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Auf dem Unterwasserfoto ist ein Korallenriff mit verschiedenen kleinen Fischen zu sehen.
Bildrechte: Al Carrera/Colourbox.de

Korallenriffe – natürliche Helfer im Klimawandel

Die Bedeutung von Korallenriffen für die Klimaanpassung

Der Klimawandel macht Küstenregionen anfälliger: Der Meeresspiegel steigt, Stürme werden stärker und Überschwemmungen nehmen zu. Neben Deichen und Schutzmauern hilft auch die Natur – vor allem Korallenriffe. Sie wirken wie natürliche Schutzwälle, bremsen Wellen ab und schützen Küsten vor Sturmfluten. Gleichzeitig sind sie Lebensraum für viele Tiere, die eine wichtige Nahrungsquelle für Menschen sind.

 

Was sind Korallen?

Korallen sind kleine Tiere, die am Meeresboden leben. Sie bauen harte Kalkskelette, aus denen über lange Zeit große Riffe entstehen. Korallen leben in enger Gemeinschaft mit winzigen Algen, die ihnen Energie liefern. Diese Zusammenarbeit ist lebenswichtig. Korallenriffe wachsen sehr langsam und reagieren deshalb empfindlich auf Umweltveränderungen.

 

Auf dem Unterwasserfoto sind leuchtende Korallen und ein bunter Fisch zu sehen.
Farbenpracht im Meer – das leuchtende Korallenreich. | Bildrechte: marcelokato / Pixabay

 

Warum Korallenriffe so wichtig sind

Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Sie sichern Nahrung und Arbeitsplätze, zum Beispiel in Fischerei und Tourismus. Weil der Klimawandel die Meere immer stärker verändert, sind Korallenriffe heute wichtiger denn je.

 

Gefahr für Korallen durch den Klimawandel

 

Der Klimawandel setzt Korallenriffen stark zu:

  • Wärmeres Meerwasser: Korallen verlieren ihre Algen, werden weiß (Korallenbleiche) und können absterben.
  • Stärkere Stürme: Wellen und Sand können Korallen abbrechen oder beschädigen.
  • Steigender Meeresspiegel: Gesunde Korallen können zwar nach oben wachsen. Aber der erwartete Anstieg des Meeresspiegels ist wahrscheinlich schneller als ihr Wachstum. Dann liegen die Korallen tiefer im Wasser, bekommen weniger Licht und können auf Dauer absterben.
  • Saureres Meerwasser: Durch mehr CO₂ im Wasser können Korallen ihre Kalkskelette schlechter bilden.

 

Foto einer pfirsichfarbenen Weichkoralle
Korallenriff in Indonesien, Komodo National Park. | Bildrechte: Nhobgood Nick Hobgood via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Was wir tun können

 

Korallenriffe brauchen Schutz:

  • weniger Verschmutzung der Meere,
  • nachhaltige Fischerei,
  • vor allem: wirksamen Klimaschutz.
 

Kurz gesagt

 
  • Korallenriffe sind natürlicher Küstenschutz.
  • Sie sind oft günstiger und besser als technische Lösungen.
  • Ohne Klimaschutz werden viele Riffe verloren gehen.

Zusammen mit Mangrovenwäldern und Deichen zeigen Korallenriffe, wie wichtig eine Mischung aus Natur- und Technikschutz für die Zukunft ist.

 

 

 

 

 

 

 


Wenn du mehr wissen willst, schau in unser Klimawiki:


  

Erstellt am 08.05.2026, zuletzt geändert am 08.05.2026
Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Text steht unter der CC BY-SA 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Sandra Cheetham und Anja Hermans für klima2know. Für Bilder, Videos und andere Elemente gelten die jeweiligen Angaben.

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