
Aerosole – die unsichtbaren Sonnenblocker
Aerosole sind winzige Teilchen in der Luft, die Sonnenstrahlen vor allem zurückwerfen und so die Erde etwas abkühlen. Außerdem fördern sie die Bildung von Wolken, die ebenfalls Sonnenstrahlen reflektieren. Sie entstehen auf natürliche Weise, zum Beispiel durch Vulkanausbrüche, Wüstenstaub, Meersalz oder Pflanzen.
Aber auch wir Menschen erzeugen Aerosole – vor allem durch das Verbrennen von Holz, Kohle, Öl und Gas.
Weil die vom Menschen erzeugten Aerosole schädlich für unsere Gesundheit und für Bäume sind, wurden in z.B. Fabriken und Kraftwerken Filter eingebaut. So gelangen heute weniger dieser Teilchen in die Luft. Dadurch ist aber auch ihre kühlende Wirkung schwächer geworden.
In Zukunft wird es noch weniger Aerosole geben – weil immer weniger Kohle, Öl und Gas verbrannt werden.

In unserem Klimawiki gibt es noch mehr Infos zum Thema:
Erstellt am 16.01.2026, zuletzt geändert am 10.04.2026
Dieser Text steht unter der CC BY-SA 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Dieter Kasang und Anja Hermans für klima2know. Für Bilder, Videos und andere Elemente gelten die jeweiligen Angaben.Auch interessant
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