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Lernortverbünde und Ausbildungspartnerschaften

http://doku.iab.de/externe/2007/k070503p01.pdfExterner Link

Das Programm zielt darauf, die Möglichkeiten partnerschaftlicher Ausbildung zu fördern. Durch die Schaffung von berufsspezifischen Ausbildungsnetzwerken sollen die regionalen Ressourcen effizienter genutzt werden. Im Rahmen solcher Netzwerke kann dann sowohl zwischenbetriebliche Kooperation mit dem Ziel eines Austauschs von Auszubildenden und Know-How stattfinden als auch eine verbesserte Kooperation zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschule organisiert werden.
Folgende Unterziele sollen dadurch verwirklicht werden:
- Eine Verbesserung der Ausbildungsqualität soll die Attraktivität der dualen Berufsausbildung in Bremen sowohl für die Auszubildenden als auch für die Betriebe erhöhen. Durch Ausbildungspartnerschaften soll insbesondere die gegenseitige Ergänzung von Ausbildungsinhalten zu einer vollständigen Ausbildung führen, die auch regionale Schwerpunkte der beteiligten Betriebe einbezieht. Zudem soll durch eine verbesserte Lernortkooperation die Abstimmung der Ausbildungsinhalte zwischen den Lernorten weiter verbessert werden.
- Es soll geprüft werden, inwiefern durch eine gemeinsame Nutzung von Ausbildungsressourcen die Effizienz gesteigert und damit die Kosten für den einzelnen Ausbildungsbetrieb gesenkt werden können.
- Durch die Spezialisierung der Betriebe und auch durch die zurückgehende Ausbildungspraxis in der Vergangenheit sehen sich viele Betriebe nicht mehr in der Lage, alleine auszubilden. Durch die Gründung von Ausbildungspartnerschaften soll an diesen beiden Punkten erreicht werden, dass erstens inhaltlich eine vollständige Ausbildung gewährleistet werden kann, ohne dass diese jeweils vollständig im Einzelbetrieb erfolgen muss. Zweitens wird angestrebt, Betriebe auch ohne oder mit lang zurückliegender Ausbildungspraxis wieder zur Ausbildung zu ermutigen, indem eine Unterstützung durch den Erfahrungsaustausch in der Ausbildungspartnerschaft gewährleistet wird.
- Durch die qualifizierte Ausbildung eines Fachkräftenachwuchses unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Betriebe vor Ort sollen in den Branchen die regionalen Facharbeitsmärkte stabilisiert werden als eine wichtige Voraussetzung für die regionale Wirtschaftsentwicklung. Damit wird sichergestellt, dass die Unternehmen keine Aufträge mangels qualifizierten Fachpersonals ablehnen müssen. Zudem soll die Kooperation im Rahmen der Ausbildung auch eine Basis für weitergehende Kooperationen bisher nicht kooperierender Betriebe bieten.
Das innovative Potenzial des Projekts liegt im Auf- und Ausbau von Ausbildungspartnerschaften zur Verbesserung der Ausbildungsqualität.

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Schlagwörter

Duales Ausbildungssystem, Qualitätsentwicklung, Arbeitsmarkt, Lernort, Lernortkooperation, Netzwerk, Austausch, Ausbildungsbetrieb, Betrieb, Berufsschule, Ausbildung, Qualität, Auszubildender, Region, Kostensenkung, Erfahrungsaustausch, Partnerschaft, Koo,

Titel Lernortverbünde und Ausbildungspartnerschaften
Projekttyp Länderprojekt
Projekt wird gefördert durch Bremen
Bildungsbereich Berufliche Bildung
Innovationsbereich Bildungsnetzwerke; Kooperation Bildung-Wirtschaft, Wissenstransfer
Organisationsstruktur Projektförderung:
Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Contrescarpe 73, 28195 Bremen, Tel. (0421) 361-9267, E-Mail: office@soziales.bremen.de
Senator für Bildung und Wissenschaft, Rembertiring 8-12, 28195 Bremen, Tel. (0421) 361-0, E-Mail: office@bildung.bremen.de
Senator für Wirtschaft und Häfen, Zweite Schlachtpforte 3, 28195 Bremen, Tel. (0421) 361-8808, E-Mail: office@wuh.bremen.de
Europäische Union, Europäischer Sozialfonds

Projektdurchführung:
BREMERHAVENER ARBEIT GmbH, Wolfgang Funk, Friedrich-Ebert-Straße 6 27570 Bremerhaven, Tel. (0471) 92636-82, E-Mail: w.funk@brag-bremerhaven.de

Evaluation:
Universität Bremen, Institut Technik und Bildung (ITB), Prof. Dr. Felix Rauner, Am Fallturm 1, 28359 Bremen, Tel. (0421) 218-4634, E-Mail: rauner@uni-bremen.de
Projektbeginn 2001
Projektende 2006
Beteiligte Bundesländer Bremen
Letzte Änderung am

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