Musik der rechten Szene: Thema im Unterricht
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Rechtsextrem kontextualisierte Musik gilt nach wie vor als wichtiger Aspekt des Einstiegs in die rechte Gewaltszene. Sie ist Teil unserer Gesellschaft und sollte deshalb auch in der Schule Gegenstand einer kritischen Auseinandersetzung sein.
Ende 2024 gab es in Deutschland nach Angaben des Verfassungsschutzes über 50.000 Personen mit rechtsextremistischem Potenzial (vgl. Bundesministerium des Innern, 2025, S. 67). Rechtsextreme Bands und Organisationen sind weiter sehr aktiv insbesondere auch im Internet. Die in rechtsextremen Kreisen produzierte Musik oft auch als "Rechtsrock" bezeichnet ist mehrfach Gegenstand musikpädagogischer Beiträge und Diskussionen gewesen, eine ausführliche Übersicht findet sich in der Dissertation von Helen Hammerich (2026). Der Verfassungsschutzbericht 2024 konstatierte eine Steigerung des rechtsextremistischen Personenpotenzials um ca. 10.000 Personen (von 41.800 im Jahr 2023 auf 51.500 im Jahr 2024) (vgl. Bundesministerium des Innern, 2025, S. 67); dabei spielt Musik nach wie vor eine bedeutende Rolle bei der Entstehung und Festigung von Gruppen rechtsextremistischer gewaltbereiter Jugendlicher. Mit Hintergrundinformationen zur Szene, zur Bedeutung ihrer Musik und zu den Vertriebswegen sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit Inhalten will diese Einheit einen Beitrag leisten.


