
Ist die Sonne schuld am Klimawandel?
Manche behaupten:
"Nicht der Mensch ist schuld an der Erderwärmung, sondern die Sonne."
Ist das wirklich so?
Ohne die Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie liefert die Energie für unser Klima und hält die Erde warm. Aber: Die Sonne ist trotzdem nicht an allen Klimaänderungen schuld. Manchmal spielt sie nur eine Nebenrolle.

Die Sonne scheint nicht immer gleich stark. Etwa alle 11 Jahre strahlt sie etwas stärker oder schwächer – wie Wellen im Wasser (siehe Abbildung unten). In einem "Wellental" kommt weniger Wärme auf der Erde an, auf einem "Wellenberg" etwas mehr. Diese Unterschiede sind aber klein und gleichen sich über längere Zeit fast aus.
Zwischen 1900 und 1960 hatte die Sonne im Durchschnitt über die Wellen hinweg etwas stärker geschienen. Das hat die Erde ein wenig erwärmt. Danach passierte das Gegenteil: Die Sonnenstrahlung nimmt seitdem eher ab.

Wenn die Sonne für den heutigen Klimawandel verantwortlich wäre, müsste es eigentlich kälter werden. Doch genau das Gegenteil ist passiert: Seit den 1970er Jahren wird die Erde immer schneller wärmer – schneller als je zuvor in der Erdgeschichte.
Die Sonne scheint also schwächer, aber die Erde wird heißer.
Wie kann das sein?
Die Antwort lautet: durch uns Menschen.
Durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas setzen wir große Mengen Kohlendioxid (CO₂) frei. So heizt sich unsere Erde immer weiter auf – und das bringt große Probleme für Menschen, Tiere und die Natur.
Hier gibt es noch mehr Informationen:
Und hier ein empfehlenswertes Erklärvideo von Terra X Lesch & Co:
Erstellt am 10.04.2026, zuletzt geändert am 27.04.2026
Dieser Text steht unter der CC BY-SA 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Dieter Kasang und Anja Hermans für klima2know. Für Bilder, Videos und andere Elemente gelten die jeweiligen Angaben.