Das Brot

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Die Kurzgeschichte Das Brot von Wolfgang Borchert gehört zu den wichtigen literarischen Verarbeitung von Alltagserfahrungen im Krieg. Eine Frau wacht nachts von einem Geräusch in der Küche auf und merkt, dass ihr Mann nicht mehr im Bett liegt. Sie geht zur Küche, macht Licht und sieht ihren Mann. Krümel verraten, dass er sich ein Stück Brot abgeschnitten hat. Der Mann gibt dies jedoch nicht zu, sondern behauptet, er habe wegen eines Geräusches nach dem Rechten sehen wollen. Weil sie ihn nicht beschämen will, versucht die Frau ihrerseits zu verbergen, dass sie seine Lüge durchschaut. Es kommt zu einem verlegenen Gespräch zwischen den beiden, das mit der Feststellung endet, die Dachrinne müsse den Lärm verursacht haben. Dann gehen sie zurück ins Bett. Beim Einschlafen hört sie ihn heimlich kauen. Am nächsten Abend legt die Frau aus Mitleid und unter dem Vorwand, sie könne das Brot nicht vertragen, eine ihr zustehende Brotscheibe zusätzlich auf den Teller ihres Mannes.

Bildungsebene:

Sekundarstufe I; Sekundarstufe II; Erwachsenenbildung; Fort- und Weiterbildung; Hochschule

Lernressourcentyp:

Website

Lizenz:

Keine Angabe

Schlagwörter:

Literaturverfilmung

freie Schlagwörter:

Kurzspielfilm; NAchkriegsalltag; Wolfgang Borchert

Sprache:

Deutsch

Themenbereich:

Geschichte;Zeitgeschichte;Deutsche Geschichte;
Schule; sozialkundlich-philosophische Fächer; Geschichte
Schule; Sprachen und Literatur; Deutsch