf.pdf
Der Workshop (21.6.2002) hatte zum Thema, wie Lebenswelten älterer behinderter Menschen zukünftig durch Politik und öffentliche und private Fürsorge gestaltet werden können. In den Vorträgen
werden die Lebensituation älterer behinderter Menschen, das Kosten- und Leistungsgefüge bei der Gestaltung institutioneller Strukturen und politische Handlungsoptionen beleuchtet.
Dokument von: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Geistig behinderte alte Menschen in Wohnheimen
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2004/4564/pdf/Dissertation_Monika_Skillandat.pdf
Die Dissertation befasst sich mit der (psycho-)sozialen Situation älterer geistig behinderter Menschen in Wohnheimen, die schon das Rentenalter erreicht haben.
Den Ruhestand gestalten. Bericht über das Modellprojekt Unterstützter Ruhestand von älteren Menschen mit Behinderungen.
http://www.heilpaedagogik-online.com/2006/heilpaedagogik_online_0106.pdf
Die Zahl der Menschen mit Behinderungen, die das Ruhestandsalter erreichen, wächst. Für sie sind (alters-)angemessene Lebensräume zu schaffen, die ihren individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechen. Der Beitrag berichtet über Konzeption, Verlauf und Ergebnisse eines Modellprojektes, das Menschen mit Behinderungen (die in der Mehrzahl in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen beschäftigt waren) bei ihrem Übergang in den Ruhestand begleitet hat.
Wohnen im Alter
http://www.lebenshilfe.de/de/aus_fachlicher_sicht/artikel/Wohnen_im_Alter.php
Die Ausarbeitung des Themas soll Personen und Institutionen, die Verantwortung für die Begleitung es zukünftigen Wohnens älter werdender und alter Menschen mit geistiger Behinderung übernommen haben, eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe bieten.
50 plus - Menschen mit Behinderung im Alter: Verantwortung und Perspektive für die Behindertenhilfe und -selbsthilfe
http://www.lv-koerperbehinderte-bw.de/pdf/50plus-dokumentation20051026.pdf
Durch den medizinischen Fortschritt und eine verbesserte Pflege, Betreuung und Förderung haben auch schwer- und mehrfachbehinderte Menschen eine deutlich gestiegene Lebenserwartung. Ihre Unterstützung und Versorgung stellt eine neue Herausforderung für die Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung dar. Einrichtungen und Dieste bekommen die ersten Auswirkungen dieser Entwicklung zu spüren und suchen nach Lösungen. Die konkrete Ausgestaltung dieses Lebensabschnittes war Gegenstand der Fachtagung am 26. Oktober 2005 in Stuttgart-Hohenheim.
Die Bedeutung von Tieren für die therapeutische Arbeit mit älteren Menschen
http://hdl.handle.net/2003/2912
Im Rahmen einer konkreten, tiergestützten Therapiesituation mit der Absicht der Einflußnahme auf Psychische Störungen, als auch im Rahmen des alltäglichen Zusammenlebens und Integrierens mit Tieren, kann eine Förderung der intrapersonellen Integrität, der sozialen Integration und des subjektiven Wohlbefindens geschehen. Im Hinblick auf die pädagogisch-therapeutische Bedeutung der Auswirkung von Tieren auf den einzelnen alten, psychisch veränderten Menschen steht die Wiederbelebung des Selbst (F. Perls) im Vordergrund. Dazu gehört sowohl der Rückblick im Sinne des Bilanzierens, des Akzeptierens und Integreierens bisheriger Ereignisse und elementarer Lebensprozesse als auch die Gestaltung einer individuellen Perspektive für die verbleibende Lebenszeit.
Siehe auch: Seniorenbildung und Altersforschung
Alexandra.Charles@ub.tu-dortmund.de
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