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Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung

http://www.bibb.de/de/7859.phpExterner Link

Ziel des Projekts war es, Heterogenität künftiger Nachwuchskräfte insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen als Potenzial wahrzunehmen und in enger Anbindung an das Hamburger Übergangssystem Schule - Beruf den Aufbau von Vertrauensketten zwischen Jugendlichen, Schulen und Betrieben exemplarisch zu erproben und systematisch zu beschreiben.
Im Fokus des Projekts standen Jugendliche (insbesondere mit Zuwanderungsgeschichte), die beim Übergang in die duale Ausbildung Vermittlungshemmnisse haben. In enger Zusammenarbeit sollten Betriebe dafür sensibilisiert und befähigt werden, bemerkenswerte Potenziale und Stärken dieser Jugendlichen wahrzunehmen, anzuerkennen und für die Unternehmen zu nutzen. Im Rahmen des Modellversuchs wurden exemplarisch 15 bis 20 Betriebe in Handel, Dienstleistungen und Handwerk dazu motiviert, bewusst 30 Auszubildende einzustellen, die nach bisheriger Einstellungspraxis keine Chance gehabt hätten. Durch enge Kooperation akquirierter Betriebe mit ausgewählten Schulen wurden Modelle vertiefter Berufsorientierung und Vermittlung in Ausbildung entwickelt. Dabei finden individuelle und strukturelle Heterogenitätsmerkmale von Schülerinnen und Schülern Berücksichtigung. Die potenziellen Auszubildenden wurden in einem spezifischen Prozess des Profiling und Matching in Unternehmen vermittelt und begleitet. Das Projekt sollte sich als Service- und Dienstleistungsstelle für Jugendliche, Betriebe und Schulen etablieren. Mit Unterstützung der Behörde für Schule und Berufsbildung wurden entsprechende Netzwerke aufgebaut, die den Unternehmen helfen, ihre Ausbildungskompetenz zu erhöhen und erfolgreich mit Jugendlichen umzugehen.
Die erprobten Handlungsansätze und Verfahren für einen qualifizierten Umgang mit Heterogenität zum Nutzen für die duale Ausbildung wurden dokumentiert und evaluiert. Entwickelte Instrumente, Methoden und Konzepte sollten in das Hamburger Übergangssystem einfließen und damit Verstetigung erfahren.
Das innovative Potenzial des Projekts lag in der Entwicklung von Instrumenten, Methoden und Konzepten zum Umgang mit heterogenen Voraussetzungen von Auszubildenden und der Einbindung der Ergebnisse in das Hamburger Übergangssystem.

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Schlagwörter

Hamburg, Übergang Schule - Beruf, Benachteiligter Jugendlicher, Migrationshintergrund, Förderbedarf, Motivationsförderung, Individuelle Förderung, Heterogenität, Berufsorientierung, Kooperation, Unternehmen, Klein- und Mittelbetrieb, Sensibilisierung, Modellversuc,

Titel Heterogenität in Berufsorientierung und Ausbildung
Projekttyp Bund-Länder-Projekt
Projekt wird gefördert durch Bund
Förderkennzeichen 21BBNJ32
Bildungsbereich Berufliche Bildung
Innovationsbereich Förderung von Bildungsbenachteiligten; Individuelle Förderung; Bildungsnetzwerke; Kooperation Bildung-Wirtschaft, Wissenstransfer
Organisationsstruktur Projektförderung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektleitung:
Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. c/o Handelskammer Hamburg, Arzu Pehlivan, Schauenburgerstraße 49, 20095 Hamburg, Tel. (040)361 38 746, E-Mail: arzu.pehlivan@asm-hh.de

Fachwissenschaftliche Koordination:
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Gisela Westhoff, Marion Trimkowski, Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn

Wissenschaftliche Begleitung:
SALSS - Sozialwissenschaftliche Forschungsgruppe GmbH, Bonn/Berlin;
ISOB - Institut für sozialwissenschaftliche Beratung GmbH, Regensburg;
Institut für Berufs- und Betriebspädagogik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Kooperationspartner:
Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg, Wilfried Kominek, Hamburger Straße 131, 22083 Hamburg, E-Mail: wilfried.kominek@bsb.hamburg.de
Projektbeginn 01.03.2011
Projektende 28.02.2014
Projektbezogene Veröffentlichungen/ Projektberichte http://www.bibb.de/dokumente/pdf/23505_Infoblatt_BiBB_2014_02_ASM_RZ_140414.pdf
Beteiligte Bundesländer Hamburg
Letzte Änderung am 01.01.1997
Ist Teilprojekt von: BMBF-Förderschwerpunkt »Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung«

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