Fieber - Strategie der Körperabwehr (Evolution)

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Fieber wird oft falsch eingeschätzt. Es handelt sich nicht um eine Krankheit, sondern ein Symptom, hervorgerufen durch eine Abwehrreaktion, die sich im Laufe der Evolution als großer Überlebensvorteil im Kampf gegen Infektionen erwiesen hat. Der Organismus kann dabei sehr modular regulieren, bis zu welcher Höhe das Fieber ansteigen kann. Viele Abwehrmachanismen erreichen ihre volle Wirksamkeit bei Temperaturen zwischen 38,3° und 41° (z.B. Leukozyten: Granulozyten, Monozyten, Makrophagen). Fiebersenkende Medikamente und/oder äußerliche Kühlung sind dabei nicht selten kontraproduktiv. Die exakte Diagnose der Ursache kann nur eine Ärztin oder ein Arzt stellen, ebenso Empfehlungen für eine geeignete Therapie.

Autor:

Martin Mißfeldt, missfeldt@duplicon.de

Bildungsebene:

Sekundarstufe I; Sekundarstufe II

Lernressourcentyp:

Primärmaterial/Quelle

Lizenz:

CC-by, Namensnennung

Schlagwörter:

Fieber; Immunsystem; Infektion

Sprache:

Deutsch

Themenbereich:

Schule; mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer
Schule; mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer; Biologie
Schule; mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer; Biologie; Menschenkunde
Schule; mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer; Biologie; Menschenkunde; Krankheiten, Vorbeugung
Schule; mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer; Biologie; Menschenkunde; Krankheiten, Vorbeugung; Immunsystem

Geeignet für:

Lehrer; Schüler


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Biologie  Gesundheit  Fieber  Körperabwehr  

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Fieber wird oft falsch eingeschätzt. Es handelt sich um keine Krankheit, sondern ein Symptom, hervorgerufen durch eine Abwehrreaktion, die sich im Laufe der Evolution als großer Überlebensvorteil im Kampf gegen Infektionen erwiesen hat.