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Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit

http://www.bmbf.de/pub/bbb2001.pdf#507Externer Link

Das Rahmenkonzept „Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit“ stellte sich der Aufgabe der Neubestimmung des Verhältnisses von Arbeiten und Lernen. Dabei sollten mögliche Lösungen an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet sein, einen sozialverträglichen Strukturwandel ermöglichen und gleichzeitig wichtige beschäftigungspolitische Impulse geben.
Für das Rahmenkonzept waren die folgenden vier zentralen Handlungsfelder vorgesehen:
- Handlungskompetenz und Beschäftigungsfähigkeit entfalten und erhalten: Hier standen das Individuum und seine (Entwicklungs-)Möglichkeiten im Mittelpunkt. Die Individuen wurden in ihren Fähigkeiten unterstützt, ihre Arbeitsbedingungen aktiv mitzugestalten
- Unternehmensentwicklung nachhaltig gestalten: Hier ging es um die Schaffung organisatorischer, institutioneller Voraussetzungen in Unternehmen, Betrieben und Verwaltungen, damit erfolgreiche Lern- und Gestaltungsprozesse stattfinden. In diesem Zusammenhang war auch zu klären, wie die Berufsbildung für neue Unternehmens- und Arbeitsformen neu gestaltet werden muss.
- Chancengleichheit fördern und ungenutzte Potenziale erschließen: Ziel war hier eine an den Humanressourcen ausgerichtete Arbeitsgestaltung. Insbesondere ging es darum, neue Ansätze zur Integration von vermeintlich gering oder weniger zielgenau Qualifizierten in neue Arbeitsprozesse mit hohen Wertschöpfungspotenzialen zu entwickeln. Im Kontext dieses Handlungsfeldes stand auch der Aspekt des demografischen Wandels. Die konkrete Förderung galt einem innovativen Miteinander von Jung und Alt.
- Neue Wege der Umsetzung und des Transfers beschreiten: Mit diesem Handlungsfeld wurde eine breite Anwendung von Forschungsergebnissen und Konzepten mit ganzheitlichem Innovationsansatz ermöglicht bzw. begünstigt werden. Hierzu gehört neben einem interdisziplinären Ansatz zwischen den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen im Kontext der Arbeitsforschung auch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Praxis, die auch eine breite Diskussion über die Zukunft der Arbeit in unserer Gesellschaft einschließt.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt in der Weiterentwicklung von Konzepten des Lebenslangen Lernens zur Beförderung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandels.

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Schlagwörter

Lernprozess, Gestaltungsprozess, Berufsbildung, Integration, Konzept, Lebenslanges Lernen, Demografischer Wandel, Interdisziplinarität, Niedrig Qualifizierter, Wertschöpfung, Arbeitsprozess, Chancengleichheit, Zukunft, Arbeit, Lernen, Arbeitsgestaltung, T,

Titel Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Bildungsbereich Erwachsenenbildung
Innovationsbereich Lebenslanges Lernen
Organisationsstruktur
Projektförderung und -durchführung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Heinemannstr. 2, 53175 Bonn, Tel. (01888) 57-0, E-Mail: bmbf@bmbf.de

Ein Beirat mit Mitgliedern aus dem Bereich der Wissenschaft und der Sozialpartner unterstützte das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Evaluation:
Zentrum für Soziale Innovation (ZSI), Linke Wienzeile 246, A-1150 Wien, Österreich, Tel. (+43 1) 4950442, E-Mail: institut@zsi.at
Projektbeginn 2001
Projektende 2005
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte http://pt-ad.pt-dlr.de/_media/Rahmenkonzept-ZukunftderArbeit.pdfhttp://web.archive.org/web/20070412140542/http://www.bmbf.de/pub/uekon.pdfhttp://pt-ad.pt-dlr.de/de/502.php
Letzte Änderung am 18.09.2015

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