Wandgestaltung in der historischen Sgraffito-Technik

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Der  Name dieser Technik, die keine Mal- sondern eigentlich eine Kratztechnik ist, stammt aus dem italienischen: sgraffiare = kratzen.  In Italien ist diese Technik seit der Renaissance bekannt und wurde oft zum Dekorieren von Häuserfassaden benutzt. Durch Abkratzen von Teilen einer Oberflächenschicht wird eine darunter liegende Schicht in kontrastierendem Farbton sichtbar. Normalerweise wird zunächst ein Kalkputzgrund hergestellt, mit einer Farbe eingefärbt und auf die Fassade aufgetragen. Danach wird auf diesen Träger nass in nass eine zweite Kalkputzschicht aufgetragen, die ebenfalls pigmentiert werden kann. Aus dieser oberen Putzschicht werden Flächen und Linien mit Messern, Stiften und Schlingen herausgekratzt. Die Farbtönung des Unterputzes wird als Linie oder Fläche sichtbar. Die Sgraffito-Technik eignet sich wegen ihrer reliefartigen Struktur und ihrer kontrastreichen Farbwirkung sehr gut zum Realisieren von graphischen Entwürfen.  Thema der Wandgestaltung:Gestaltung von lebensgroßen Selbstporträts in der Sgraffitto -Technik. Im  Realisieren der Selbstbildnisse entsteht an der Wand sozusagen ein großes ”Porträt” der Klasse, indem die Schüler im praktischen Gestalten und im gemeinsamen Realisieren des Entwurfes ihre Klassengemeinschaft erleben. Ziel ist auf der einen Seite die Fähigkeit sich selbst treffend darzustellen und sich möglichst wirklichkeitsgetreu abzubilden. Auf der anderen Seite wird mit diesem Thema die Erlernung der Sgraffito-Technik und kooperatives Planen und Gestalten mit den Mitschülern angestrebt.

Bildungsebene:

Sekundarstufe I

Lernressourcentyp:

Unterrichtsplanung

Lizenz:

Keine Angabe

freie Schlagwörter:

Klasse; Wandgestaltung; Sgraffito_Technik; Ganzfigurenporträts

Sprache:

Deutsch

Themenbereich:

Schule musische Fächer Bildende Kunst Grundlagen künstlerischen Schaffens Techniken, Werkstoffe

Geeignet für:

Lehrer