Lernen im Widerspruch mit problemorientiertem Unterricht MINT-Fächer lebendiger machen
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Dieser Fachartikel zeigt, wie problemorientierter Unterricht MINT-Fächer erlebbar macht. Lernende begegnen dabei Situationen, in denen ihr bisheriges Wissen nicht mehr ausreicht ein produktiver Widerspruch, der Neugier weckt und Denkprozesse anstößt. Genau hier setzt Lernen am Problem an: Entscheidend ist, dass eine Fragestellung neu, bedeutsam, offen und fachlich lösbar ist. Unter diesen Bedingungen entwickeln die Lernenden eigene Hypothesen, führen Experimente durch und erarbeiten selbstständig Lösungen. Beispiele aus dem Lernfeld Handwerk im Besonderen aus dem Bereich Sanitär-Heizung-Klima (SHK) verdeutlichen, wie alltagsnahe Phänomene reale Erklärungslücken sichtbar machen und damit den Ausgangspunkt für ein tieferes Verständnis bilden. So erwerben die Schülerinnen und Schüler jene Kompetenzen, die moderne MINT-Bildung erfordert: selbstständig zu denken, forschend zu arbeiten und komplexe Herausforderungen systematisch zu bewältigen.


